Nach einigen weniger erfolgreichen Rennen hat der zweite Platz in Istanbul für Fernando Alonso und Renault den WM-Titel wieder näher rücken lassen. Zwei Punkte konnte der Spanier auf seinen ärgsten Konkurrenten Michael Schumacher gutmachen und geht nun mit zwölf Punkten Vorsprung auf den Deutschen in die letzten vier Rennen. Der Technische Direktor des Teams, Pat Symonds, kann die nächsten Rennen jetzt kaum erwarten und beschreibt den Kampf um den Titel als sehr "aufregend".

"Ich bin sehr aufgeregt," sagte Symonds zu unseren Kollegen von Autosport. "Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, so einfach ist das. Es ist immer noch sehr eng und wir haben immer gesagt, dass es eng sein würde. So sollte der Rennsport sein." Wie die nächsten Grand Prix verlaufen werden, wagt Symonds jedoch nicht vorauszusagen. In Monza wird Renault neben kleinen Verbesserungen am Auto auch eine neue Ausbaustufe des Motors haben und man hofft, dass auch Reifenpartner Michelin in der Weiterentwicklung nicht nachlässt. Trotzdem wird es aber schwer werden, sagt der Brite.

Positive Auswirkungen auf die Leistung seines Teams werden aber auf alle Fälle die anstehenden Testfahrten in Monza haben. "Ich bin sehr froh, dass wir jetzt etwas testen können," sagt Symonds. "Es war in den letzten Wochen nicht einfach, besonders da wir die Schwingungsdämpfer aus den Autos entfernen mussten." Der Technische Direktor gibt zu, dass das Verbot der Dämpfer sich negativ auf die Leistung des Renault ausgewirkt hat, man hofft aber, dieses Manko in den kommenden Wochen wieder ausgleichen zu können.