Mark Webber war nach dem Freitag in Magny Cours zufrieden. Zunächst einmal mit der Arbeit des Freitagsfahrers Alex Wurz. Der Australier meinte: Alex hat heute in der zweiten Session einige gute Longruns gemacht, was wichtig war, da die Temperaturen am Rennen ziemlich ähnlich sein dürften." Nach dem ersten Tag in Frankrech war Webber jedenfalls positiv gestimmt: "Ich habe am Nachmittag selbst zwei Longruns gemacht und es sieht so aus, als ob wir in einer besseren Verfassung wären, als in den vergangenen beiden Rennen, es eröffnet sich als vielleicht ein kleines Fenster für etwas vorsichtigen Optimismus."
Wurz selbst weiß hingegen noch nicht genau, ob die Erkenntnisse, die er herausgefahren hat, so entscheidend sind. Das gilt vor allem für die Wahl der Reifen. "Es war ein interessanter Tag was die Wahl der Reifen betrifft. Wir können in beide Richtungen gehen, also wird es interessant, wofür wir uns heute Nach entscheiden", sagte der Österreicher. Mit 29 Runden in der zweiten Session gehörte der Österreicher zu den Fleissigeren, also dürfte das Team genügend Daten auszuwerten haben.
Nico Rosberg beschäftigte die Reifenfrage am Freitag noch recht wenig. Für ihn stand erst einmal Eingewöhnung auf dem Programm. "Es ist das erste Mal, dass ich hier in einem Formel-1-Wagen unterwegs bin." Das merkte der Deutsche vor allem am Vormittag, wo er aber nur sechs Runden unterwegs war. In der zweiten Session lief es dann schon besser und das Auto fühlte sich besser an, meinte er.
Einzige Sorge im Team war noch Rosbergs Motor. Laut dem Head of F1 Race Engineering von Cosworth sei es aber im Laufe des Freitags bei der Maschine zu keinen Schwierigkeiten gekommen. Also noch ein weiterer Grund für vorsichtigen Optimismus.

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