Für Force India verlief der Donnerstag mit gemischten Gefühlen. Während Adrian Sutil in beiden Trainings die Top Ten erreichte, litt Teamkollege Paul di Resta im zweiten Training unter einem Getriebeproblem. Dennoch war man bei den Indern zufrieden.

"Es war ein normaler Trainings-Donnerstag in Monaco. Wir haben die ganze Set-up-Arbeit durchgeführt und am Ende des Tages eine gute Balance gefunden", zog Adrian Sutil erfolgreich Bilanz. Am Nachmittag testete er erstmals die superweiche Reifenmischung bei höheren Temperaturen. Sein Fazit fiel zweiseitig aus. "Der Grip ist sehr gut, aber der Abbau sehr stark."

Teamkollege Paul di Resta war trotz eines Getriebeproblems mit seiner Arbeit zufrieden. "Es war das erste Mal, dass ich in Monaco mit einem Formel 1-Wagen gefahren bin und es lief am morgen sehr gut", so der Schotte. "Die Balance war sofort gut, vor allem in den schnellen Teilen der Strecke." Am Nachmittag hatte der 25-Jährige dann ein Problem mit dem Auto und konnte nur 15 Runden abspulen. "So habe ich eine Stunde verloren und konnte die superweichen Reifen nicht testen", so Di Resta.

Chefingenieur Dominic Harlow war mit beiden Piloten zufrieden und zog ein positives Fazit. "Unser Aerodynamikupdate funktioniert wie erwartet und die neuen Teile arbeiten wie gewünscht am Auto und verbessern die Balance." Das Problem von Di Resta empfand Harlow zwar als unglücklich, aber nicht als bedeutsam. "Adrian konnte eine gute Bewertung der Reifen geben, die wir als Grundlage für unsere Rennstrategie nutzen können", so der Brite.