Bei HRT würde man so gerne mitkämpfen mit den anderen neuen Teams. Doch auch in Ungarn fährt man wieder in einer eigenen Liga am Ende des Feldes. Sogar auf Virgin fehlt den Fahrern von Colin Kolles eine Sekunde.
"Am Anfang der ersten Session war das Gripniveau sehr niedrig", sagte Kolles. "Mit einem Auto fuhren wir am Vormittag fast eine halbe Renndistanz. Sakon (Yamamoto) leistete heute gute Arbeit und war sehr nah an Bruno (Senna) dran. Wir werden im Qualifying und Rennen konkurrenzfähiger sein."
Sakon Yamamoto konnte sich im Laufe des Tages tatsächlich steigern und am Ende fehlte dem Japaner weniger als 1/10 Sekunde auf seinen Teamkollegen. "Wir hatten am Vormittag einige Probleme mit dem Auto und konnten nicht unser ganzes Programm durchgehen", sagte Yamamoto. "In der zweiten Session klappte es dann besser und wir sammelten eine Menge guter Daten."
Für Bruno Senna gab es weniger Grund zur Freude. Der Brasilianer war nur mit der Zuverlässigkeit seines Bolidens zufrieden. "In der ersten Session war die Strecke sehr "grün" und das Gripniveau sehr niedrig", sagte Senna. "Wir versuchten im Hinblick auf das Qualifying und Rennen einige Aerodynamik-Einstellungen aus. Wir konnten unser Testprogramm absolvieren und fuhren dabei fast eine komplette Renndistanz. Man sieht, dass unser Auto zuverlässig ist."

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