Bruno Senna war mit seinem Rennen in Hockenheim an sich durchaus zufrieden, hätte aber natürlich trotzdem gerne auch die Belohnung dafür kassiert, mit den anderen Neulingen zunächst durchaus mithalten zu können: "Ohne den schleichenden Plattfuß mit dem zweiten Reifensatz rechts vorne hätte es schon eine Chance gegeben, dass ich Timo nach seinem Stopp wieder kriege... Und das wäre natürlich super gewesen, bis zum Ende richtig zu kämpfen und dann auch ein besseres Ergebnis dastehen zu haben."

Die Ursache des Problems war am Sonntagabend noch nicht ganz klar: "Bridgestone hat am Reifen an sich keine Beschädigung feststellen können. Möglicherweise lag es irgendwie am Rad, an der Felge, dass da langsam Luft entwich." Schon der Start hatte an sich sehr gut geklappt, "mit den bisher besten Daten im ganzen Jahr, ich hatte auch schon Sutil und Kovalainen überholt, aber leider war dann in der ersten Kurve Trulli vor mir plötzlich ganz langsam, als wenn er stehenbleiben wollte. Ich musste massiv bremsen und habe die gewonnenen Plätze dadurch gleich wieder verloren - und di Grassi ist dadurch auch noch an mir vorbeigekommen..."

Das Positive sei aber, dass er wieder wirklich viel aus dem Auto herausgeholt habe, "und ich war ja von den Zeiten her zumindest von den Virgins wirklich nicht weit weg. Und auch der Abstand zu Kovalainen hielt sich noch in Grenzen."