Den besten Start in die Saison 2010 der Formel 3 Euro Serie hat Daniel Juncadella geschafft. Beim ersten Qualifying der Saison auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet war der Spanier nicht nur der schnellste Rookie, sondern auch der schnellste Fahrer insgesamt. Bei seinem Debüt schaffte es Juncadella nämlich gleich auf die Pole-Position.
In dem 30-minütigen Qualifying fuhr Juncadella eine Rundenzeit von 1:52.624 Minuten und war damit rund eine Zehntelsekunde schneller als Laufens Vanthoor. Der Belgier gibt ebenfalls sein Debüt in der Euro Serie, war im vergangenen Jahr allerdings schon erfolgreich im deutschen Formel 3 Cup unterwegs und ist daher nicht in der Rookie-Wertung teilnahmeberechtigt.
Auf Platz drei landete sein Teamkollege Marco Wittmann. Der einzige deutsche Fahrer im Starterfeld war nur 0,004 Sekunden langsamer als sein Signature-Partner Vanthoor. Platz vier sicherte sich der amtierende Rookie-Campion und Titelaspirant Valtteri Bottas aus dem Rennstall ART Grand Prix.
Die dritte Startreihe werden sich am morgigen Samstag Routinier Edoardo Mortara, der die Strecke bereits von diversen GP2-Testfahrten kennt, und Alexander Sims teilen. Mücke Motorsport konnte seine Fahrer Carlos Muñoz und Roberto Merhi auf den Rängen sieben und zehn platzieren, dazwischen reihten sich Nicolas Marroc und Adrian Quaife-Hobbs ein.
Das magere Feld von gerade einmal 13 Fahrzeugen rundeten Jim Pla, Antonio Felix da Costa und Matias Laine ab.
Die Stimmen zum Qualifying
Daniel Juncadella (Prema Powerteam):
Erstes Qualifying in der Formel 3 Euro Serie und gleich die erste Pole-Position, damit habe ich nicht gerechnet. Erwartet hatte ich maximal in die Top 5 zu kommen. Wegen eines Tests in der vergangenen Woche kannte ich Teile der Strecke schon, was mir heute sicherlich geholfen hat. Mein Auto war im Qualifying perfekt, nachdem wir am Vormittag noch leichte Probleme hatten.
Laurens Vanthoor (Signature):
Nachdem ich bei zwei meiner Versuche einen Windschatten nutzen wollte, es aber jeweils nicht funktionierte, fuhr ich meine Bestzeit im dritten Versuch letztendlich ohne Windschatten. Schade, denn mit Windschatten hätte es sogar die Pole-Position sein können."
Marco Wittmann (Signature):
Mit meinem Qualifying bin ich nicht ganz zufrieden, aber trotzdem ist morgen im Rennen alles möglich. Ich glaube, dass das Rennen morgen sehr spannend werden kann, weil die Strecke mit der langen Geraden sehr speziell ist.

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