Immerhin einen Punkt konnte Sébastian Buemi auf den Führenden in der Gesamtwertung, Romain Grosjean gut machen. Allerdings hätten es seiner Ansicht nach auch ein paar mehr sein können. Denn trotz seines zweiten Platzes lief das Rennen für den Schweizer alles andere als optimal. Schon am Start plagten Buemi Probleme mit einer schleifenden Kupplung. "Ich weiß nicht, was das Problem war, aber so etwas kann passieren," sagte Buemi.
Darauf folgte ein Missverständnis bei der Kommunikation mit der Boxencrew, was dazu führte, dass Buemi eine Runde zu spät zum Reifenwechsel kam. "Ich hätte sofort reinkommen müssen. Dann hat mein Ingenieur wieder gesprochen und ich habe gedacht, dass wie auf dem Norisring die Boxengasse geschlossen ist und bin noch eine Runde gefahren."
Am Ende hing Buemi beim Überrunden auch noch hinter Cindy Alleman fest, die irrtümlich dachte, dass sie es mit Eduardo Piscopo zu tun hätte und deswegen Kampflinie fuhr. Wieviel Zeit er auf seinen einzelnen Stationen verloren hatte, konnte der Schweizer nicht sagen, "aber es war genug Zeit, um das Rennen nicht zu gewinnen."

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