England ist ohne Zweifel für atemberaubendes Wetter bekannt. Heute Morgen raubte es vor allem den Piloten der Rettungshubschrauber den Atem. Nebel liegt über der Strecke von Brands Hatch. Da die Helikopter bei den eingeschränkten Sichtverhältnissen nicht startet können, wurde das Training der Formel 3 abgesagt und auf den Nachmittag verschoben.

"Eigentlich sind die Verhältnisse gar nicht so schlimm", äußerte sich Nico Hülkenberg gegenüber motorsport-magazin.com. "Es hat zu Beginn des Tages etwas geregnet, aber jetzt ist es ganz ok. Das mit der Trainingsabsage war etwas konfus, denn wir standen schon 30 Minuten in den Boxen und waren bereit, dass es los geht."

Da die Trainingssitzung am Nachmittag wiederholt wird, werden die Formel 3-Piloten nicht nur mit den Erfahrung aus dem gestrigen Tage in die Qualifikation am späten Nachmittag gehen. "Gestern ist es bei uns nicht gut gelaufen. Ich habe einfach den Rhythmus nicht gefunden", so Hülkenberg.

Am besten kam James Jakes zurecht. Der Brite holte im Test für die Meisterschaftsläufe drei und vier die Bestzeit auf seinem Heimkurs. "Wir haben in den drei Teststunden viele Dinge am Auto ausprobiert. Ich glaube, dass wir gut vorbereitet in das Qualifying und in die beiden Rennen gehen werden", berichtet Jakes auf der offizielle Seite der Serie.

Wie bei Hülkenberg lief auch bei einem anderen motorsport-magazin.com-Kolumnist nicht alles nach Plan. Der Schweizer Sebastien Buemi drehte sich nach einer halben Stunde von der Strecke und schlug in die Reifenstapel ein. Nach der nötigen Reparatur konnte der Meisterschaftsführende nur noch wenige Runden fahren und wurde am Ende Sechster.