Formel 3 EM

Fehler werden nicht verziehen - Grand Prix de Pau auf dem Programm

Am kommenden Wochenende gastiert der Formel-3-Zirkus nach einer Pause wieder in Südfrankreich. Daniel Abt freut sich auf die Stadtkurs-Herausforderung.

Nach einer Pause von einem Jahr wird am kommenden Wochenende wieder der Grand Prix de Pau ausgetragen. Auf der nur 2,76 Kilometer kurzen, aber sehr engen und selektiven Strecke durch das südfranzösische Pau bestreiten die Youngster der Formel 3 den dritten Lauf der neuen ‚FIA Formula 3 International Trophy‘.

Als Tabellenführer fährt Roberto Merhi (Prema Powerteam) an den Fuß der Pyrenäen. Daniel Abt (Signature) und Daniel Juncadella (Prema Powerteam) teilen sich nach zwei Auftaktrennen, die drei Wochen vor dem Grand Prix de Pau im Rahmen der Formel 3 Euro Serie auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg stattfanden, punktgleich den zweiten Rang.

Lange Tradition

Von der Formel 3 Euro Serie werden insgesamt sieben Fahrer am diesjährigen Grand Prix de Pau teilnehmen, der eine lange Tradition hat. Neben Merhi, Abt und Juncadella stellen sich auch Laurens Vanthoor (Signature), Carlos Muñoz (Signature), Kimiya Sato (Team Motopark) und Marco Wittmann (Signature) dem Wettbewerb. Außerdem bringt das Team Motopark Tom Dillmann an den Start.

Alle außer Wittmann und Dillmann sind auch für die ‚FIA Formula 3 International Trophy‘ eingeschrieben, in der die drei Erstplatzierten der Gesamtwertung am Ende der Saison die Formel-1-Superlizenz erhalten.

Keine Fehler

Die Formel 3 Euro Serie war zuletzt 2008 in Pau. Damals gelang dem aktuellen DTM-Piloten Edoardo Mortara der erste Triumph eines Volkswagen-Motors in der Geschichte der Euro Serie. Der Brite James Jakes, der mittlerweile in die amerikanische IndyCar-Serie aufgestiegen ist, entschied das turbulente erste Rennen des Pau-Wochenendes 2008 für sich.

"Ich war zwar noch nie in Pau, aber ich weiß natürlich, dass es ein sehr enger Stadtkurs ist, der keine Fehler verzeiht", meinte Daniel Abt. "Trotzdem gehe ich zuversichtlich in das Pau-Wochenende, denn in Macau war ich Ende 2010 in einer vergleichbaren Situation: Ich kannte die Stecke, die der von Pau sehr ähnlich ist, nicht und war trotzdem auf Anhieb schnell."


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