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DTM Esports: DTM-Piloten sind auf der Nordschleife chancenlos

Die letzte Runde der DTM Classic Challenge ging auf der Nordschleife über die Bühne. Doch gegen die Sim-Racer hatten die DTM-Piloten keine Chance.
von Florian Niedermair

Motorsport-Magazin.com - Das Finale der DTM Esports Challenge fand - wie könnte es anders sein - auf der Nürburgring Nordschleife statt. Wie schon bei den vorherigen Events nahmen sowohl Sim-Piloten als auch echte DTM-Fahrer teil. Doch die DTM-Piloten waren auf der technisch anspruchsvollen Strecke gegen die Sim-Asse chancenlos. Die Rennsiege bei der letzten Runde der virtuellen DTM-Meisterschaft in der Grünen Hölle gingen an Lars Brugman und Bence Benki

Starterfeld

Lucas Auer Maximie Untereiner Sven HIrthammer
Dave Gaming Robin Frijns Ben Green
Marcel Hohloch Nico Müller Mihai Neg
Rene Rast Ferdinand Habsburg Szilvester Szoboszlai
Christian Stock Dirk Knatz Matthias Kuißt
Sheldon Van der Linde Max Knoth Petr Kubovsky
Ben Tuck Lukas Krambeer Lukas Wurzer
Luca Rettenbacher Brodie Steen Lars Brugman
Bence Banki Dani Juncadella

Rennen 1: Rast verpasst Podium nur knapp

Der Esportler Bence Banki sicherte sich die Pole Position für das erste Rennen mit den Wagen aus dem Jahr 1992. Dani Juncaella und Ben Tuck folgten auf den Plätzen dahinter. Lukas Wurzer und der Sheldon Van der Linde qualifizierten sich in den Top-5.

Der Slowake verteidigte die Führung auch beim Start, während Ben Tuck an Juncadella vorbeiging. Tuck bremste noch auf der ersten Runde den Führenden aus, wurde aber wieder ausgekontert. Am Ende der Runde fand er aber trotzdem den Weg an Banki vorbei. Rene Rast kam kurz nach dem Start auf Platz 4 nach vorne.

Juncadella wurde in der Folge bis auf die sechste Position durchgereicht, während Rene Rast Platz 3 übernahm. Der DTM-Champion konnte allerdings seine Position nicht lange halten, kurz später wurde er von Lars Brugman überholt, der in der Folge auch an Bence Banki vorbeiging.

Bis zur letzten Runde trennte sich auf der anspruchsvollen Strecke die Spreu etwas vom Weizen und deshalb kam es nicht mehr zu besonders vielen Positionsverschiebungen. Doch an der Spitze wurde es nochmal spannend. Lars Brugman schloss zu Tuck auf und überholte ihn auf dem ersten Sektor der Nordschleife.

Der Simracer Brugman brachte die erste Position über die Linie gefolgt von Ben Tuck und Bence Banki, der sich nur mit Mühe vor Rene Rast über die Linie rettete. Lukas Wurzer belegte die fünfte Position gefolgt von Dani Juncadella, Petr Kubovsky, Marcel Hohloch, Christian Stock und Lukas Krambeer.

Rennen 2: Bence Banki im zweiten Rennen erfolgreich

Für das zweite Rennen, das mit den Wagen der 2016er-Generation ausgefahren wurde, gab es dieselbe Startaufstellung wie im ersten Lauf. Das lag daran, dass man aus Zeitgründen nur eine Qualifying-Session für beide Rennen ausfuhr. Somit startete Banki wieder von der Pole vor Juncadella und Tuck.

Benki erwischte allerdings einen schlechten Start und wurde umgehend von Ben Tuck überholt, konnte sich aber vor Dani Juncadella halten. Juncadella drehte sich beim Übergang von der GP-Strecke auf die Nordschleife und fiel so bis auf die 15.Position zurück. Nur ein paar Meter später vertat sich auch Rene Rast und fiel bis auf die zehnte Position zurück. Er büßte nach noch einem Dreher weitere Positionen ein.

Am Ende der zweiten Runde wurde der GT4-Pilot Ben Tuck in der Döttinger Höhe von Banki überholt. Abgesehen von dem GT4-Piloten konnte es aber nur ein echter Rennfahrer mit den Simracern aufnehmen. Robin Frijns kämpfte sich von der zwölften Startpsoition auf den ersten beiden Runden bis auf Platz 5 nach vorne. Doch ein Fehler warf den Formel-E-Pilot wieder aus dem Kampf um die ersten Fünf.

Bence Banki setzte sich bei dem Rennen vor Ben Tuck durch, der sich aggressiv gegen Petr Kubovsky zur Wehr setzte. Lars Brugman, er im ersten Rennen erfolgreich war platzierte sich auf Rang 4 gefolgt von Lukas Wurzer. Der beste echte DTM-Pilot war Lucas Auer, der sich auf der sechsten Position ins Ziel kam. Dahinter folgten Lukas Krambeer, Robin Frijns, Dave Gaming und Brodie Steen.


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