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DTM Esports Classic Challenge: Müller gewinnt bei Auftakt

Audi-Dominanz beim Auftakt der Simracing-Events der DTM. Nico Müller gewinnt bei Vierfachsieg. Esports-Champion Brodie Stehen siegt im ersten Rennen.
von Florian Niedermair

Motorsport-Magazin.com - Auch wenn es der echten DTM im Moment nicht besonders gut geht, hindert das die Serie nicht daran, die Esports-Challenge zu starten. Bei den fünf Runden dieser Meisterschaft werden jeweils verschiedene Wagen aus der Geschichte der DTM gefahren. Bei dem ersten Rennwochenende auf dem Circuit Zolder kamen die Tourenwagen aus der Saison 1992 zum Einsatz.

Das Starterfeld setzt sich aus DTM-Piloten und Fahrer aus dem Umfeld der DTM zusammen. Außerdem sind Sim-Racer am Start, die sich durch ein Time Trial für das Event qualifizieren konnten. Darunter unter anderem der Sieger der DTM eSports-Serie Brodie Steen, der deshalb auch als Favorit in das Event ging.

Starterfeld

Lucas Auer Frank Biela Nick Cassidy
Dave Gaming Robin Frijns Ben Green
Ferdinand Habsburg Nico Müller Gary Paffett
Rene Rast Mike Rockenfeller Robin Rogalski
Kelvin Van der Linde Sheldon Van der Linde Robert Wickens
Dirk Knatz Robert Hauss Brodie Steen
Marcell Kovacs Reubert Leon Kirill Sokovikov
Sören Jäger

1.Rennen: Ford besiegt Audi-Meute

Robin Frijins und Rene Rast piotierten ihre Audis auf die erste Startposition. Brodie Steen im Ford, Sheldon Van Der Linde im BMW und Robin Rogalski im Audi komplettierten die Top-5 in der achtminütigen Qualifying-Session.

Frijns und Rast hielten auch am Start die Führung. DTM-Esports-Champion Brodie Steen machte aber früh Druck und überholte den DTM-Meister nach der ersten Runde. Kelvin Van der Linde folgte ihm und überholte Rast für Platz 3.

Im weiteren Rennverlauf schloss Stehen zu Frijins auf, ehe er zur Hälfte des 15-minütigen Sprintrennens die Führung eroberte. Kelvin Van der Linde nutzte kurze Zeit später einen Fehler von Frijns und übernahm Platz 2. Bis kurz Minuten vor Schluss hielt der südafrikanische Audi-Pilot diese Position vor seinen Markenkollegen. Doch ein Fehler zwei Minuten vor dem Ende warf ihn auf Position vier zurück. Auf der letzten Runde kämpfe er sich an Rast vorbei, der in der letzten Kurve aggressiv konterte und durch einen Schubser die letzte Podiumsplatzierung zurückeroberte.

Brodie Steen brachte in seinem Ford Mustang den Auftaktsieg bei der DTM-Challenge über die Linie. Auf dem Podium folgten Robin Frijns und Rene Rast. Dahinter klassifizierten sich Kelvin van der Line und Robin Rogalski. Mike Rockenfeller belegte Rang 6. Die Positionen dahinter belegten Nico Müller, Ferdinand Habsburg, Sheldon Van der Linde und Nick Cassidy.

Rennen 2: Müller vorne bei Audi-Vierfachsieg

Audi-Pilot Kelvin Van der Linde sicherte sich die Pole Position vor dem BMW von Lucas Auer. Dahinter folgten Nico Müller, Rene Rast und Mike Rockenfeller. Der Sieger des ersten Laufes, Brodie Steen, musste von ganz hinten starten, nachdem er vor dem Beginn der Qualifying-Session die Verbindung verlor.

Kelvin Van der Linde verteidigte am Start auch seine Führung. Lucas Auer büßte mit seinem Topspeed-schwachen BMW direkt am Start Plätze ein und fiel bis auf die fünfte Position zurück. Rast, Müller und Rockenfeller übernahmen die Plätze 2 bis 4.

Nach fünf Minuten attackierte Rast den Führenden, Van der Linde vertat sich daraufhin in der Haarnadel, blockte Rast und Nico Müller schlüpfte an beiden vorbei. Der Kampf zwischen den Top-3 setzte sich weiter fort, Rast wurde kurz nach der Renhälfte zwar von Van der Linde überholt, konterte erfolgreich und setzte sich kurz später auch noch vor Nico Müller. Müller wurde kurz später auch noch von dem Südafrikaner überholt. Doch ein Fehler kostete Rast den möglichen Rennsieg und auch Kelvin Van der Linde verlor nach einem Fast-Dreher viel Zeit.

Nico Müller brachte somit den Rennsieg nach Hause. Robin Frijns sicherte sich die zweite Position vor Kelvin Van der Linde. Rene Rast komplettierte den Audi-Vierfachsieg. Lucas Auer wurde als bester BMW Fünfter und Brodie Steen kämpfte sich von der letzten Startposition bis auf Rang 6 nach vorne. Dahinter folgten Mike Rockenfeller, Kirill Sokovikov, Ben Green und Ferdinand Habsburg.

Das nächste Event der DTM eSports Challenge geht am kommenden Sonntag über die Bühne. Dabei kommen DTM-Wagen aus der 2013er-Generation zum Einsatz.


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