Alexandre Prémat zählte zu einem der Unglücksraben beim Saisonauftakt der DTM auf dem Hockenheimring. Wie drei seiner Audi-Markenkollegen geriet auch der Franzose in Probleme, als ihm in seinem ersten Stint der linke Hinterreifen platzte und er im Schneckentempo an die Box humpeln musste. Letztlich beendete Prémat das Rennen auf Platz zehn, doch es wäre viel mehr möglich gewesen.

"Meine erste Runde war wirklich gut, ich hatte einen super Start und ich konnte mit den Neuwagen mithalten", blickt der Jahreswagenfahrer im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com auf den Saisonauftakt zurück. "Ich fuhr hinter Green und konnte attackieren, wir haben uns beide von Di Resta abgesetzt."

Ohne den Reifenplatzer hätte es Prémat auf den vierten Rang schaffen können, vielleicht wäre sogar ein Podestplatz möglich gewesen. Trotzdem konnte der Franzose ein positives Fazit ziehen: "Wir können mit den alten Autos teilweise schneller fahren als die Neuwagen, natürlich kommt es immer auf die Strecke an..."

"Für uns ist es klasse, dass wir nun mehr Punkte holen können und um das Podium und sogar um Siege zu kämpfen. Das motiviert mich für das nächste Rennen in Valencia", so Prémat. "Ich hätte nicht gedacht, dass es so eng zugeht."