Bernd Schneider (HWA), Sieger:
Ich freue mich riesig über meinen 40. Sieg. Mein Team hat mir ein perfektes Auto hingestellt und die Boxenstopps liefen optimal. Ich bedanke mich bei allen für die tolle Arbeit. An diesem Wochenende hat einfach alles gepasst und es ist ein schönes Gefühl, hier wieder zu gewinnen.

Mika Häkkinen (HWA), Vierter:
Ich hätte das erste Rennen der Saison gern auf dem Podium beendet. Nach meinem zweiten Boxenstopp lag ich hinter Heinz-Harald Frentzen. Ich habe zwar auf ihn aufgeholt, konnte aber nicht überholen. Mit meinem Ergebnis bin ich nach dem siebten Startplatz noch zufrieden. In den nächsten Rennen wird es besser laufen.

Alexandros Margaritis (Persson), Fünfter:
Ich hatte schon heute morgen im Warm-up ein gutes Gefühl. Unser Speed war sehr gut und ich freue mich, auf Platz fünf als bester Jahreswagenfahrer ins Ziel gekommen zu sein.

Jean Alesi (Persson), Sechster:
Das Qualifying lief leider nicht so gut, aber mein Team hat sich nicht entmutigen lassen und das Auto optimal vorbereitet. Danke an alle.

Stefan Mücke verging in der zweiten Rennhälfte das Lachen, Foto: DTM
Stefan Mücke verging in der zweiten Rennhälfte das Lachen, Foto: DTM

Bruno Spengler (HWA), Neunter:
Ich habe in der ersten Kurve nach dem Start ein paar Plätze verloren, aber danach konnte ich wieder aufholen. Durch den Reifenschaden habe ich viel Zeit verloren und musste meinen zweiten Boxenstopp früher als geplant einlegen, dadurch war das Rennen für mich gelaufen.

Susie Stoddart (Mücke), Zehnte:
Ich freue mich sehr, dass ich bei meinem ersten DTM-Rennen auf Platz zehn ins Ziel gekommen bin. Das Auto war schnell und die Boxenstopps liefen gut. Ich bin zufrieden und freue mich schon auf das nächste Rennen.

Mathias Lauda (Persson), Elfter:
Mit meinem ersten DTM-Rennen bin ich zufrieden. Leider konnte ich beim Start wegen des Heckflügels meines Vordermannes die Ampel nicht sehen und fuhr zu spät los.

Daniel la Rosa (Mücke), ausgefallen:
Das war ein tolles Rennen und ich lag bis zur letzten Runde auf Platz acht in den Punkten. Ich konnte sogar mit Martin Tomczyk um Platz sieben kämpfen. Dann gab es in der letzten Runde ein Problem mit dem Benzindruck und ich blieb stehen.

Susie Stoddart wusste bei ihrem Debüt zu brillieren, Foto: DTM
Susie Stoddart wusste bei ihrem Debüt zu brillieren, Foto: DTM

Stefan Mücke (Mücke), ausgefallen:
Ich bin maßlos enttäuscht. Vor mir hat sich Mattias Ekström verbremst und Alexandros fuhr neben mich. Ich konnte nicht mehr ausweichen und wir haben uns berührt, dadurch ist die Radaufhängung gebrochen.

Jamie Green (HWA), ausgefallen:
Das war das enttäuschende Ende eines zunächst so viel versprechenden Wochenendes. Das Problem kündigte sich schon in der Aufwärmrunde an, als immer wieder die Räder durchdrehten. Aber das kann im Motorsport passieren. Ich schaue jetzt nach vorn und freue mich auf das Rennen auf dem Lausitzring in drei Wochen.

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug:
Ein guter Auftakt mit spannendem Sport und einigen Siegkandidaten. Doch Bernd Schneider ist in Bestform und kontrollierte das Rennen von Anfang bis Ende. Mit seinem 40. Karrieresieg, 13 davon hier, ist er der König von Hockenheim. Alexandros Margaritis hat sich mit Platz fünf und Daniel la Rosa mit seiner schnellen Rennrunde, drei Tausendstel hinter der Bestzeit, gut in Szene gesetzt. Probleme an der Motorelektronik führten zu Jamie Greens Ausfall, von der Pole Position wäre heute ein sehr gutes Resultat möglich gewesen. Der Reifenschaden bei Bruno Spengler warf ihn weit zurück. Susie Stoddarts zehnter Platz bei ihrem DTM-Debüt ist eine gute Leistung. Das neue Gewichtsreglement hat sich bewährt und das Feld noch enger zusammen rücken lassen. Die DTM zeigte sich hier sich als erstklassiges Podium für spannenden Wettbewerb, den die Zuschauer an der Rennstrecke sowie an den Fernsehgeräten heute bestimmt genossen haben.