Manthey-Porsche hat zum Auftakt des vorletzten DTM-Rennwochenendes 2026 am Sachsenring den Ton angegeben: Thomas Preining sicherte sich am Freitagvormittag die Bestzeit im 1. Freien Training, nachmittags war dann Teamkollege Ricardo Feller an der Reihe. Doppelte Bestzeit also passend zum letztjährigen Sachsenring-Doppelsieg von Ayhancan Güven, der den Titelgewinn des damaligen Manthey-Piloten einleitete.

Preining, der in der DTM-Tabelle nur einen Punkt Rückstand zu Spitzenreiter Maro Engel (Winward-Mercedes) aufweist, legte im 1. Training ordentlich vor: Der Österreicher benötigte 1:18.148 Minuten für die schnellste Runde auf dem Motorradkurs, an die Teamkollege Feller in der zweiten Session mit einer 1:18.857 nicht heranreichte. Preining belegte im 2. Training den zweiten Platz mit 0,030 Sekunden Rückstand.

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Wer kann Manthey-Porsche am Sachsenring herausfordern?

Wer kann Manthey-Porsche auf dem 'SaRi' das Wasser reichen? BMW und Mercedes-AMG waren zumindest in den Freien Trainings die potentesten Herausforderer. Kelvin van der Linde führte seinen Schubert-BMW M4 GT3 Evo im 1. Training bis auf 0,087 Sekunden an Preinings Grello heran.

Am Nachmittag beschwerte sich der BMW-Fahrer dann über DTM-Rookie Simon-Connor Primm, von dessen Audi R8 er sich blockiert fühlte. "Was für ein Idiot, dieser Typ", raunte van der Linde am Teamfunk. Zu einem Kontakt zwischen den beiden Fahrern kam es offenbar aber nicht.

Seyffarth-Audi bei der DTM am Sachsenring
DTM-Debüt für Seyffarth-Audi und Simon-Connor Primm, Foto: IMAGO/Gruppe C Photography

Audi-Team gibt DTM-Debüt am Sachsenring

Nachwuchspilot Primm im von Seyffarth Motorsport eingesetzten Audi R8 LMS GT3 Evo2 erreichte in den Trainings die Plätze 18 und 20. Der eigentlich im ADAC GT Masters beheimatete Rennstall um Teamchef Tobias Seyffarth gibt am Sachsenring sein überraschendes DTM-Debüt und ist als Gaststarter ohne Punktberechtigung eingeschrieben. Damit gehen an diesem Wochenende 22 Autos an den Start, darunter der GRT-Lamborghini von Rückkehrer Maximilian Paul (P19 & P21).

Zurück zu den vorderen Plätzen - und damit zu Jules Gounon: Der oftmals vom Pech verfolgte Winward-Pilot war in beiden Trainings als Vierter der bestplatzierte Mercedes-Kutscher. Auch DTM-Titelfavorit Maro Engel zeigte mit den Plätzen fünf und sechs auf. Der AMG-Veteran erhält im Samstagsrennen allerdings eine 3-Platz-Gridstrafe wegen seiner Nürburgring-Kollision mit Markenkollege Lucas Auer. Der Österreicher, der heute seinen 32. Geburtstag feiert, landete ebenfalls beide Male in den Top-8.

So geht das DTM-Wochenende weiter

Neben Porsche, Mercedes-AMG und BMW mischten am Freitag ebenfalls auf den vorderen Plätzen mit: Mirko Bortolotti (GRT-Lamborghini) sowie Ben Dörr (Dörr-McLaren) als Sechster und Siebter im 1. Training, dazu Titelaspirant Nicki Thiim (Comtoyou-Aston-Martin) mit P5 im 2. Training.

Wenig zu sehen war bisher von HRT-Ford und den weiteren drei Lamborghini Temerario von Abt Sportsline und GRT. Das Qualifying steigt am Samstagmorgen um 09:55 Uhr, im Anschluss folgt das viertletzte Rennen der Saison ab 13:30 Uhr (bei ProSieben im Free-TV und per Livestream auf Motorsport-Magazin.com).

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