Auch beim zweiten Test präsentierten sich die beiden Audi-Speerspitzen Tom Kristensen und Mattias Ekström in Topform: Mit einer Bestzeit von nur 1:33.114 Minuten umrundete Tom Kristensen den Kurs; Mattias Ekström folgte mit einem Abstand von 0,233 Sekunden.

Während der gestern noch mit Abstimmungsproblemen kämpfende Martin Tomczyk auf Rang sieben vorfuhr, landete Allan McNish lediglich auf Platz 16. Bester Fahrer eines A4-Jahreswagens wurde erwartungsgemäß Christian Abt, diesmal mit Position fünf. Damit distanzierte er den besten Vorjahres-Mercedes um 0,417 Sekunden bzw. zehn Positionen.

Überraschender war das bereits die steigende Formkurve bei Opel: Ausgerechnet Heinz-Harald Frentzen, gestern noch das Schlusslicht unter den Opel-Piloten, errang mit lediglich 43 Tausendsteln Rückstand auf Ekström die dritte Position. Mit Laurent Aiello und Manuel Reuter auf den Plätzen sechs und acht schafften es zwei weitere Vectra GTS in die Top Ten, an denen Marcel Fässler auf Rang elf nur knapp scheiterte.

Das Schlusslicht bildete diesmal Mercedes: Mit dem Viertplatzierten Gary Paffett hatte selbst das Zugpferd der Stuttgarter bereits 0,446 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit Kristensens, die zweitstärkste Zeit in einer C-Klasse brachte Mika Häkkinen auf Rang zehn zu Stande. Gemeinsam mit zwei Vorjahres-Audi befinden sich die restlichen sechs Mercedes-Piloten auf den Plätzen 13 bis 20.