Ein Audi als Fahrzeug des Pole-Setters auf dem Norisring - jene Überraschung gelang Tom Kristensen in der Super Pole, womit er bereits zum zweiten Mal in Folge vom ersten Startplatz aus ins Rennen geht. Nachdem sich der Däne bereits im Qualifying als einziger Nicht-Mercedes-Pilot unter die Top sechs gemischt hatte, distanzierte er in der Super Pole Mercedes-Fahrer Gary Paffett um neun Tausendstelsekunden.
Eine Sensation gelang auch dem Mercedes-Jahreswagenpiloten Bruno Spengler, der nur um etwas mehr als zwei Hunderstelsekunden die Pole Position verpasste. Der Zweitplatzierte des Qualifyings Jean Alesi fiel in der Super Pole auf Platz vier zurück, Mika Häkkinen und Bernd Schneider erfüllten auf den Rängen sieben und zehn nicht die eigenen Erwartungen.
Audi-Titelaspirant Mattias Ekström muss im Kampf um die Meisterschaft einen Rückschlag hinnehmen - er geht drei Ränge hinter seinem Meisterschaftsrivalen Gary Paffett ins Rennen, präsentierte sich jedoch immerhin als zweitbester A4-Fahrer. Martin Tomczyk und Allan McNish verfehlten die Super Pole, die A4-Jahreswagen blieben im hinteren Mittelfeld.
Opel-Pilot Manuel Reuter konnte mit Rang sechs an seine während des gesamten Wochenendes überzeugenden Leistungen anknüpfen, Teamkollege Marcel Fässler verwies als Achter der Super Pole immerhin zwei aktuelle C-Klassen auf die Plätze. Heinz-Harald Frentzen scheiterte als Elfter knapp am Einzug in die Super Pole.

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