DTM

DTM Budapest 2018: Das Rennen aus Sicht der Reifen

Die DTM reist zum ersten Auslands-Gastspiel des Jahres nach Ungarn. Hankook erklärt, welche Belastungen die Reifen auf dem Hungaroring erwarten.
DTM 2018: Pascal Wehrlein ist zurück - Blick geht nach vorn: (02:04 Min.)

Für Hankook und die DTM ist der Hungaroring an diesem Wochenende der erste Auslands-Stopp in der Saison 2018. Auf der 4,381 Kilometer langen Strecke nordöstlich der ungarischen Hauptstadt Budapest werden die Rennen fünf und sechs in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie ausgetragen.

Der technisch anspruchsvolle Kurs mit vielen Richtungsänderungen, Brems- und Beschleunigungsvorgängen erfordert eine ausgewogene Fahrzeugabstimmung, damit die 18 DTM-Piloten das hohe Grip-Niveau des Hankook Rennreifens voll ausschöpfen können.

Zum fünften Mal ist der Hungaroring Gastgeber der DTM, an dem sich im vergangenen Jahr Mercedes-Benz-Pilot Paul Di Resta und René Rast (Audi) in die Siegerliste eintrugen. Die Strecke liegt 20 Kilometer außerhalb von Budapest in direkter Nähe zu Hankooks hochmoderner europäischer Fabrik in Rácalmás und ist damit ein Heimspiel für den Reifensponsor.

Die Strecke liegt in einem Tal und wird deshalb auch "Flacher Teller" genannt. Den Zuschauern kommt diese Topografie sehr entgegen, denn sie können rund 80 Prozent des Asphaltbandes von den Tribünen aus einsehen. Allerdings herrschen wegen dieser Kessellage bei Sonnenschein extrem hohe Luft- und Streckentemperaturen, eine Herausforderung, die der Hankook Ventus Race DTM Rennreifen jedoch in den vergangenen Jahren erfolgreich meisterte.

Bei 14 Kurven und vielen engen Passagen ist das Überholen auf dem Rennkurs in Ungarn schwierig. Die beste Möglichkeit ergibt sich am Ende der Start-und-Ziel-Geraden, die nach knapp 800 Metern einen scharfen Rechtsknick macht.

"Das Streckenlayout des Hungarorings mit vielen langsamen Abschnitten und unterschiedlich schnellen Kurven erfordert ein ausgeglichenes Fahrzeug-Setup. Die Reifendrücke müssen korrekt eingestellt sein, um das hohe Grip-Level des Ventus Race voll auszunutzen und schnell aus den langsamen Bereichen herausbeschleunigen zu können. Auch der Fahrstil muss passen. Es ist wichtig, nicht zu aggressiv zu fahren, sondern das Auto rollen zu lassen und immer auf der Ideallinie zu bleiben", erklärt Hankook DTM-Chefingenieur Thomas Baltes.

Auf dem 4,381 Kilometer langen Asphaltband befindet sich aufgrund der Tal-Lage vor allem zu Beginn, aber auch während des Rennwochenendes, viel Staub und Schmutz. Die Fahrzeuge sammeln daher viel Pickup auf, was bei den vielen Brems- und Beschleunigungsmanövern zu einer erhöhten Temperatur des Hankook Rennreifens führen kann.

Thomas Baltes: "Mit einem gut abgestimmten Fahrzeug-Setup und dem entsprechend eingestellten Luftdruck können zu hohe Reifentemperaturen und damit einhergehender Verschleiß vermieden werden. Insgesamt liegt die Reifenbelastung am Hungaroring im Vergleich zu anderen DTM-Strecken im mittleren Bereich, wobei die Lauffläche des Ventus Race stärker beansprucht wird als dessen Konstruktion."


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