Norbert Haug war am Samstag nach dem Qualifying mit der Leistung seiner Schützlinge natürlich zufrieden. Bruno Spengler schnappte sich am Lausitzring seine dritte Pole Position der laufenden Saison und hatte rund eine halbe Sekunde Vorsprung auf Audi-Pilot Mattias Ekström. "Niemand konnte damit rechnen, dass es bei Bruno so viel Abstand gab", rätselte auch Haug vor dem vierten Saisonrennen.
Die beiden Neuwagen-Piloten von Mercedes hätten laut Haug für ein tolles Ergebnis aus Stuttgarter Sicht gesorgt. "Mehr als zwei Autos passen nicht in die erste Startreihe", stellte er korrekt fest. Zwar wollte er die Ingolstädter Konkurrenz auf dem EuroSpeedway nicht unterschätzen, doch für das Rennen zeigte er sich zuversichtlich. "Wenn man unsere Longruns am Freitag gesehen hat, sah man, dass wir da auch was können", glaubte Haug.
Keine Mercedes-Strecke
Auf der Parade-Strecke von Mercedes könnte allerdings eine höhere Gewalt dafür sorgen, dass die Karten neu gemischt werden. "Wenn es regnet, sieht das Spiel wieder ganz anders aus", vermutete Haug. Für den Sonntag herrscht eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von 30 Prozent.
Obwohl Mercedes in den vergangenen fünf Jahren stets ganz oben auf dem Podest stand, wollte Haug nicht von einem Stuttgarter Vorteil auf dem Lausitzring sprechen: "Ich würde nicht unbedingt sagen, dass das hier eine Mercedes-Strecke ist. Es geht eng zu, das nimmt sich nicht viel. Die Zahlen sprechen allerdings schon für uns."



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