Nach einem starken Beginn, konnte Edoardo Mortara am Samstag mit seinem 12. Startplatz in der Lausitz nicht zufrieden sein. "Ich bin mit Sicherheit nicht glücklich, besonders nach Q1 - nur Zwölfter im zweiten Qualifying zu werden, ist nicht gut. Im ersten Qualifying war ich noch Erster", ärgerte sich der Audi-Pilot im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com und fügte an: "Das ist natürlich enttäuschend."

"Ich habe die Runde in Q1 gefahren und die Strecke hat sich dann verbessert. In Q2 habe ich das Auto aber scheinbar überfahren und konnte meine Rundenzeit daher nicht mehr verbessern", so der Rookie. "Es ist zwar nie leicht, aber es wäre absolut möglich gewesen, heute in Q3 zu kommen. Aber wenn du anfängst zu viel zu wollen und manchmal zu hart zu pushen, dann ist das nicht gut", meinte Mortara, der zugab: "Ich habe leider viele Fehler gemacht, sogar auf den schnellen Runden - das waren am Ende einfach zu viele."

Obwohl der Neuling zwei frische Reifensätze zur Verfügung hatte, reichte es nicht um sich zu verbessern. "Wie ich gesagt habe - in den ersten vier oder fünf Rennen darf man nicht zu viel von mir erwarten, weil ich hier bin um zu lernen. Es ist natürlich gut, wenn man Punkte holt oder sich in den Top-8 qualifiziert und solche Dinge - aber für mich ist es glaube ich noch wichtiger mich einfach zu verbessern und Dinge zu lernen", meinte der Audi-Jungspund und fügte an: "So lange ich lerne, ist es in Ordnung."