Oliver Jarvis startet am Sonntag beim vierten Rennen der Saison vom sechsten Platz aus ins Rennen. Der Audi-Pilot sicherte sich im Qualifying am Lausitzring den sechsten Rang. "Das war eines der engsten Qualifyings, das ich je gesehen habe", meinte er im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. "Mit P6 bin ich zwar nicht glücklich, aber die nötige Pace ist vorhanden."

In der Tat ging es auf dem EuroSpeedway extrem eng zugange. Jarvis verpasste das Shootout um nur rund eine Zehntelsekunde. "Es hätte hier leicht P1 oder P8 sein können", bestätigte der Audi-Mann. Nach seinem vierten Platz in Spielberg rechnet er sich in der Lausitz die nächsten Punkte aus. "Wir können ein starkes Rennen fahren, ich bin glücklich mit dem Auto", war der 27-Jährige hoffnungsvoll.

Sein A4 DTM sei schon über das gesamte Wochenende hinweg gut unterwegs gewesen. "Das hat mir Selbstvertrauen gegeben. Wir machen immer weiter Schritte nach vorn - jetzt brauchen wir Resultate", so Jarvis. Sein Plan für das Rennen: Jede Runde pushen und auf die richtige Strategie vertrauen. Der Fakt, dass Jarvis nicht aus den ersten Reihen startet, sei seiner Meinung nach zu verschmerzen.

"Die Reifen bauen hier nicht so schnell ab", erklärte er. "Wenn man ein schnelles Auto hat, kann man sehr lange fahren. Damit kann man auch aus dem hinteren Feld in die Punkte fahren." Das hatte Gary Paffett bereits vorgemacht: Bei seinen beiden Siegen in der Lausitz startete er jeweils vom siebten Platz ins Rennen.