In den letzten Jahren haben die Audi-Jahreswagen auf dem Dünenkurs von Zandvoort immer wieder für Furore gesorgt. Vor einem Jahr holte Oliver Jarvis den zweiten Platz, nachdem er im Qualifying auf die Pole-Position gefahren war und sich im Rennen ein Duell mit Gary Paffett lieferte. 2007 gab Alexandre Prémat den sicheren Sieg auf der Zielgeraden an seinen Markenkollegen Martin Tomczyk ab.
Zuletzt konnten die Audianer in den 2008er-Boliden aber nicht überzeugen. Am Nürburgring gingen alle fünf Kandidaten leer aus - das soll sich natürlich in Holland ändern.

"Diesen Kurs mag ich besonders gern. In der DTM und in der Formel 3 sind mir sehr schöne Ergebnisse gelungen. Auf Punkte hoffe ich dort in jedem Fall, vielleicht können wir sogar wieder um einen Podiumsplatz kämpfen", berichtet Prémat, der in Zandvoort bereits das internationale Formel-3-Masters gewinnen konnte.
Mike Rockenfeller ging im vergangenen Jahr aus der zweiten Startreihe in das Rennen, konnte dann im Rennen aber nicht ganz an die gute Qualifying Leistung anknüpfen. "Nach dem punktelosen Ergebnis am Nürburgring ist es schön, dass wir nur zwei Wochen später in Zandvoort starten. Was für eine tolle Strecke! Sie macht unheimlich Spaß", findet Rockenfeller.
Noch gänzlich ohne Punkte ist Markus Winkelhock. Der Rosberg-Pilot will das in Zandvoort aber unbedingt ändern: "Zandvoort zählt zu meinen Lieblingsstrecken. Erstens ist es eine Audi-Strecke. Unser Auto sollte dort ganz gut funktionieren. Zweitens fühle ich mich dort persönlich wohl. Deshalb hoffe ich, dass ich dort mehr Glück habe als zuletzt am Nürburgring. Ich wünsche mir, dass dort ein Aufwärtstrend für uns beginnt."

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