Martin Tomczyk hatte kein einfaches Rennen am Nürburgring. Gleich am Start war er in eine Kollision zwischen Stoddart und Winkelhock verwickelt. "Klar ist es immer gefährlicher, wenn man von P14 startet, aber man geht schon davon aus, dass ein DTM-Auto Bremsen hat - auch ein Auto, das von Frauen gefahren wird", kritisierte der Deutsche Stoddart. Im Rennen gab es dann noch eine weitere Berührung mit CongFu Cheng in der Schikane.
"Dabei habe ich mir den Unterboden zerstört und war danach chancenlos. Das ganze Auto war schief und krumm, ich hatte keinerlei Aerodynamik. Ich bin das Rennen nur mehr zu Ende gefahren", so der Audi-Pilot. Generell sei an diesem Wochenende wieder alles schief gegangen. "Da passte ja mal wieder alles - vom Qualifying gestern bis heute zum Rennen", meinte Tomczyk. Nach der Strafe von Samstag ist er auch etwas sauer auf sein Team.
"Fehler muss man minimieren, die dürfen in so einer Top-Serie einfach nicht sein", betonte der Deutsche gegenüber Motorsport-Magazin.com. "Wir versuchen immer 100 Prozent zu geben, das weiß ich auch. Trotzdem darf man sich nicht in einen Automatismus fallen lassen. Man muss Rennen für Rennen top vorbereitet sein, auch wenn man nicht mehr um den Titel mitkämpft."

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