Um optimal vorbereitet zu sein, hat Audi Sport den Norisring in diesem Jahr erneut auf dem Flugplatz im ostdeutschen Cochstedt simuliert. Dort, wo auch die letzten Vorbereitungen für den erfolgreichen Einsatz in Le Mans über die Bühne gingen, sammelten Mattias Ekström, Oliver Jarvis, Miguel Molina, Timo Scheider und Martin Tomczyk zwischen Pylonen wichtige Erkenntnisse für die Besonderheiten des Norisrings, auf dem es vor allem auf Traktion, Verzögerung und Höchstgeschwindigkeit ankommt. Die aerodynamische Effizienz, die den Audi A4 DTM besonders auszeichnet, soll vor allem für guten Topspeed genutzt werden.

In den letzten Jahren klappte das weniger gut: Der nur 2,3 Kilometer lange Stadtkurs zwischen Frankenstadion und Dutzendteich ist - von der neuen Strecke in Schanghai abgesehen - die einzige Rennstrecke im DTM-Kalender, auf der Audi mit dem A4 DTM noch kein Sieg gelungen ist. Auf der Habenseite stehen insgesamt vier dritte Plätze und ein zweiter Platz durch Christian Abt in der Saison 2005.

"Der Norisring ist für Audi immer ein ganz besonders wichtiges Rennen, da sehr viele Audianer an die Rennstrecke kommen, um uns die Daumen zu drücken, und natürlich gerne einem Audi-Erfolg beiwohnen möchten", weiß Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Deshalb sind wir besonders motiviert, am Norisring ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wir haben uns dort immer etwas schwergetan, sind aber mit jedem Jahr unserem Ziel, auf dem Norisring siegfähig zu sein, einen Schritt näher gekommen."