Heute konnte ich zwar die Führung in der Gesamtwertung übernehmen, aber die Rallye ist ja noch lange nicht gelaufen. Ich erinnere mich da noch an letztes Jahr. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es das Beste ist ruhig zu bleiben. Seit gestern hat sich für mich nichts geändert. Dakar ist einfach nur ein Stück näher gekommen und das ist es auch schon. Aber ich bin zufrieden.

Die Etappe heute verlief absolut tadellos. Aber ohne meinen Beifahrer Michel wäre es bestimmt nicht so gelaufen. Ich muss ihn wirklich loben, er hat überragend navigiert. Als Erster auf eine Etappe zu gehen, ohne die Spuren anderer Teilnehmer ist nie einfach. Das Einzige was uns eingebremst hat, waren die Motorräder. Ich habe bestimmt 160 oder 170 von Ihnen überholt und das war bei dem Staub hier nicht gerade einfach.

Morgen kommen wir zum ersten Mal in die Dünen. Wir kennen diesen Landesteil ziemlich gut, da wir hier sehr oft getestet haben. Seit letztem Jahr habe ich viel an Erfahrung gewonnen und ich hoffe, dass ich genug habe, um auch in Dünen zu bestehen.