Besser konnte die Rallye Dakar für Volkswagen Motorsport nicht anfangen. Alle Race-Touaregs reservierten die Spitze für sich. Gute Voraussetzungen für morgen.
"Die erste Prüfung war schwierig, aber wirklich fantastisch: Schon eine richtige "Dakar"-Etappe. Wir hatten einen kurzen Ausrutscher und ein paar brenzlige Momente. Es gab eine Menge Matsch, der die Sicht erschwerte. Aber wir hatten Glück", erklärte Carlos Sousa vom Team Lagos gegenüber dem portugiesischen Sender RTP.
Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor):
"Ich bin sehr zufrieden mit dem guten Mannschaftsergebnis – unser Paket stimmt. Wie schon 2005 und 2006 liegen wir zu Beginn vorn, aber niemand sollte vergessen, dass die Rallye fast 8.000 Kilometer lang ist. Wichtig ist, dass auch weiterhin jeder an jedem Tag möglichst perfekt arbeitet. Das war heute nicht einfach, denn die Streckeninformationen für die erste Etappe waren nicht korrekt. Da die Wege viel weicher waren als erwartet, stieg der Verbrauch deutlich an. Es wurde knapp bis zum ersten Servicepunkt, weshalb die Kraftstoffreserve in den Tanks unserer Autos aufgebraucht wurde."
Giniel de Villiers, 2. Platz Tages-Wertung:
"Diese Prüfung war relativ schwierig. Die Strecke war sehr sandig und viel ausgefahrener, als man es in Europa erwarten würde. Wir haben schon früh Luc Alphand überholt. Die Wege führten zwischen den Bäumen entlang und es standen viele Zuschauer an der Strecke. So sind wir kein Risiko eingegangen und sind mit Platz zwei zufrieden."
Carlos Sainz, 3. Platz Tages-Wertung:
"Nach meinem Gefühl war der Untergrund heute weicher als die Sandpisten zuletzt in Dubai! Die Strecke war eng, weshalb es ein Problem war, die Motorradfahrer zu passieren. Man musste gute Überholmöglichkeiten abwarten. Meine Zeit ist okay. Auf der zweiten Prüfung in den Bergen erwarte ich einen ganz anderen, viel härteren Boden."
Mark Miller, 5. Platz Tages-Wertung:
"Das war eine faszinierende Prüfung: 40 Kilometer lang standen die Menschen entlang der Strecke in einem Spalier. An diesem beeindruckenden Tag bin ich kein Risiko eingegangen und ganz präzise gefahren. Auf der zweiten Etappe erwarte ich in den Bergen Strecken, die sehr wenig Grip bieten. Auch dort werde ich kein Risiko eingehen. Mir genügt es, zur ersten Afrika-Prüfung im Ergebnis unter den zehn Besten zu liegen."
Ari Vatanen, 4. Platz Tages-Wertung:
"Ich bin sehr zufrieden, auf die Sekunde die gleiche Zeit wie Carlos Sainz gefahren zu sein. Das war ein schöner Auftakt für meine Beifahrerin Fabrizia und mich. Der Race Touareg lief technisch tadellos. Da die Strecke allerdings viel weicher war als erwartet, haben wir die eingeplante Spritreserve aufgebraucht."

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