Anders als erwartet, haben die Piloten von Yamaha zu Beginn der Rallye Dakar bei den Motorrädern das Heft in die Hand genommen. Ruben Faria beendete in der Super Production Kategorie die erste Prüfung mit einer Länge von 117 Kilometern in 1:22 Stunden und sieben Sekunden lag damit 16 Sekunden vor seinem Teamkollegen Helder Rodrigues. Mit fünf Minuten Rückstand wurde der bestplatzierte KTM-Pilot Isidre Esteve Pujol Dritter vor seinem Marken- und Teamkollegen David Casteu. Casteu war zunächst eigentlich auf Rang drei geführt worden, doch wegen eines Fehlers bei der Zeitnahme wurden ihm noch 20 Sekunden aufgebrummt, was ihn hinter Esteve Pujol zurückfallen ließ.
Auch bei den Serienmaschinen der Marathon-Kategorie hatte am ersten Tag Yamaha die Nase vorne. Der Südafrikaner Elmer Symons erzielte dort die beste Zeit. Allerdings sorgte auch ein Yamaha-Pilot für die Pannenserie des ersten Tages. Pablo Toral hatte bereits nach 26 Kilometern ein Motorproblem, konnte das reparieren und kämpfte ein paar Kilometer später wieder mit mechanischen Schwierigkeiten. Schließlich konnte er aber doch weiterfahren. Weniger Glück hatte Simon Droux, bei dessen Super Production Yamaha sich die Kupplung und der Kühlmitteltank verabschiedeten. Er konnte nur noch auf den Besenwagen warten.
Ergebnis 1. Etappe - Motorräder Super Production
| Platz | Fahrer (Fahrzeug) | Zeit/Rückstand |
| 1. | Ruben Faria (Yamaha) | 1:22:07 |
| 2. | Helder Rodrigues (Yamaha) | + 16 Sekunden |
| 3. | Isidre Esteve Pujol (KTM) | + 5 Minuten |
| 4. | David Casteu (KTM) | + 5:07 Minuten |
| 5. | Thierry Bethys (Honda) | + 5:10 Minuten |
| 6. | Jonah Street (Pai) | + 5:19 Minuten |
| 7. | Chris Blais (KTM) | + 5:33 Minuten |
| 8. | Pal Anders Ullevalseter (KTM) | + 6:16 Minuten |
| 9. | Fabien Planet (KTM) | + 6:31 Minuten |
| 10. | Cyril Despres (KTM) | + 7:26 Minuten |

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