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Mercedes - W06

Diskussionsforum über Teams und Motoren in der Formel 1.
Beitrag Sonntag 29. November 2015, 22:17

Beiträge: 4967
Der_KaY hat geschrieben:
So so.... Lauda & Wolff treten Gerüchten entgegen und demonstrieren Einigkeit?


Die beiden können sich nicht leiden und fertig. Die sind nicht kompatibel.


Zwei Hähne auf dem Mist, das klappt nicht :wink:

Beitrag Sonntag 29. November 2015, 23:06

Beiträge: 40506
Na offenbar doch. :wink:

Beitrag Donnerstag 3. Dezember 2015, 18:17

Beiträge: 20153
Das sollten sich mal einige Leute merken:

Der ehemalige Formel-1-Teamchef Colin Kolles zeigte sich in einer 'ServusTV'-Talkshow am Montagabend in Salzburg zwar beeindruckt von den Erfolgen der Silberpfeile, erklärte aber, dass für ihn nicht Toto Wolff und Niki Lauda die Väter des Triumphzugs sind: "Es sind andere Leute, die dafür verantwortlich sind. Dazu zählen auch ein Norbert Haug und ein Ross Brawn. Dass die Herrschaften jetzt diese Ernte einsacken, das ist gut für sie."

Von 'Motorsport-Total.com' auf die Kritik angesprochen, ohne die Aussage von Kolles explizit zu erwähnen, antwortet Wolff: "Da ist absolut was dran. Ross und Norbert - und viele andere - haben einen nicht unwesentlichen Faktor dazu beigetragen, dass das Team erfolgreich ist. Das wissen wir, jeden einzelnen Tag." Und weiter: "Wer auch immer das sagt, hat absolut recht."
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Beitrag Donnerstag 3. Dezember 2015, 19:35

Beiträge: 8373
Na da kannst Du ja froh sein dass er nicht noch drauf gekommen ist zu behaupten dass Alonso und Montezemolo für Vettels 3 Siege verantwortlich sind...

Beitrag Donnerstag 3. Dezember 2015, 23:13

Beiträge: 20153
Mav05 hat geschrieben:
Na da kannst Du ja froh sein dass er nicht noch drauf gekommen ist zu behaupten dass Alonso und Montezemolo für Vettels 3 Siege verantwortlich sind...


Also wenn du Alonso ins Spiel bringst dann muss ich auch Schumacher ins Spiel bringen was die 3 Siege von Mercedes 2013 angeht. :D) :D)

Natürlich haben Vettel und Marchionne als Neulinge im Team nicht wirklich Einfluss auf das 2015er Auto gehabt. Wobei die Fahrer ja eh nur bedingt Einfluss auf die Technik haben. Das gilt für Vettel genauso wie für Alonso oder Schumacher.

Bei Schumacher ging es mir eher um personelle Fragen, die er beeinflusst hat - was Haug vor einiger Zeit übrigens auch bestätigt hat.

Und was Alonso angeht: von 2010 bis 2014 war da ja nunmal eher eine negative Entwicklung. Daher halte ich es für gewagt, ihn für die 2015er Ferrari Performance mitverantwortlich zu machen. Zumal Kimi ja erst kürzlich klargemacht hat, wie deutlich sich die Stimmung im Team nach Alonsos Abgang verbessert hat.

Ferrari dürfte auch von der neuen Fabrik profitiert haben. Sie hatten jahrelang Probleme mit ihrem Windkanal und mussten ja sogar auf die Toyota-Fabrik in Köln ausweichen. Auch die personellen Veränderungen in der Motorenabteilung haben dieses Jahr Wirkung gezeigt.

Wie auch immer: ich finde es gut, dass mit Kolles endlich mal jemand klar gesagt hat, wer die Grundsteine für die heutigen Mercedes-Erfolge gelegt hat.
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Beitrag Freitag 4. Dezember 2015, 14:07

Beiträge: 40506
formelchen hat geschrieben:
Das sollten sich mal einige Leute merken:

Der ehemalige Formel-1-Teamchef Colin Kolles zeigte sich in einer 'ServusTV'-Talkshow am Montagabend in Salzburg zwar beeindruckt von den Erfolgen der Silberpfeile, erklärte aber, dass für ihn nicht Toto Wolff und Niki Lauda die Väter des Triumphzugs sind: "Es sind andere Leute, die dafür verantwortlich sind. Dazu zählen auch ein Norbert Haug und ein Ross Brawn. Dass die Herrschaften jetzt diese Ernte einsacken, das ist gut für sie."

Von 'Motorsport-Total.com' auf die Kritik angesprochen, ohne die Aussage von Kolles explizit zu erwähnen, antwortet Wolff: "Da ist absolut was dran. Ross und Norbert - und viele andere - haben einen nicht unwesentlichen Faktor dazu beigetragen, dass das Team erfolgreich ist. Das wissen wir, jeden einzelnen Tag." Und weiter: "Wer auch immer das sagt, hat absolut recht."


Man darf aber auch nicht vergessen, dass Kolles und Wolff wohl im Clinch liegen, wenn ich da an die angebliche Erpressungsgeschichte denke (hab das aber nie ganz durchblckt). Ich schätze also mal, dass Kolles da vielleicht auch gewisse Motivationen für diese Äußerungen hatte. Wobei ich ihm inhaltlich zum Teil durchaus zustimme.

Beitrag Freitag 4. Dezember 2015, 14:27

Beiträge: 20153
MichaelZ hat geschrieben:

Man darf aber auch nicht vergessen, dass Kolles und Wolff wohl im Clinch liegen, wenn ich da an die angebliche Erpressungsgeschichte denke (hab das aber nie ganz durchblckt). Ich schätze also mal, dass Kolles da vielleicht auch gewisse Motivationen für diese Äußerungen hatte. Wobei ich ihm inhaltlich zum Teil durchaus zustimme.


Selbst Wolff stimmt ihm ja zu. :wink:
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Beitrag Donnerstag 14. April 2016, 13:47

Beiträge: 40506
Bei Hamilton muss das Getriebe gewechselt werden - es läuft also für Nico.
Nico muss jetzt schauen, dass er möglichst schnell möglichst viele Punkte sammelt, denn Hamilton wird früh genug wieder schneller sein als er.

Beitrag Samstag 16. April 2016, 23:31

Beiträge: 20153
Ich finde die derzeitige Situation bei Mercedes etwas merkwürdig.

Rosberg hat 5 Rennen in Folge gewonnen, führt die WM deutlich vor Hamilton an, auch wenn die Saison noch jung ist. Mit merkwürdig meine ich, dass Hamilton damit so locker umgeht - das passt einfach nicht zu ihm. Er war sonst immer so angepisst wenn Nico vor ihm war und er hat alles im Team kritisch hinterfragt wenn es nicht für ihn lief.

Dazu natürlich die Tatsache, dass man vor der Saison Mechaniker und Ingenieure durchgetauscht hat. Es gibt auch schon Artikel im Netz, die in Richtung Verschwörungstheorien gehen...

Die letzten Jahre ging ja eher man an Nicos Auto etwas kaputt. Jetzt bei Hamilton, nachdem die Teams der Fahrer getauscht wurden.

Man könnte fast meinen bei Mercedes sei alles vorbestimmt, nach dem Motto "dieses Jahr ist Nico dran".

Wie auch immer, ich glaube nicht an sowas. Aber mich wundert trotzdem wie locker Hamilton das alles nimmt....
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Beitrag Sonntag 17. April 2016, 18:59

Beiträge: 40506
Ich hoff einfach, dass Nico das durchzieht, würde mich freuen.

Beitrag Montag 4. Juli 2016, 20:54

Beiträge: 20153
Langsam sieht man, dass Wolff und Lauda überfordert sind mit ihren Fahrern. Sie tun zwar immer so als hätten sie alles im Griff, aber die Ereignisse zeigen, dass man die Fahrer überhaupt nicht im Griff hat.

Wie oft sind die beiden Mercedes jetzt schon aneinander geraten? Vor diesem Jahr bereits mehrfach. Und allein dieses Jahr hat man schon rund 60 Punkte liegen lassen:

Barcelona: ein fast sicherer Doppelsieg futsch, damit 43 Punkte
Montreal: eine Beinahe-Kollision am Start kostet ebenfalls einen möglichen Doppelsieg, Rosberg landet statt auf P2 nur auf P4 und damit fehlen 8 Punkte
Österreich: 3 km vor dem Ziel ist man auf Kurs zu einem Doppelsieg, am Ende fehlen wieder 8 Punkte.


Natürlich befindet Mercedes sich in einer komfortablen Situation. Trotz dieser Geschehnisse liegt man deutlich in Führung in der WM. Auch, weil die Konkurrenz sich immer wieder ein Bein stellt. Der nächste Verfolger Sebastian Vettel hat dieses Jahr schon drei Ausfälle zu verzeichnen. Insofern hat Mercedes bei allen Patzern noch Glück gehabt.

Dennoch könnte der Kampf bei Mercedes weiter hochkochen. Die Saison ist noch lang, das Duell spitzt sich immer weiter zu. Und in Sachen Speed kommt die Konkurrenz auch immer näher. Wenn sich Rosberg und Hamilton weiter fleißig von der Strecke schubsen oder ins Auto fahren, könnte es am Saisonende doch einen lachenden dritten Fahrer geben. Das muss natürlich nicht Vettel sein, denn auch Verstappen kann gefährlich werden. Er zeigt super Leistungen und der Red Bull wird immer besser.

Jetzt droht Toto Wolff mit Stallorder. Aber glaubt er wirklich, dass sich ein Hamilton zurückpfeifen lässt? Das hat er noch nie getan. Ein Rosberg schon eher (siehe Monaco), aber auch Nico fährt zunehmend härter und könnte im Fall der Fälle auf eine Teamorder pfeifen.

Nun mehren sich auch die Stimmen, dass Mercedes seine Fahrerpaarung überdenken sollte (z.B. Christian Horner).

Wie auch immer: jetzt wird es langsam kritisch für den tollen Toto, denn er muss endlich durchgreifen und Führungsstärke zeigen. Das gilt natürlich auch für Lauda, der immerhin deutliche Worte findet, aber die haben das Verhalten der Fahrer bisher auch nicht geändert.

Für uns Fans ist das natürlich sehr unterhaltsam. Ich hoffe nur, dass die Konkurrenz möglichst bald auf Mercedes aufholt, damit die Silbernen Druck bekommen und der Unterhaltungswert weiter steigt.
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Beitrag Montag 4. Juli 2016, 23:32

Beiträge: 3346
formelchen hat geschrieben:
Dennoch könnte der Kampf bei Mercedes weiter hochkochen. Die Saison ist noch lang, das Duell spitzt sich immer weiter zu. Und in Sachen Speed kommt die Konkurrenz auch immer näher. Wenn sich Rosberg und Hamilton weiter fleißig von der Strecke schubsen oder ins Auto fahren, könnte es am Saisonende doch einen lachenden dritten Fahrer geben. Das muss natürlich nicht Vettel sein, denn auch Verstappen kann gefährlich werden. Er zeigt super Leistungen und der Red Bull wird immer besser.

Ich würde mich auch nicht überraschen, wenn am Ende keiner der beiden Mercedes-Piloten den Titel holt. 2007 war das ja auch der Fall, als sich der Hamilton mit Alonso angelegt hat. Am Ende war Räikkönen Weltmeister. Das kann dieses Jahr wieder so sein. Und jetzt wissen wir auch warum Alonso damals von McLaren weg wollte. Dort hatte sich die Lage genauso zugespitzt, wie bei Mercedes heute. Erstaunlich, dass sich Alonso und Hamilton damals nicht gegenseitig ins Auto gefahren sind.

formelchen hat geschrieben:
Jetzt droht Toto Wolff mit Stallorder. Aber glaubt er wirklich, dass sich ein Hamilton zurückpfeifen lässt? Das hat er noch nie getan. Ein Rosberg schon eher (siehe Monaco), aber auch Nico fährt zunehmend härter und könnte im Fall der Fälle auf eine Teamorder pfeifen.

Eben. Ein Hamilton wird sich erst recht nicht an Teamorder halten. Daher wird eher Rosberg der Fahrer sein, der am Ende zurückstecken muss. Allerdings könnte die Teamorder die Situation noch weiter eskalieren lassen, weil die Fahrer erst recht um den Nummer-1-Status kämpfen.

formelchen hat geschrieben:
Nun mehren sich auch die Stimmen, dass Mercedes seine Fahrerpaarung überdenken sollte (z.B. Christian Horner).

Ich finde auch, dass Mercedes die Fahrerpaarung überdenken soll. Rosberg und Hamilton fahren sich nur weiter in die Karre. Da muss man sich im Ernst überlegen, ob man am Saisonende einen der Fahrer fallen lässt und wenn ja, welchen.
http://de.youtube.com/user/KLOKRIECHER

http://www.klokriecher.de

YES WE CAN! Hansa-Rostock-Ferrari-YouTube-Team

Beitrag Dienstag 5. Juli 2016, 09:18

Beiträge: 20153
Nun ich sehe auch Parallelen zu 2007, keine Frage.

Allerdings gibt es auch Unterschiede: Ferrari war 2007 relativ dicht dran an McLaren. Und Ferrari war der einzige ernsthafte Gegner.

Heute hat Mercedes zwei starke gegnerische Teams, die sich gegenseitig Punkte wegnehmen und zudem deutlicher hinter Mercedes sind als Ferrari anno 2007 hinter McLaren.

Trotzdem kann Mercedes nicht so weitermachen, gerade in der Fahrer WM ist der Vorsprung noch nicht groß genug.
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Beitrag Dienstag 5. Juli 2016, 15:28

Beiträge: 40506
KLOKRIECHER hat geschrieben:
Ich würde mich auch nicht überraschen, wenn am Ende keiner der beiden Mercedes-Piloten den Titel holt.


Mich schon. In Österreich haben zwei Fahrer davon profitiert, die in der WM keine Rolle spielen. Vettel und Ricciardo haben weniger oder gar keine Punkte gemacht. Mercedes dominiert viel mehr als 2007 irgendein Team, daher wird man diese Gefahr wohl nicht haben.

Beitrag Dienstag 5. Juli 2016, 17:07

Beiträge: 1643
MichaelZ hat geschrieben:
KLOKRIECHER hat geschrieben:
Ich würde mich auch nicht überraschen, wenn am Ende keiner der beiden Mercedes-Piloten den Titel holt.


Mich schon. In Österreich haben zwei Fahrer davon profitiert, die in der WM keine Rolle spielen. Vettel und Ricciardo haben weniger oder gar keine Punkte gemacht. Mercedes dominiert viel mehr als 2007 irgendein Team, daher wird man diese Gefahr wohl nicht haben.

Die Gefahr sehe ich auch nicht. Dafür ist das Auto viel zu dominant. Da müsste das zwischen den beiden schon richtig eskalieren und die Konkurrenz gleichzeitig ordentlich Speed finden, denn andernfalls kann Mercedes problemlos ein paar weitere Zwischenfälle der Art kompensieren, bei der Stärke des Autos. Zumal dann auch die vermeintlichen Anwärter auf den Plätzen genug eigene Probleme habe - bei Vettel streikt regelmäßig die Technik oder sonst was geht unverschuldet schief und bei Ricciardo bekleckert sich das Team auch nicht gerade damit, ihn strategisch in eine günstige Lauerstellung zu bringen.

Beitrag Samstag 9. Juli 2016, 13:11

Beiträge: 8373
Und wenn Verstappen profitiert ist das weniger wert als bei Vettel und Ricciardo? ;-) Ich neige mehr und mehr dazu darauf zu wetten dass Max die WM als Dritter beendet... ;-)

Beitrag Samstag 9. Juli 2016, 14:27

Beiträge: 1643
Mav05 hat geschrieben:
Und wenn Verstappen profitiert ist das weniger wert als bei Vettel und Ricciardo? ;-) Ich neige mehr und mehr dazu darauf zu wetten dass Max die WM als Dritter beendet... ;-)

Weil er hier nicht wörtlich gehuldigt wurde, oder wie kommst du jetzt auf den Trichter?

Beitrag Samstag 9. Juli 2016, 14:29

Beiträge: 20153
Wieder Getriebeprobleme bei Vettel und eine Strafversetzung....unglaublich. :( :roll:

Mav05 hat geschrieben:
Und wenn Verstappen profitiert ist das weniger wert als bei Vettel und Ricciardo? ;-) Ich neige mehr und mehr dazu darauf zu wetten dass Max die WM als Dritter beendet... ;-)


Das sieht sehr danach aus.
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Beitrag Samstag 9. Juli 2016, 14:31

Beiträge: 20153
formelchen hat geschrieben:


Mav05 hat geschrieben:
Und wenn Verstappen profitiert ist das weniger wert als bei Vettel und Ricciardo? ;-) Ich neige mehr und mehr dazu darauf zu wetten dass Max die WM als Dritter beendet... ;-)


Das sieht sehr danach aus.
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Beitrag Montag 11. Juli 2016, 18:36

Beiträge: 8373
Historiker hat geschrieben:
Weil er hier nicht wörtlich gehuldigt wurde, oder wie kommst du jetzt auf den Trichter?

Halt die Hufe still, es ging um Michas Satz " In Österreich haben zwei Fahrer davon profitiert, die in der WM keine Rolle spielen."... Der klang irgendwie als wäre Verstappen nicht ganz ernstzunehmen - auch wenn ich weiß dass Micha es im Prinzip gar nicht so gemeint hat. Er hat ja vollkommen recht damit, der Mercedes ist vom anderen Stern, die beiden könnten bei Rennhalbzeit aussteigen und bei nem Cappuccino auswürfeln wer als nächstes wem vor die Karre fährt und hätten die WM trotzdem noch sicher...

Beitrag Dienstag 12. Juli 2016, 18:01

Beiträge: 20153
Irgendwie habe ich derzeit den Eindruck, dass Lauda bei Mercedes für Chaos sorgt. Er fällt momentan seinen gleichermaßen hoch positionierten Kollegen in den Rücken.

Erst plaudert er bei ServusTV aus, dass Hamilton in Baku irgendein Zimmer verwüstet hat nach seinem Quali-Patzer. Hamilton soll darüber stinksauer gewesen sein und dann gab es sogar ein offizielles Mercedes-Statement, in dem Laudas Aussagen revidiert wurden. Allein das war schon eine schräge Nummer und hat intern offenbar eine Menge trouble verursacht.

Und jetzt fällt Lauda seinem Freund Toto Wolff in den Rücken. Dieser hatte in der vergangenen Woche verkündet, dass im Fall der Fälle auch die Suspendierung eines Fahrers in Frage kommt. Lauda sagte nun, dass sowas nicht in Frage kommt.

Und es ist ja nicht das erste Mal, dass Wolff und Lauda unterschiedlicher Meinung sind.

Ich bin mal gespannt wie lange das noch gut geht. :lol:
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Beitrag Mittwoch 13. Juli 2016, 15:05

Beiträge: 40506
Lauda vertritt aber die realistischeren Meinungen...

Beitrag Sonntag 9. Oktober 2016, 08:53

Beiträge: 20153
Glückwunsch Mercedes zum 3. Konstrukteurstitel in Folge. Absolut verdient! Jetzt schon drei überlegene Jahre von ihnen.

Ich hoffe, dass sie 2017 mehr gefordert werden. Und da bin ich auch ganz optimistisch.
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Beitrag Sonntag 9. Oktober 2016, 17:47

Beiträge: 40506
2017 könnte Red Bull echt aufholen - wenn nicht da, dann wird's eng. Dominanzen brauchen heutzutage Regeländerungen um gebrochen zu werden...

Beitrag Mittwoch 19. Oktober 2016, 17:06

Beiträge: 20153
Interessant was Brawn in seinem neuen Buch schreibt. Da schießt er scharf gegen Lauda und Wolff (Quelle: F1-total).

Fehlendes Vertrauen in die neue Teamführung Toto Wolff und Niki Lauda war nach Aussage von Ross Brawn Ende 2013 der Grund für seinen Abschied vom Mercedes-Werksteam. In seinem Buch 'Total Competiton', welches Brawn zusammen mit dem früheren Williams-Geschäftsführer Adam Parr geschrieben hat, schießt der Brite scharf gegen die beiden Österreicher und wirft Lauda und Wolff Unaufrichtigkeit vor.

"Was bei Mercedes passiert ist hing damit zusammen, dass mir Leute aufgezwungen wurden, denen ich nicht vertrauen konnte", schreibt Brawn. "Ich wusste nie wirklich, was sie vorhatten. Niki hat mir irgendetwas gesagt, und dann habe ich mitbekommen, dass er anderen etwas völlig anderes gesagt hat."

Wolff und Lauda waren Anfang 2013 von Mercedes als Sportchef und Aufsichtsratsboss des Formel-1-Teams installiert worden, während Brawn zunächst weiterhin Teamchef war. Doch das Verhältnis zu Wolff war schon früh belastet, nachdem kritische Äußerungen von Wolff über Brawn an die Öffentlichkeit gelangt waren, die Wolff in einem vertraulichen Gespräch mit dem früheren Formel-1-Teamchef Colin Kolles getätigt hatte.


"Anfang 2013 kam dann heraus, dass Paddy Lowe verpflichtet wurde und bereits in Stuttgart unterschrieben hatte. Als ich Toto und Niki deswegen zur Rede gestellt habe, haben sie jeweils auf den anderen verwiesen", so Brawn. "Ich saß mit ihnen zusammen, aber sie haben gegenseitig mit dem Finger auf sich gezeigt."

Kompliziert war die Zusammenarbeit mit Wolff und Lauda aus Sicht von Brawn auch deshalb, weil beide nicht nur von Mercedes angestellt wurden, sondern auch Mitbesitzer des Formel-1-Teams waren. "Die Schwierigkeiten hingen auch damit zusammen, dass Niki und Toto Anteilseigner wurden. Das war eine interessante Entscheidung von Mercedes, die ich nie verstanden habe", so Brawn.

Aufgrund dieser Reibereien, die Brawn in dieser Form nach eigener Aussage in der Führungsriege eines Rennteams noch nie erlebt hatte, kam es aus seiner Sicht zu einer Situation, in der es für ihn nur die Option "die oder ich" gab: "Ich sah keine Zukunft für mich, es sei denn, ich hätte Krieg gegen sie geführt und sie so entfernt", so Brawn. "Aber ich konnte ihnen nicht vertrauen."
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