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Rennkalender-Diskussion

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Beitrag Freitag, 20. März 2015

Beiträge: 10698
Letztlich ist es ein Armutszeugnis für uns als eine der führenden Industrienationen dass wir so ein Event nicht durchführen können oder wollen und Länder wie Ungarn, Spanien oder Brasilien das können!
"Wir sind beide tolle Fahrer, nur dass der eine mehr Glück hatte, so lange Zeit in einem so guten Auto zu sitzen."

"I'm just trying to race and this sport these days is more about penalties than about racing. "

Beitrag Freitag, 20. März 2015

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Naja aber es ist auch verständlich.

Beitrag Freitag, 20. März 2015

Beiträge: 10698
Nein, ist es nicht! 19 Länder auf der Welt können sowas und noch ein paar mehr wollen es. Und wir als Automobilmacht und führende Industrienation lassen den Nürburgring pleite gehen und den Hockenheimring vor sich her jammern...
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Beitrag Freitag, 20. März 2015

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Ich find's verständlich. Keiner will einfach ein paar Millionen aus dem Fenster rauswerfen, nur damit man Ecclestone reicher gemacht hat. Da stimmt einfach Kosten-Nutzen nicht mehr. Wenn andere das wollen, bitte, ich kanns verstehen, dass es in Deutschland keiner will.

Beitrag Freitag, 20. März 2015

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Mav05 hat geschrieben:
Nein, ist es nicht! 19 Länder auf der Welt können sowas und noch ein paar mehr wollen es. Und wir als Automobilmacht und führende Industrienation lassen den Nürburgring pleite gehen und den Hockenheimring vor sich her jammern...


Naja aber wer ist denn für dich der Schuldige?

Der Staat? Also ich finde soetwas sollte nur zu einem bestimmten Anteil durch Steuergelder finanziert werden. Maximal bis zu dem Betrag, der dadurch in der jeweiligen Region auch wieder reinkommt.

Letztlich gibt es mehrere Schuldige:

- Bernie weil er zuviel Kohle verlangt und keinen Wert auf Traditionen legt
- die Veranstalter, weil sie die Finanzierung durch Sponsoren und Marketing nicht schaffen
- die Politik, wenn sie soeinen Schmu betreibt wie am Nürburgring
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Beitrag Freitag, 20. März 2015

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Wie soll man sowas auch durch Sponsoren finanzieren können? Das geht einfach nicht. Die Veranstalter sehe ich daher nur bedingt als Schuldige.

Beitrag Freitag, 20. März 2015

Beiträge: 25503
Michael Schmidt von AMS hat zu diesem Thema einen super Beitrag geschrieben, besser könnte man es gar nicht kommentieren.

Das gab es zuletzt 1960. Kein Formel 1-Rennen auf deutschem Boden. Der Nürburgring tröstete sich vor 55 Jahren mit einem Formel 2-Rennen auf der Südschleife. Diesmal bleibt der Platz im Kalender leer. Dem Hockenheimring und dem Nürburgring war die Austragung des Rennens zu riskant. Der von Bernie Ecclestone aufgerufene Preis wäre nicht refinanzierbar gewesen. Die letzten Jahre waren an beiden Austragungsorten starke Zuschauerrückgänge verzeichnet worden. Zudem wurde viel zu lange verhandelt. Im März verkauft man nicht mehr 60.000 Tickets, die nötig gewesen wäre, um wenigstens mit einer schwarzen Null zu überleben.

Die Absage des Rennens reiht sich nahtlos in die Serie schlechter Botschaften ein, die die Formel 1 in letzter Zeit aussendet. Bernie Ecclestones kennt in diesem Punkt keine Sentimentalitäten. Seine Maxime lautete immer: "Wer sich an einen Pokertisch setzt, sollte genügend Geld in der Tasche haben." Doch so einfach kann es sich der Formel 1-Zampano in diesem Fall nicht machen. Deutschland ist nach Frankreich das zweite Motorsport-Kernland, das aus dem Kalender fliegt. Das Interesse mag schwinden, aber es ist immer noch größer als in Malaysia, Bahrain, Abu Dhabi, China, Russland oder in Aserbaidschan, wo die Formel 1 im nächsten Jahr ihre Zelte aufschlägt.

Die Formel 1 sollte zunächst dort fahren, wo ihr Publikum sitzt. Sich die Fans zu halten, ist immer noch eine einfachere Aufgabe als neue dazu zu gewinnen. Vor allem, wenn man keine Ideen hat, wie man neue Anhänger erreicht. Die Formel 1 kann es sich in ihrer momentanen Verfassung nicht leisten, sich aus ihren Kernmärkten zu verabschieden. Weil sie dadurch das Abwandern der Zuschauer noch beschleunigt.

Deutschland ist eine Autonation. Die Signalwirkung einer Absage ist fatal. Wenn Malaysia vom Formel 1-Globus verschwindet, kümmert das keinen Hund. Das ist in den Zeitungen eine Randnotiz wert. Das Aus für den GP Deutschland wurde weltweit registriert. Bei Investoren verstärkt sich dadurch der Eindruck, dass es sich bei der Formel 1 um ein Geschäft auf Talfahrt handelt. Die Nachricht lockt Sponsoren nicht an. Es schreckt sie ab.

Die Rechteinhaber machen kurzfristig mehr Geld, wenn sie ein Rennen in Europa durch eines in motorsportlichen Niemandsländern ersetzen. Doch hier zeigt sich, dass CVC nur kurzfristig denkt. Es geht um schnelle Refinanzierung, nicht um den Erhalt und Ausbau eines Sports. Der Schaden, der dadurch angerichtet wird, zeigt sich erst in ein paar Jahren. Weil dann auch die Länder wieder abgesprungen sind, die heute ein Vermögen für einen Grand Prix bezahlen. Ich erinnere nur an die Türkei, an Indien und Korea.

Warum soll der GP Deutschland anders behandelt werden als irgendein Rennen in der neue Welt, das zwischen 20 und 40 Millionen Dollar für die Austragung des Grand Prix hinblättert? Ganz einfach. Weil er in den vergangenen 65 Jahren zum Erfolg der Rennserie mehr beigetragen hat als die Rennen in der neuen Welt. Weil er neben Monte Carlo, Spa, Monza und Silverstone zum Gerüst dieses Sports zählt. Monte Carlo bezahlt an Ecclestone gar nichts. Monza nur sehr wenig. Auch Spa bekommt Sonderkonditionen. Zu Recht.

Zuerst wurde Frankreich gekippt. Jetzt Deutschland. Man muss sich fragen, wer als nächstes über die Klinge springt. Ein Rennen aus unserem Grand Slam? Monza bekam von Ecclestone schon die gelbe Karte gezeigt. Auf Monza zu verzichten wäre so, als würde der Tennissport Wimbledon aus dem Turnierkalender kippen. Das Schlimme dabei ist: Man muss den Machern der Serie mittlerweile alles zutrauen.

Eine ganz armselige Figur macht dabei die FIA. Sie hat ein Veto-Recht in Bezug auf die Vergabe der Grand Prix. Sie könnte die Traditionsveranstaltungen schützen. Doch aus Paris kommt zu diesem Thema nicht einmal ein Kommentar.
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Beitrag Freitag, 20. März 2015

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Ja Herr Todt muss ja seine Thailändische Schönheit beglücken und ansonsten wie immer nichts tun...für die F1. Hauptsache Bernie das Geldsäckel füllen, da wird schon genug für den eigenen abfallen. Die F1 schafft sich ab, das wird immer deutlicher, und niemand scheint da zu sein, dem Treiben ein Ende zu setzen. Na gut, das geht ja dann auch von allein.... :D

Beitrag Freitag, 20. März 2015

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popolski hat geschrieben:
Ja Herr Todt muss ja seine Thailändische Schönheit beglücken und ansonsten wie immer nichts tun...für die F1. Hauptsache Bernie das Geldsäckel füllen, da wird schon genug für den eigenen abfallen. Die F1 schafft sich ab, das wird immer deutlicher, und niemand scheint da zu sein, dem Treiben ein Ende zu setzen. Na gut, das geht ja dann auch von allein.... :D


In einem anderen Blog zum Thema Red Bull-Ausstieg hat Schmidt geschrieben, dass Red Bull durchaus bereit wäre, die Rechte von CVC zu kaufen und die F1 zu vermarkten - im Sinne der Fans.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Red Bull nicht mehr teilnimmt und beide Teams verkauft.

Das Problem ist, sie können mit ihrem Nr. 1 Team nicht einfach aussteigen ohne Verträge mit CVC und Bernie zu brechen. Das ginge nur, wenn sie das Team verkaufen. Und da hapert´s momentan. Es ist eines der besten Teams, daher auch entsprechend teuer.

Das Torro Rosso-Team versuchen sie ja gerade an Renault zu verkaufen - da stehen die Chancen nicht schlecht.


Ich denke Red Bull wäre als Vermarkter gar nicht schlecht. Besser als die Blutsauger von CVC allemal. Und Red Bull hat mit dem Event in Spielberg bewiesen, was sie können.
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Beitrag Samstag, 21. März 2015

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Na ja, Spielberg ist ja auch eine besondere Sache. Einst ebenso abgekocht wie heute der Ring, und dann kommt Didi und baut das Ding um und kriegt auch prompt das Rennen. Ich möchte gar nicht wissen was da hinter den Kulissen gelaufen ist. Ob Spielberg ein Erfolg bleibt oder nur ne Eintagsfliege war, kann man jetzt noch nicht sagen, der Anfang war jedenfalls ganz gut. Und nicht vergessen, Red Bull wird ja auch fürstlich mit Geld von der CVC bedacht, gut möglich das darin auch die Kosten für das Rennen in Spielberg schon kalkuliert sind, da wird das Geld sozusagen von der linken in die Rechte Hosentasche gesteckt... oder umgekehrt:D
Und die F1 kommt 1x im Jahr, davon kann eine Strecke nicht leben, also muss entsprechend in der übrigen Zeit die Auslastung dementsprechend hoch sein, damit sich das Ganze rechnet.

Beitrag Samstag, 21. März 2015

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formelchen hat geschrieben:
Das Problem ist, sie können mit ihrem Nr. 1 Team nicht einfach aussteigen ohne Verträge mit CVC und Bernie zu brechen. Das ginge nur, wenn sie das Team verkaufen. Und da hapert´s momentan. Es ist eines der besten Teams, daher auch entsprechend teuer.


Wenn Red Bull aussteigen will, dann werden sie es tun. Marko dazu zu speedweek.com: "Toyota hatte auch Verträge und ist ausgestiegen." Zur Not verkaufen sie das Team halt für einen symbolischen Preis.

Beitrag Samstag, 21. März 2015

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Wie auch immer. Wenn Red Bull aussteigt, hoffe ich, dass sie die Rechte von CVC kaufen und die F1 vermarkten.

Die CVC ist dabei, die F1 mittelfristig vor die Wand zu fahren. Die denken nur mittelfristig, weil sie die Kohle aus der F1 rausziehen und auf Rennsporttradition sch...... Und dann verkaufen sie die Rechte irgendwann.

Ich würde mir ja den VW-Konzern als Käufer des Teams wünschen. Aber der Piech ist nicht ganz dicht und pumpt das Geld lieber in Le Mans, wo kaum vergleichbare Konkurrenz mitfährt oder in das sinnlose Projekt Bugatti Veyron, wo man in den letzten 10 Jahren rund 2 Mrd. Euro verbrannt hat und dies auch beim Nachfolgemodell tun wird.
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Beitrag Samstag, 21. März 2015

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Kurz nach der Ankündigung, dass der GP von Deutschland dieses Jahr nicht stattfinden wird, gibt es jetzt auch Zoff in Silverstone. Stephen Saunders, der die Hospitality betrieb, geht nun gegen die Betreiber der Strecke vor Gericht. Im Herbst 2014 wurde die gesamte Führungsebene entlassen. Dabei wurde auch der 5-Jahres-Vertrag von Saunders gekündigt. Dabei ging die Silverstone Hospitality Ltd. insolvent. Dem BDRC zurfolge, sei der Vertrag nicht richtig aufgelöst worden. Sollte Saunders Recht bekommen, dann könnten sogar weitere Schadensersatzklagen folgen.

Damit wäre der nächste GP in Europa gefährdet. Italien steht auf der Kippe, Deutschland ist zumindest für 2015 raus. Allerdings sind die Chancen auf ein Comback im nächsten Jahr sehr gering, denn 20 Rennen pro Saison sind das Limit. Und mit Aserbaidschan wird man bereits "die Lücke" wieder gefüllt haben. Das heißt: Für Deutschland wäre kein Platz im Kalender!!

Quelle: https://www.motorsport-magazin.com/forme ... -ungemach/
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Beitrag Samstag, 21. März 2015

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formelchen hat geschrieben:
Wie auch immer. Wenn Red Bull aussteigt, hoffe ich, dass sie die Rechte von CVC kaufen und die F1 vermarkten.

Die CVC ist dabei, die F1 mittelfristig vor die Wand zu fahren. Die denken nur mittelfristig, weil sie die Kohle aus der F1 rausziehen und auf Rennsporttradition sch...... Und dann verkaufen sie die Rechte irgendwann.
Die Frage ist nur, ob die anderen Teams undebingt Bock darauf haben, wenn Red Bull die Rechte von CVC bekommen. Das Problem ist ja, dass die sich in der Vergangenheit zu viele Feinde gemacht haben. Und das wird bei Teams, wie z.B. Force India oder Mercedes nicht gerade gut ankommen...
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Beitrag Samstag, 21. März 2015

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KLOKRIECHER hat geschrieben:

Damit wäre der nächste GP in Europa gefährdet. Italien steht auf der Kippe, Deutschland ist zumindest für 2015 raus. Allerdings sind die Chancen auf ein Comback im nächsten Jahr sehr gering, denn 20 Rennen pro Saison sind das Limit. Und mit Aserbaidschan wird man bereits "die Lücke" wieder gefüllt haben. Das heißt: Für Deutschland wäre kein Platz im Kalender!!

Quelle: https://www.motorsport-magazin.com/forme ... -ungemach/


Wenn du hier schreibst, solltest du hier auch lesen.

Ich habe doch auf deinen letzten Beitrag schon geantwortet, dass Hockenheim einen Vertrag für 2016 hat.
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Beitrag Samstag, 21. März 2015

Beiträge: 3402
formelchen hat geschrieben:
KLOKRIECHER hat geschrieben:

Damit wäre der nächste GP in Europa gefährdet. Italien steht auf der Kippe, Deutschland ist zumindest für 2015 raus. Allerdings sind die Chancen auf ein Comback im nächsten Jahr sehr gering, denn 20 Rennen pro Saison sind das Limit. Und mit Aserbaidschan wird man bereits "die Lücke" wieder gefüllt haben. Das heißt: Für Deutschland wäre kein Platz im Kalender!!

Quelle: https://www.motorsport-magazin.com/forme ... -ungemach/


Wenn du hier schreibst, solltest du hier auch lesen.

Ich habe doch auf deinen letzten Beitrag schon geantwortet, dass Hockenheim einen Vertrag für 2016 hat.
Das ist mir klar. Und, dass Hockenheim einen Vertrag hat, auch. Allerdings hatte der Nürburgring ja auch einen Vertrag für dieses Jahr. Und trotzdem wird dort nicht gefahren. Das habe ich mit dem Post versucht auszudrücken, als ich geschrieben habe, dass für Deutschland wohl kein Platz mehr im Kalender ist... :wink:
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Beitrag Samstag, 21. März 2015

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Dass Deutschland keinen GP mehr hat liegt ausschließlich an Deutschland selbst - Danners Kommentar dazu trifft den Nagel auf den Kopf!
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Beitrag Samstag, 21. März 2015

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Mav05 hat geschrieben:
Dass Deutschland keinen GP mehr hat liegt ausschließlich an Deutschland selbst - Danners Kommentar dazu trifft den Nagel auf den Kopf!
Das liegt ja nicht nur an Deutschland. Da waren auch Ecclestone und die FIA beteiligt. Und, weil der Deutschland-GP dieses Jahr nicht stattfinden wird, wird sich das garantiert negativ auf die Einschaltquoten auswirken...
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Beitrag Samstag, 21. März 2015

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KLOKRIECHER hat geschrieben:
Das ist mir klar. Und, dass Hockenheim einen Vertrag hat, auch. Allerdings hatte der Nürburgring ja auch einen Vertrag für dieses Jahr. Und trotzdem wird dort nicht gefahren. Das habe ich mit dem Post versucht auszudrücken, als ich geschrieben habe, dass für Deutschland wohl kein Platz mehr im Kalender ist... :wink:


Der Nürburgring ist aber in Besitzer-Turbulenzen und Insolvenzen geraten, das ist mit Hockenheim nicht vergleichbar. Selbstverständlich gibt es 2016 wieder einen Deutschland-GP in Hockenheim.

Beitrag Samstag, 21. März 2015

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Mav05 hat geschrieben:
Dass Deutschland keinen GP mehr hat liegt ausschließlich an Deutschland selbst - Danners Kommentar dazu trifft den Nagel auf den Kopf!


Du meinst also, dass es daran liegt, dass keiner Geld zum Fenster rausschmeißt bzw. in Ecclestones Hals steckt? :drink:

Beitrag Samstag, 21. März 2015

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Wie es Danner schon sagt - da gehts um Image, um Prestigeprojekte! Jedes Großereignis kostet Geld - die Fußball-WM war sündhaft teuer, eventuell auszurichtende Olympische Spiele werden es auch, die Frauen-Fußball-WM kostet Geld, die Handball-WM usw. Für alles findet man Mittel, für den Motorsport nicht!
Und wie Danner schon sagt - die beiden Nieten von Geschäftsführern stellen sich hin und zucken mit den Schultern...
Ich bleibe dabei - es ist eine Schande für Deutschland dass Ungarn, Österreich und Belgien das hinbekommen und sich bei uns einfach keiner dafür verantwortlich fühlt!
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Beitrag Samstag, 21. März 2015

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Eine Weltmeisterschaft findet einmal statt, da muss man nicht Jahr für Jahr wieder diese Kosten bezahlen. Die Formel-1 ist sündhaft teuer - und das Jahr für Jahr wieder, bei gleichzeitig schwindendem Interesse. Ich bleib dabei: Es ist absolut verständlich, dass sich dafür keine Investoren finden.

Beitrag Samstag, 21. März 2015

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Tja, mit dieser Arroganz muß man dann wohl damit leben dass die F1 einen Bogen um Deutschland macht - und wir mit unserer Spießbürger-Mentalität in der Bedeutungslosigkeit versinken...
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Beitrag Samstag, 21. März 2015

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Die Beiträge von Danner und Schmidt gehen in völlig verschiedene Richtungen aber irgendwo haben beide Recht.

Letztlich kann man eine Fussball-WM oder Olympia nicht mit einem F1-GP gleichsetzen. Das sind beides Großveranstaltungen, die mehrere Milliarden kosten und nur alle 50 - 70 Jahre mal in Deutschland stattfinden.

Ich denke Fussball, Handball und Leichtathletik werden auch mehr gefördert, weil das "richtiger" Sport ist und man damit auch die Jugend für Sport begeistern will. Sprich man will sie dazu bringen, sich zu bewegen und gesund zu leben. Bei Motorsport ist das ja soeine Sache....

Also die deutsche Politik hat sicher Mitschuld, keine Frage. Vor allem wie stümperhaft man den Nürburgring vor die Wand gefahren hat - auf politischer Landesebene - das ist beschämend.

Ich für meinen Teil finde mich aber eher in der Argumentation von Michael Schmidt wieder. Die F1 hat Traditionsstrecken wie Spa, Silverstone, Hockenheim oder dem Nürburgring viel zu verdanken. Aber Bernie und seine Leute gehen lieber in Länder wie Korea, Indien oder Katar, wo man dann vor leeren Tribünen fährt. Das ist alles pervers.

Mercedes soll übrigens versucht haben den GP zu retten, habe ich heute gelesen. Man hat wohl einen größeren Betrag angeboten. Hat aber nicht ausgereicht...
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Beitrag Samstag, 21. März 2015

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Achja, ich als Wahl-Hamburger wollte noch erwähnen, dass ich beim Bürgerentscheid auch gegen Olympia stimmen werde. Und die meisten Hamburger in meinem Umfeld sehen es ähnlich. Die haben alle keinen Bock darauf. Auch weils Milliarden kosten wird und zudem die Mieten nachhaltig in die Höhe treiben könnte.

Wenn der Staat und die Länder für die F1 nichts ausgeben, sollen sie das für Olympia auch nicht. :D
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