Champ Cars

Bourdais souverän - Qualifying, Road America

Sebastien Bourdais hat seine provisorische Pole souverän verteidigt. Der Franzose war klar schneller als die Konkurrenz.
von Fabian Schneider

Motorsport-Magazin.com - Die Bekanntgabe des Wechsels in die Formel 1 scheint Sebastien Bourdais nicht langsamer gemacht zu haben. Beim Lauf der Champ Car World Series auf der Road America in Elkhart Lake konnte der Franzose seine Pole Position souverän verteidigen. Schon am Freitag hatte sich Bourdais mit einer Bestzeit im ersten Qualifying einen Platz in der ersten Startreihe gesichert. Heute gab es außerdem einen weiteren Punkt für die Gesamtwertung dazu.

Im zweiten Qualifying war Bourdais sogar noch ein wenig schneller als am Vortag. Der Tabellenführer verbesserte seine Zeit auf 1:41.535 Minuten und war damit mehr als eine Sekunde besser als Robert Doornbos. Der Niederländer verbesserte seine persönliche Bestzeit auf 1:43.134 Minuten. Damit war er nur ein Wimpernschlag langsamer als Will Power. Der Australier belegte am Freitag hinter Bourdais den zweiten Rang. Da seine Zeit ein wenig besser war als die von Doornbos, startet er neben Bourdais aus Reihe eins. Die Konstellation könnte spannender kaum sein: Die drei Piloten liegen auch in der Tabelle vorne.

Sebastien Bourdais könnte im Kampf um die Meisterschaft wichtige Schützenhilfe von seinem Teamkollegen Graham Rahal bekommen. Der US-Amerikaner konnte sich den vierten Startplatz sichern und so am sonntäglichen Rennen attackieren. Glück im Unglück hatte Bruno Junqueira. Der Dale Coyne-Pilot drehte sich im Laufe der 35-minütigen Quali-Session. Da er seinen Motor am Laufen hielt, wurde das Zeittraining nicht abgebrochen. Junqueira bekam keine Strafe und fuhr wenig später auf Startplatz fünf.

Der Schweizer Neel Jani konnte sich für einen soliden siebten Startplatz qualifizieren. Damit konnte er immerhin bekannte Namen wie Oriol Servia und Paul Tracy hinter sich lassen. Für die beiden Forsythe-Piloten lief, nicht zum ersten Mal in diesem Jahr, gar nichts. Tracy belegte nur den 16. und damit vorletzten Rang. Langsamer war nur Katherine Legge, die einzige Dame im Feld.


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