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Koreanische Revolution - Der Kia Optima unter der Lupe

In New York präsentierte Kia den Magentis-Nachfolger Optima und demonstriert einmal mehr die mittlerweile nicht mehr zu unterschätzende Schlagkraft der Marke.

Motorsport-Magazin.com - Kia hat sich gemausert. Vom der grauen Maus aus der Discount-Ecke, hin zur modernen Lifestyle-Marke. Nach Ceed, Soul und Venga kommt nun, zusammen mit dem neuen Sportage, der nächste Kracher auf uns zu. Mit unverwechselbarem Design hat man es sogar geschafft, so etwas wie eine markeneigene Formensprache zu definieren. Von einer eigenen Markenidentität war man noch vor einigen Jahren weit entfernt.

Der zum Großteil in Frankfurt gezeichnete Optima trägt alle Insignien, die ein neuer Kia haben muss. Den mittig vertikal eingeschnürten Grill als Marken-Erkennungszeichen sowie die aggressiven Scheinwerfer kennen wir so bereits vom neuen Sportage. Das alles wirkt eigenständig und in sich schlüssig. Erstaunlich scheint beim Betrachten des Optima auch, dass es durchaus schaffbar zu sein scheint trotz relativ einfacher Formensprache so eigenständig aufzutreten.

Einfach und elegant

Kias Chefdesigner Peter Schreyer spricht beim neuen Optima von einfachen fließenden Linien sowie eleganten aber unkomplizierten Flächen welche die Eleganz eines perfekt sitzenden maßgeschneiderten italienischen Anzugs ausstrahlen sollen. Die über den Dachbogen bis in die C-Säulen verlaufenden Chromeinsätze zeugen außerdem von viel Detailverliebtheit.

Die grundsätzliche Proportion des Optima hat sich zugunsten der Optik verschoben. Länger, breiter und flacher erscheint der Magentis-Nachfolger nun deutlich sportlicher und dynamischer (was jetzt eher auf den aktuellen Zeitgeist als auf die Innovationskraft der Designer zurückgehen dürfte).

Neue Wertigkeit im Innenraum

Ein teilweise mit Leder überzogener und zum Fahrer hin geneigter Armaturenträger soll Cockpit-Atmosphäre versprühen. In Verbindung mit neuen edlen Materialien sowie perfekt in Szene gesetzten Instrumenten wird ein bisher für Kia unübliches Gefühl für Präzision kommuniziert.

Drei Ausstattungsvarianten stehen zu Wahl

Über drei optionale Ausstattungslinien kann man sich seinen Optima je nach Geschmack und Budget zusammenstellen. Technische Gimmicks wie USB-Anschluss fürs Audio System sowie Bluetooth mit Sprachsteuerung sind sogar Serie. Die höchste Ausstattungslinie bietet unter anderem optional eine Infinity 500 Watt Audio Anlage sowie ein Sprachgesteuertes Navigations- und Infotainmentsystem an.

Antriebsseitig ist man mit einem 2.4 Liter Vierzylinder mit 200PS sowie einem 2.0 Liter Turbo mit 274PS bestens ausgerüstet. Spätestens wenn dann ein 2.4 Liter Hybrid nachfolgt dürfte auch der Moral genüge getan sein. In Europa darf man mit dem neuen Magentis frühestens im Frühjahr 2011 rechnen. Dann hoffentlich mit Diesel.


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