Die Anforderungen an Nutzfahrzeuge haben sich in den letzten Jahren deutlich verschoben. Von „mehr ist besser“, geht es immer weiter in Richtung „effizient ist entscheidend“. Genau hier setzt der neue Ford Transit City an. Statt maximaler Größe und Leistung steht ein klar definiertes Einsatzprofil im Fokus: innerstädtische Zustellungen, Serviceeinsätze und kurze Wege mit hoher Taktung.

Kompakt gebaut, groß gedacht

Auf den ersten Blick bleibt der Transit City ein klassischer Kastenwagen. Doch die Details zeigen, wie gezielt er entwickelt wurde. Zwei Längen- und Höhenvarianten (L1H1 und L2H2) decken unterschiedliche Anforderungen ab. Während die kompaktere Version mit rund sechs Kubikmetern Ladevolumen perfekt für enge Innenstädte ist, bietet die größere Ausführung über acht Kubikmeter Stauraum und eine Ladelänge von mehr als drei Metern.

Ford, Transit City
Foto: Ford

Beeindruckend: Beide Varianten schaffen es, bis zu drei Euro-Paletten zu transportieren. Dazu kommen bis zu 1.275 Kilogramm Nutzlast in der großen Version.

rein elektrisch unterwegs

Im Zentrum des Konzepts steht der elektrische Antrieb. Der 110 kW (150 PS) starke Motor liefert ausreichend Leistung für den Arbeitsalltag. Entscheidender ist jedoch die Batterie: Mit 56 kWh setzt Ford bewusst auf eine Größe, die Kosten, Gewicht und Reichweite sinnvoll austariert. Damit sind bis zu 254 Kilometer Reichweite möglich – und damit deutlich mehr, als die meisten Fahrzeuge in diesem Segment tatsächlich täglich zurücklegen.

Ford, Transit City
Foto: Ford

Auch beim Laden zeigt sich der Transporter alltagstauglich. In gut einer halben Stunde geht es am Schnelllader von 10 auf 80 Prozent, während zehn Minuten bereits für rund 65 Kilometer zusätzliche Reichweite reichen. An der Wallbox dauert der gleiche Vorgang rund viereinhalb Stunden – ideal für das Laden über Nacht.

Durchdacht bis ins Detail

Der neue Transit City will auch mit Wohlfühl-Features im Alltag punkten. So ist beispielsweise eine serienmäßige Sitzheizung mit an Bord. Hinzu kommen praktische Funktionen wie schlüsselloses Starten, eine Rückfahrkamera, Parksensoren rundum sowie moderne Assistenzsysteme inklusive Notbremsfunktion und adaptiver Geschwindigkeitsregelung. Das 12-Zoll-Infotainment-System integriert Smartphones kabellos und bringt Navigation sowie digitale Tools direkt ins Fahrzeug.

Ford, Transit City
Foto: Ford

Besonders angenehm im dichten Stadtverkehr: die optionale One-Pedal-Drive-Funktion. Sie ermöglicht das Verzögern bis zum Stillstand allein über das Fahrpedal.

Flexibel für jede Branche

Neben den klassischen Kastenwagen bringt Ford erstmals auch eine Fahrgestellvariante mit Einzelkabine ins Spiel. Sie richtet sich an Unternehmen, die individuelle Aufbauten benötigen – vom Kühlfahrzeug bis zum Servicewagen.

Ford, Transit City
Foto: Ford

Dank standardisierter Schnittstellen und optimierter Struktur ist der Transit City bestens auf Umbauten vorbereitet. Unterstützt wird das Ganze durch ein europaweites Netzwerk von über 200 zertifizierten Aufbauherstellern.

Ford, Transit City
Foto: Ford

Kosten im Blick – im Alltag und darüber hinaus

Ein entscheidender Faktor für Gewerbekunden sind die Betriebskosten. Hier spielt der Transit City seine Vorteile klar aus. Der elektrische Antrieb senkt die Energiekosten, gleichzeitig reduziert sich der Wartungsaufwand laut Ford um rund 40 Prozent im Vergleich zu einem Diesel.

Ford, Transit City
Foto: Ford

Längere Serviceintervalle – bis zu zwei Jahre oder 40.000 Kilometer – minimieren Standzeiten zusätzlich. Und mit einem europaweiten Netzwerk spezialisierter Transit-Center sowie mobilen Servicefahrzeugen bleibt der Transporter auch im Ernstfall schnell wieder einsatzbereit.

Auch die Garantie fällt entsprechend praxisnah aus: Acht Jahre oder 160.000 Kilometer für die Hochvolt-Komponenten sorgen für zusätzliche Planungssicherheit.