140 Jahre nach der Erfindung des Automobils durch Carl Benz zeigt der Hersteller mit der neuen S-Klasse eindrucksvoll, warum dieser Name bis heute als Maßstab gilt. Über 50 Prozent aller Komponenten wurden neu entwickelt oder überarbeitet – rund 2.700 Bauteile. Das Ergebnis: das umfassendste Update innerhalb einer S-Klasse-Generation und ein klares Signal, dass man im Luxussegment weiterhin ganz oben mitspielen will – technologisch wie emotional.
Leuchtstern, Lichtkunst und große Bühne
Schon beim ersten Blick wird klar: Diese S-Klasse will gesehen werden. Obwohl das generelle Update in Sachen Optik eher dezent ausfällt, gibt es kleine Details, welche die S-Klasse deutlich auffrischen. Erstmals leuchtet der ikonische Mercedes-Stern auf der Motorhaube. Dazu kommen ein um 20 Prozent gewachsener, beleuchteter Kühlergrill und neue DIGITAL LIGHT Scheinwerfer mit Micro-LED-Technik. Das Fernlicht reicht bis zu 600 Meter, das Lichtfeld ist rund 40 Prozent größer als bisher.

KI im Cockpit: „Hey Mercedes“ wird zum digitalen Butler
Mit der neuen MBUX-Generation zieht echte künstliche Intelligenz ins Auto ein. Der Sprachassistent nutzt ChatGPT, Google Gemini und Microsoft Bing und führt Gespräche fast wie mit einem echten Menschen. Der serienmäßige MBUX Superscreen spannt sich über das gesamte Cockpit, Google Maps trifft auf Augmented Reality im Head-up-Display.

Im Hintergrund arbeitet der eigentliche Star: das neue Mercedes-Benz Operating System (MB.OS). Dieser „Supercomputer auf Rädern“ vernetzt alle Systeme, ermöglicht Over-the-Air-Updates und macht die S-Klasse dauerhaft smarter. Ob Fahrassistenz, Infotainment oder Komfort – alles läuft über eine zentrale digitale Intelligenz. Die S-Klasse denkt mit. Und lernt dazu.
Teilautonom durch die Stadt
Auch beim Fahren selbst setzt die neue S-Klasse neue Maßstäbe. Dank zehn Kameras, fünf Radarsensoren und zwölf Ultraschallsensoren ermöglicht MB.DRIVE ASSIST PRO teilautonomes Fahren von Punkt zu Punkt – inklusive automatischem Bremsen an Ampeln oder intelligentem Spurwechsel. Das neue Parksystem erkennt sogar Schrägparkplätze und kann selbstständig aus engen Lücken wieder herausmanövrieren.

Der Fond als First-Class-Lounge
Im Fond wird die S-Klasse endgültig zur rollenden Luxus-Lounge. Zwei große Displays, abnehmbare Touch-Fernbedienungen, Videokonferenzen via Zoom oder Teams, Burmester-4D-Soundsystem und Streaming-Dienste wie Disney+. Optional sogar mit beheizbaren Sicherheitsgurten.

Wer noch mehr Luxus und Individualisierung möchte greift zur MANUFAKTUR. Damit wird jede S-Klasse zum Einzelstück: über 150 Lackfarben, mehr als 400 Interieurvarianten und persönliche Beratung ermöglichen Individualisierung auf Haute-Couture-Niveau. Von klassisch elegant bis extravagant futuristisch ist alles möglich.
Kraftvolle Ruhe: Neue Antriebe und intelligentes Fahrwerk
Unter der Haube arbeitet eine neue Generation elektrifizierter Motoren – vom kultivierten Reihensechszylinder bis zum V8 mit 537 PS . Die Plug-in-Hybride schaffen rund 100 Kilometer rein elektrisch. Serienmäßig gleitet die S-Klasse auf AIRMATIC-Luftfederung dahin, optional sorgt E-ACTIVE BODY CONTROL mit vorausschauender Dämpfung für fast schon magischen Komfort. Die Hinterachslenkung macht selbst die Langversion überraschend handlich.

Marktstart und Preis
Bestellstart war bereits der 30. Januar 2026. Der Einstieg erfolgt mit dem S 350 d 4MATIC ab 121.356 Euro brutto. Luxus hat dementsprechend seinen Preis – aber selten war er so konsequent digital, komfortabel und zukunftsorientiert.

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