Die Version Nummer I des Prius wurde in Japan bereits 1997 eingeführt und war das erste Großserienmodell mit Hybridantrieb. Der Ottomotor leistete damals 58 PS, der E-Motor 40 PS. Der verbaute Akku bestand aus herkömmlichen runden Batteriezellen. Spätestens mit der Einführung des Prius II war das eigenwillig designte Fahrzeug auch in Europa bekannt. Über die Jahre folgten der Prius III und IV, der Prius+ als Minivan-Version mit bis zu 7 Sitzen sowie der nur in Japan und den USA verkaufte Kleinwagen Prius Aqua/Prius c. In Deutschland war zuletzt nur noch die Plug-in-Version des Prius IV erhältlich.

Foto: Toyota
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USA-Liebling

Abgesehen vom Heimatmarkt Japan, war spätestens seit der Einführung des Prius II klar, auf welchem Kontinent das Fließheckmodell sein zweites Zuhause finden wird. In Nordamerika war das Modell von Anfang an ein beliebtes Fahrzeug und gehört seit jeher zum Straßenbild wie der Golf bei uns. In Europa und vor allem in Deutschland hatte es der Prius hingegen nicht ganz so leicht und wurde eher belächelt. Sein eigenwilliges Design, der unvertraute Hybridantrieb sowie die geringe Höchstgeschwindigkeit von nur 160 km/h überzeugten hierzulande eher wenige.

Prius I, Foto: Toyota
Prius I, Foto: Toyota

Ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht

Wie es mit dem Prius weitergehen soll, ist noch nicht klar. International wird das Auto in vielen Märkten nach wie vor angeboten. In Japan spekuliert man bereits über einen Nachfolger mit Wasserstofftechnologie, der eventuell schon 2023 auf die heimischen Straßen kommt.