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ADAC GT Masters

Schubert Motorsport reist mit Rückenwind an den Red Bull Ring

Optimismus vor dem fünften Wochenende des ADAC GT Masters 2020 in Spielberg. BMW-Werkspilot Nick Yelloly zurück im BMW M6 GT3 mit der Startnummer 10.

Motorsport-Magazin.com - Für Schubert Motorsport stehen am kommenden Wochenende zwei besonders wichtige Rennen im ADAC GT Masters 2020 an. Die fünfte Station der Saison führt die Liga der Supersportwagen an den Red Bull Ring. Das Team aus Oschersleben rechnet sich mit seinen beiden BMW M6 GT3 auf der Berg- und Talbahn in Österreich besonders gute Chancen aus. Der GT3-Bolide von BMW Motorsport feierte dort in der Saison 2019 einen Sieg und Schubert Motorsport kommt mit Rückenwind in die Steiermark.

Auf dem Sachsenring fuhren Henric Skoog und BMW-Werksfahrer Jesse Krohn mit Platz sieben das bis dato beste Resultat in der Comeback-Saison von Schubert Motorsport im ADAC GT Masters ein. Aidan Read und Joel Eriksson rundeten das Teamergebnis mit einem weiteren Meisterschaftspunkt für Platz 15 ab. Den jüngsten Aufwärtstrend und die zuletzt gesammelten Erkenntnisse über das Setup des BMW M6 GT3 gilt es in Spielberg maximal auszunutzen.

Der 4,318 km lange Red Bull Ring war für den bayrischen Supersportwagen in der Vergangenheit ein gutes Pflaster für Top-Resultate. Neben der Pole Position und dem Gewinn des Samstagsrennens im Vorjahr landete der BMW M6 GT3 in den Saisons 2017 und 2018 jeweils einmal auf dem Podium. Ein hoher Vollgasanteil und schnelle Kurven spielen dem Konzept des Autos mit seinem V8-Biturbo und dem langen Radstand in die Karten.

Eine Wiederholung des Top-10-Resultats vom Sachsenring ist mit diesen Voraussetzungen das oberste Ziel der Stammbesetzung von Schubert Motorsport. Für das Event auf dem Red Bull Ring kehrt Nick Yelloly in das Cockpit der Startnummer 10 zurück. Der Brite wurde am vergangenen Rennwochenende im ADAC GT Masters durch BMW-Markenkollege Krohn vertreten und greift in Österreich wieder an der Seite von Co-Pilot Skoog an.

Teamchef André Schubert: "Wir haben für die Rennen auf dem Red Bull Ring hohe Ambitionen. Unser Team und die Fahrer haben seit dem Auftakt einen beeindruckenden Aufwärtstrend gezeigt und sich nach schwierigen Wochenenden immer wieder zurückgekämpft. Das Sonntagsrennen auf dem Sachsenring war ein erster Beweis für unser Durchsetzungsvermögen, über den wir uns sehr gefreut haben. Auf der anderen Seite gab es auch dort noch Raum für Verbesserungen. In Spielberg müssen wir fehlerfrei bleiben und unser Potential mit allen Mitteln voll ausschöpfen. Die Rennstrecke bietet uns eine außergewöhnlich gute Gelegenheit, ein Top-Resultat einzufahren."


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