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ADAC GT Masters

Schubert Motorsport am Sachsenring mit verändertem Line-up

Schubert Motorsport zurück am Ort großer Erfolge im ADAC GT Masters. BMW-Werksfahrer Jesse Krohn vertritt Markenkollege Nick Yelloly.

Motorsport-Magazin.com - Heimatgefühle für Schubert Motorsport bei der vierten Station des ADAC GT Masters 2020: Die Rennen sieben und acht führen das Team an diesem Wochenende an den nur 200 km von der Basis in Oschersleben entfernten Sachsenring. Auf dem Traditionskurs in Hohenstein-Ernstthal wollen die Crews der beiden BMW M6 GT3 den Aufwärtstrend aus Hockenheim fortsetzen und erneut Punkte sammeln.

Die 3,671 km lange Achterbahn ist seit 2007 fester Bestandteil des ADAC GT Masters und zählt mit ihrem herausfordernden Layout zu den Highlights im Kalender. Für Schubert Motorsport war sie in der Vergangenheit außerdem ein gutes Pflaster. 2013 und 2015 feierte der Rennstall mit dem BMW Z4 GT3 auf dem Sachsenring zwei Doppelsiege. Insgesamt stehen aus zwölf Rennen sieben Podestplätze und zwei Pole Positions auf der Habenseite.

Beim Auftritt der Liga der Supersportwagen vom 2. bis 4. Oktober hat die Truppe aus der Magdeburger Börde die Augen fest auf die Punkteränge gerichtet. Auf dem Hockenheimring fuhren beide Fahrerpaarungen ein zählbares Resultat ein und waren im Qualifying in Schlagdistanz zu den Top-10. Für die nächste Attacke läuft Schubert Motorsport im Feld der 32 GT3-Boliden mit einem leicht veränderten Line-up auf.

ADAC GT Masters-Rookie Henric Skoog teilt sich die Startnummer 10 auf dem Sachsenring mit BMW-Werksfahrer Jesse Krohn. Der 30-jährige Finne fuhr zwischen 2015 und 2017 bereits für Schubert Motorsport und vertritt Markenkollege Nick Yelloly, der am ersten Oktoberwochenende in den USA für BMW Motorsport im Einsatz ist. Das Schwesterauto tritt mit Aidan Read und Joel Eriksson in Stammbesetzung an.

Teamchef André Schubert: "Die Rennen auf dem Hockenheimring waren für uns extrem lehrreich. Zwei Punkteresultate waren schön und geben uns viel Motivation. Noch wichtiger war allerdings, dass wir beim Setup große Fortschritte gemacht und gleichzeitig Defizite aufgedeckt haben. Im Qualifying waren wir deutlich konkurrenzfähiger als im Rennen. Auf dem Longrun hatten wir sehr mit dem Abbau der Reifen zu kämpfen und konnten die Pace nicht wie auf eine Runde abrufen. Unsere Ingenieure haben den Fokus für den Sachsenring deshalb auf die Schwachstellen gelegt, um unser Paket weiter zu optimieren. Natürlich ist das Layout ganz anders als das des Hockenheimrings, weshalb ein direkter Vergleich schwierig ist. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir den positiven Trend bestätigen können. Die Leistungsdichte im ADAC GT Masters ist sehr hoch und es ist unser oberstes Ziel, uns im vorderen Mittelfeld zu etablieren."


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