450 Piloten nehmen am Motorsport-Klassiker des 24 Stunden Rennens auf dem Nürburgring 2025 teil. An drei aufeinanderfolgenden Wochenenden finden die 3 24-Stunden-Rennen 2025 statt. Maxime Martin, Luca Stolz (beide Mercedes), Loek Hartog (Porsche Privatfahrer), Mattia Drudi (Aston Martin), Augusto Farfus, Raffaele Marciello und Kelvin van der Linde (alle BMW) machen dieses Wochenende den 24-Stunden-Hattrick 2025 komplett.
Van der Linde: Schlafe lieber statt Rennen zu schauen
Der Triple-Header der 24-Stunden-Rennen findet dieses Jahr erstmals statt. Kelvin van der Linde ist einer der sieben Marathon-Piloten. Er fährt mit dem Rowe-BMW mit der Nummer 98. Trotz viel Langstrecken-Erfahrung ist die enorme Belastung von drei 24-Stunden-Rennen hintereinander für ihn etwas vollkommen neues.
"Deswegen bin ich so ein bisschen im Ungewissen. Wie plant man etwas, was man noch nie gemacht hat? Ich würde sagen, aktuell hilft mir die Erfahrung. Ich habe gelernt, meinen Schlaf zu priorisieren und nicht das Rennen live zu verfolgen. 2017 habe ich versucht, jede Stunde mitzuverfolgen. Mit Funk und Onboard. Aber mit der Erfahrung lernst du abzuschalten", so Van der Linde.
| 1 | Maxime Martin | #14 GetSpeed-Mercedes |
|---|---|---|
| 2 | Luca Stolz | #14 GetSpeed-Mercedes |
| 3 | Loek Hartog | #54 Dinamic-Porsche |
| 4 | Mattia Drudi | #34 Walkenhorst-Aston-Martin |
| 5 | Augusto Farfus | #98 Rowe-BMW |
| 6 | Raffaele Marciello | #98 Rowe-BMW |
| 7 | Kelvin van der Linde | #98 Rowe-BMW |
Stolz: Ausprobieren? 24-Stunden-Tripleheader wird speziell
Auch Luca Stolz fährt in Spa und fuhr auch in Le Mans. Mit dem #14 GetSpeed-Mercedes greift er auch auf dem Nürburgring wieder an. Doch genauso wie für van der Linde ist das der drei 24-Stunden-Rennen-Marathon eine Reise ins Ungewisse für ihn. Das Rennen startet sein Mercedes von Position drei.
"Ich habe normalerweise auch 25 Rennen im Jahr. Aber das wird sehr speziell. Ich muss ehrlich gesagt ein bisschen ausprobieren. Ich denke, dass man am Montag und Dienstag relativ viel Ruhe reinbringen muss und dann eventuell mal sein Telefon ausmachen muss", so Stolz.
Jules Gounon: Höchstleistung von Fahrern nicht möglich
Jules Gounon nimmt nicht am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teil. Der Franzose ist Mick Schumachers Teamkollege bei Alpine in der WEC. Bei dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans war er hingegen dabei. Doch den Triple-Header scheut er. "Für mich sind zwei dieser Rennen genug."
Grund dafür ist unter anderem das konstant extrem hohe Leistungsniveau, dass die 24-Stunden-Rennen erfordern. "Es ist nicht möglich, bei drei 24-Stunden-Rennen innerhalb von drei Wochen auf dem höchsten Level zu performen. Vor allem, weil Le Mans zehn Tage dauert. […] Es war eine gute Entscheidung, nicht beim Nürburgring-Rennen zu sein, obwohl du in deinem Innern immer alle vier 24-Stunden-Rennen fahren willst, so Gounon."



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