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24 h Nürburgring

Ein gutes Rennen - Gutes Ergebnis für Stuck-Brüder

Große Freude bei Ferdinand und Johannes Stuck über Platz acht und damit über ein gutes Ergebnis beim 24h-Rennen auf der Nordschleife.

Motorsport-Magazin.com - Große Freude bei Ferdinand und Johannes Stuck über Platz acht und damit über ein gutes Ergebnis beim 24h-Rennen auf der Nordschleife. Zusammen mit ihren Teamkollegen von Phoenix Racing Frank Stippler und Michael Ammermüller waren sie zudem im Audi R8 LMS ultra das zweitbeste Audi-Team im Feld.

Wir sind ein sauberes und gutes Rennen gefahren. Leider haben uns der Abflug und der Rennabbruch wertvolle Zeit gekostet
Ferdinand Stuck

Doch es war ein schwieriges und kurioses Rennen für die beiden Brüder. Das Wetter sorgte nicht nur für stetig wechselnde Streckenbedingungen, sondern auch für eine neunstündige Unterbrechung. Zwischen Samstag 23 Uhr und Sonntag 8 Uhr blieben alle Fahrzeuge wegen Starkregen und Nebel in den Boxen.

Zum schlechten Wetter kam für Johannes und Ferdinand auch noch Pech dazu: So wurde das Rennen unterbrochen, als sie gerade einen Boxenstopp beendet hatten und büßten damit einige Plätze ein. Am Sonntagmorgen rutschte Ammermüller auf einer Ölspur aus und touchierte mit dem Audi die Leitplanke. Dabei hatte sich eine Spurstange verbogen, die das Team Phoenix Racing zwar schnell wechselte, aber trotzdem einige Minuten verlor.

Doch Ferdinand, Johannes und ihre beiden Teamkollegen ließen sich durch die Probleme nicht zu sehr unter Druck setzen. Sie absolvierten sicher und konstant ihre Stints und holten Platz um Platz auf. Nach 86 Runden überquerten sie als Achte die Ziellinie!

Ich bin zufrieden mit unserer Leistung und froh, dass wir heil durchgekommen sind. Das haben bei den Bedingungen nicht alle geschafft
Johannes Stuck

Ferdinand Stuck: "Wir sind ein sauberes und gutes Rennen gefahren. Leider haben uns der Abflug und der Rennabbruch wertvolle Zeit gekostet. Auch das Wetter hat uns nicht in die Karten gespielt: Im Trockenen war der Audi richtig schnell, im Regen konnten wir nicht ganz mithalten. Ich muss zugeben, dass es ein komisches Gefühl ist, dass wir alle neun Stunden lang nicht gefahren sind. Da fehlt einfach etwas."

Johannes Stuck: "Ich bin zufrieden mit unserer Leistung und froh, dass wir heil durchgekommen sind. Das haben bei den Bedingungen nicht alle geschafft. Leider hatten wir auch etwas Pech: einmal lagen wir bei der Reifenwahl daneben und die Spurstange hat auch etwas Zeit gekostet. Der Abbruch kam für uns zudem nicht zum optimalen Zeitpunkt. Mein Dank gilt auf jedem Fall dem Team, das eine tolle Arbeit geleistet hat und ich freue mich jetzt auf die restliche VLN-Saison."


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