24 h von Le Mans

Wir haben große Fortschritte gemacht - Audi mit den meisten Runden im ersten Training

Das Audi Team Joest absolvierte am ersten Trainingstag mit einer Distanz von 2.957 Kilometer insgesamt die meisten Runden mit ihrem Audi R18 e-tron quattro.

Motorsport-Magazin.com - Nach dem überwiegend verregneten Testtag vor knapp zwei Wochen waren die Bedingungen auch am Mittwoch für die 56 Teams nicht optimal. Im Freien Training von 16 bis 20 Uhr sorgten Regenschauer für ständig wechselnde Bedingungen. Zudem gab es eine halbstündige Unterbrechung wegen Reparaturen an der Streckenbegrenzung.

Im ersten Zeittraining am Abend zwischen 22 und 24 Uhr blieb es zwar trocken, mehrere Zwischenfälle und eine weitere längere Unterbrechung kosteten aber erneut wertvolle Streckenzeit. "Die Bedingungen waren sicher nicht optimal, denn wir wollten heute in erster Linie verschiedene Reifentypen für das Rennen vergleichen", so Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Das war heute leider nur bedingt möglich. Gut ist, dass wir uns mit allen drei Autos bereits eine recht gute Abstimmung erarbeitet haben, die wir am Donnerstagabend - so es das Wetter zulässt - weiter verfeinern können."

Das Audi Sport Team Joest konzentrierte sich am Mittwoch wie üblich ganz auf die Vorbereitung für das Rennen. Alle neun Audi-Piloten absolvierten unterschiedliche Programme und komplettierten auch bereits ihre Pflichtrunden bei Nacht. Mit 142 Runden im Freien Training und 75 im ersten Zeittraining (insgesamt 2.957 Kilometer) waren sie auch insgesamt die fleißigsten.

Die drei Audi R18 e-tron quattro liefen am Mittwoch völlig problemlos und liegen nach dem ersten Zeittraining hinter den drei Porsche und vor den beiden Toyota auf den vorläufigen Startpositionen vier, fünf und sechs.

Natürlich ist es schön, um die Pole-Position zu kämpfen. Aber wir wollen das Rennen gewinnen.
Loïc Duval

Die schnellste Runde innerhalb der Audi-Mannschaft gelang Loïc Duval am Steuer des Audi R18 e-tron quattro mit der Startnummer "8" mit einer Zeit von 3.19,866 Minuten. "Dass die Porsche im Qualifying vor uns sind, ist keine Überraschung", sagte der Franzose. "Natürlich ist es schön, um die Pole-Position zu kämpfen. Aber wir wollen das Rennen gewinnen. Dafür haben wir heute gearbeitet. Es war ein recht positiver Tag: Wir haben vom Freien Training zum ersten Zeittraining große Fortschritte gemacht und sind auf dem besten Weg, ein gutes Auto für das Rennen zu haben."


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