MotoGP - Aleix Espargaro: Weiche Reifen kein Vorteil

Einsatz im Rennen unwahrscheinlich

Die Fahrer der Open-Klasse dürfen im Vergleich zu den Factory-Kollegen 2014 einen weicheren Reifen verwenden. Aleix Espargaro sieht darin keinen großen Vorteil.
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Motorsport-Magazin.com - Bei den Testfahrten vor Saisonbeginn konnte Forward-Racing-Pilot Aleix Espargaro auf der Open-Yamaha regelmäßig seine Gegner aus der Factory-Klasse ärgern. Neben vier Litern mehr Sprit dürfen die Open-Fahrer auch einen weicheren Hinterreifen verwenden, was vor allem im Qualifying schnellere Runden ermöglichen wird.

Es wird zwar toll sein, wenn ich am Samstag in die erste Reihe fahren kann, aber dafür bekommt man keine Punkte.
Aleix Espargaro

Über eine gesamte Renndistanz sieht Espargaro den weicheren Slick jedoch nicht als sinnvolle Alternative, da er kaum bis zur Schwarz-weiß-karierten Flagge eine ordentliche Performance möglich machen wird. "Für mich wird es kein großer Vorteil sein. Es wird zwar toll sein, wenn ich am Samstag in die erste Reihe fahren kann, aber dafür bekommt man keine Punkte in der Weltmeisterschaft. Ich glaube, dass ich den Extrasoft nicht im Rennen verwenden kann, weil das Motorrad einfach zu viel Leistung hat. Ich habe deshalb nicht wirklich einen Vorteil, also muss ich mein Gefühl mit dem harten Reifen verbessern und über eine Renndistanz schneller werden", so der letztjährige CRT-Champion gegenüber MCN.

Blickt man auf die letzten Testfahrten in Katar, scheint Espargaros Einschätzung richtig zu sein. Mehr als drei schnelle Runden waren für ihn auf dem Extrasoft kaum möglich, 22 Umläufe zählt der Grand Prix von Katar am Sonntag aber. Im Qualifying könnte der Katalane dennoch für eine Überraschung sorgen.


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