+++ Der Bericht zum Mexiko-GP +++
Gute Nacht! Wir lesen uns in Brasilien
So, das war es mit dem Großen Preis von Mexiko 2026. Ein historischer Tag in der Formel 1, an den wir uns immer wieder erinnern werden. Wir möchten euch jetzt noch mit den schönsten Bildern verlassen, die könnt ihr in der unten verlinkten Galerie ansehen. Da die Weltmeisterschaft jetzt entschieden ist, geht es wirklich nur mehr um den Rennsieg und die Fahrer können hoffentlich anfangen, wieder mehr zu riskieren. Unser nächster Stopp in Brasilien ist eigentlich immer für ein spektakuläres Rennen gut. In der WM wird jetzt noch um Platz zwei gebuhlt, da ist Max Verstappen gerade drauf und dran, seinen Vizetitel zu verteidigen. Mercedes konnte sich noch nicht zum Konstrukteursweltmeister krönen, aber es ist nur eine Frage der Zeit. Was bleibt an so einem Tag um drei Uhr morgens jetzt noch zu sagen? Danke, dass ihr dieses historische Rennen bei uns im Liveticker verbracht habt. Es war uns eine Ehre, euch durch den Tag zu begleiten, mit euch einen neuen Weltmeister zu feiern und ganz viele Gefühle zu haben. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal. Bis dahin: Gute Nacht!
Audi, Hadjar & Hirakawa: Die Nutznießer der Strafen
Ohne die beiden Alpines und Oscar Piastri in den Punkterängen steigen andere dafür auf. Am besten erwischt es Audi-Pilot Gabriel Bortoleto, der dadurch von Platz elf auf Platz acht kommt und dadurch vier Punkte abstaubt. Isack Hadjar wird nach seinem Vorfall mit Russell in Runde eins auch noch über zwei Punkte und Platz neun freuen, nachdem er zeitweise ganz hinten war. Und WEC-Fahrer und Formel-1-Debütant Ryo Hirakawa darf sich bei seinem Debüt über einen Punkt freuen. Da wird der erfüllte Traum noch besser. Das Ergebnis nach allen Strafen gibt es hier:
Doppelte Strafe für Alpine: Alle Punkte weg!
Alpine ging eigentlich mit einem doppelten Punkte-Ergebnis aus dem Rennen, verliert jetzt aber alles. Pierre Gasly hat während einer späten Gelbphase um Kurve drei herum nicht genügend verlangsamt. Dafür blüht ihm jetzt nachträgliche Stop-and-Go-Strafe, was in +30 Sekunden umgewandelt wird, sowie zwei Strafpunkte auf seiner Superlizenz. Bei Franco Colapinto waren sie etwas gnädiger, weil er aufgrund seiner Position nicht genügend Warnung hatte, dass er sich in einem gelben Bereich befand. Daher bekommt er "nur" +10 Sekunden und einen Strafpunkt. Damit fällt Gasly ans Ende des Felds und Colapinto auf Platz 15. Statt fünf Punkten nimmt das Team nichts mit. Das tut richtig weh.
Russell blieb Interviews fern: Geldstrafe für Mercedes
Da ist sie, die zu erwartende Strafe für Mercedes. Weil George Russell seinen Medienpflichten nicht gerecht wurde, muss das Team jetzt 5.000 Euro zahlen. Wie Toto Wolff aber bereits sagte, nehmen sie das für Russells Wohlbefinden gerne in Kauf. Der braucht heute keinem Journalisten mehr Frage und Antwort stehen, dem geht es schon schlecht genug.
Norris übergibt WM-Zepter: Hätte an niemand besseren gehen können
Mit Antonellis Sieg geht die Ära des amtierenden Weltmeisters Lando Norris zu Ende. Beim Interview nach dem Rennen kann der sich nicht auf die Fragen konzentrieren, sein Blick schweift immer wieder zurück auf den großen Bildschirm, wo das Podium übertragen wird. "Ich will einfach nur Kimi zusehen", so Norris. "Es ist einfach toll zu sehen. Du kannst nicht anders, als dir das anschauen zu wollen." Seine eigene WM-Party ist noch nicht so lange her, da kommen jetzt Emotionen beim Briten auf. "Man fühlt sich an der Spitze der Welt", weiß Norris. Er übergibt das WM-Zepter nur zu gerne an den jungen Italiener: "Es hätte nicht an eine bessere Person gehen können. Er ist so ehrlich und liebenswürdig. Er ist dieses Jahr hervorragend gefahren, obwohl die Konkurrenz sehr stark war. Aber er hat die Besten der Welt mit Leichtigkeit geschlagen, besser als jeder es von ihm erwartet hatte. Er hat heute Geschichte geschrieben. Ich freue mich sehr für ihn."
Hirakawa über Formel-1-Debüt: Das war mein Traum
Viel Freude, viele Tränen, einfach ein sehr emotionaler Tag in Mexiko für alle Beteiligten. Auch für Formel-1-Debütant Ryo Hirakawa. "Ich musste so viele Dinge tun", ist der WEC-Pilot nach seinem ersten Rennen erschöpft. Besonders der Start und Runde eins waren viel: "Bis zur Kurve eins ist es so lang, du musst an so viele Bremspunkte denken, die Autos neben dir, das Heck, die Front. Ich habe zu viel Platz gelassen, weil ich das Rennen wirklich beenden wollte. Ich wollte lernen und habe dann die anderen beobachtet, um von ihnen zu lernen." Am Ende überholte er auf der überholfeindlichen Strecke sogar zwei Autos und kann sich mit Platz 13 auf die Schulter klopfen. Vor allem, da er der einzige Haas im Ziel war. "Ich muss diesem Moment jetzt nehmen und genießen. Ich bin wirklich glücklich. Das heute war mein Traum", freut er sich. Beim nächsten Rennen in Brasilien, das schon nächstes Wochenende stattfindet, wird er sicher nicht dabei sein. Da ist nämlich WEC-Saisonfinale in Imola, wo er sich den WM-Titel holen kann.
Wolff nimmt Russell in Schutz: Ein katastrophaler Moment für ihn
Natürlich können wir uns alle denken, warum Russell sich direkt nach dem Rennen vertschüsst hat. "Es ist ein katastrophaler Moment für ihn", beschreibt es Toto Wolff. Der Mercedes-Teamchef hat es schon öfter erlebt, dass ein Fahrer die WM verloren hat und dann ein bisschen Zeit für sich brauchte, um mit der Situation klarzukommen. "Deshalb ist es absolut verständlich, dass er die Medientermine nicht wahrnimmt und die Strecke vorher verlässt. Es hätte mich sehr überrascht, wenn er geblieben wäre", nimmt Wolff seinen dienstälteren Fahrer in Schutz. Mercedes nimmt die Strafe, wenn sie dann unausweichlich kommt, auch gerne an.
Russell muss zu den Stewards: Der kuriose Grund dahinter
Es war ein harter Tag für George Russell. Massiver Rückschritt von P2 auf P6 im Rennen wegen einer 10-Sekunden-Strafe, WM endgültig verloren - und es wird noch schlimmer. Mercedes ließ den mittlerweile WM-Vierten bei den verpflichtenden Medienterminen nach dem Rennen entschuldigen, hat das aber wohl nicht mit der FIA abgesprochen. Darum wird Russell jetzt zu den Stewards zitiert, das ist nämlich ein Regelbruch und wird mit Geldstrafen geahndet. Er wird aber nicht bei den Stewards auftauchen, so viel ist schon einmal klar. Russell ist nicht mehr an der Strecke. Gründe nannte Mercedes nicht.
Sebastian Vettel schickt Antonelli emotionales Gratulationsvideo
Okay, jetzt haben wir wirklich schlussendlich Pipi in den Augen. Auf Social Media schickt der ehemalige jüngste Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel seinem Thronerben eine zweiminütige Nachricht. "Nur die Wenigsten von uns haben das geschafft, und niemand war dabei so jung wie du. Als ich meinen ersten Titel gewonnen habe, hat es so gewirkt, als wäre alles in dem Moment passiert, als ich die Ziellinie überfahren habe. Ich war überwältigt. Die Welt um mich herum hat sich so schnell bewegt. Es war unmöglich, zu reflektieren. Ich konnte einige Tage nicht schlafen, also bereite dich darauf vor. Aber ich kann mich an das Gefühl erinnern. Die Trophäe in der Hand zu halten, all die Namen der anderen Fahrer zu lesen... ich war so stolz." Das ganze Video mit ganz vielen emotionalen Nachrichten von Vettel an Antonelli könnt ihr hier ansehen. Wir brauchen jetzt einen Moment.
Strafe für Piastri nach Lindblad-Crash!
Oh oh, der Mexiko-GP wird zum Desaster für Piastri. Nach der Kollision mit Lindblad haben die Stewards nun die Strafe ausgesprochen: +10 Sekunden. Die Zeit wird ihm an sein Endergebnis drangehängt, was ihn auf P15 zurückschmeißt. Er verliert alle Punkte. Die Stewards urteilten, dass Piastri nie vollständig neben Lindblad war, weshalb er laut Driving Standards Guidelines kein Anrecht auf die Kurve hatte. Sie rechneten Lindblad sogar an, dass er Piastri außen Platz ließ, was er eigentlich nicht muss. "Die Kollision hätte vermieden werden können, wenn Auto 81 (Piastri) in Kurve 1 weiter nach links gefahren wäre, selbst wenn das bedeutet hätte, dass er in Kurve 2 die Strecke verlassen hätte", heißt es im Dokument.
Leclerc räumt Hamilton Mitschuld an Runde eins ein
Dass Lewis Hamilton seinem Teamkollegen die Schuld für einen verpassten Sieg zuschiebt, will Leclerc nicht so stehen lassen. "Ich werde mit Lewis sprechen. Ich denke, wir hätten die Kurve beide nicht erwischt. Ich weiß nicht, ob Lewis wollte, dass ich mich auf P3 zurückfallen lasse. Ich dachte, mit einem Red Bull zwischen uns, war es es wert, meine Position zu behalten und zu sehen, was dabei rauskommt." Genau das Gegenteil hat z.B. Max Verstappen in Madrid gemacht. Er ließ sowohl Antonelli als Hamilton, den er außerhalb der Strecke überholte, vorbei. Leclerc sah das nicht ein und schießt sogar gegen seinen Teamkollegen: "Ich könnte mich auch darüber aufregen, dass Lewis mich in Kurve eins schon so weit nach außen gedrückt hat. Aber ich denke, dass das Racing ist und wenn du um einen Sieg kämpfst, dann ist das die Art und Weise, wie es sein sollte."
Leclerc: Strafe war verdient... auf eine Weise
Der große Aufreger des Rennens war Ferrari, speziell Kurve vier in Runde eins. Weil er die Strecke verließ und sich einen Vorteil verschaffte, bekam Charles Leclerc fünf Sekunden. Verdient, zumindest so halb, wie er meint: "Es war eine verdiente Strafe... auf eine Weise. Es war verwirrend, weil wir beide die Kurve nicht bekamen. Ich bin dann vorne geblieben und dann ist Max an Lewis vorbei. Ich habe gefragt, was ich machen soll. Ich habe die Position behalten und dann eine verdiente Strafe bekommen."
So erklärt Piastri den Lindblad-Vorfall
Von außen sah es so aus, als hätte Piastri Arvid Lindblad außen in Kurve eins attackiert, hätte dann keinen Platz mehr gehabt und es kam zur Kollision, bei der Piastris und Lindblads Räder sich überkreuzten, was den Racing Bulls in die Luft warf. So erklärt der McLaren-Fahrer seine Sicht der Dinge: "Ich wollte in Kurve eins innen reinstechen. Aber dann hat sich Arvid noch sehr spät bewegt. Deshalb war ich dann plötzlich außen, weil ich ihm ausweichen wollte. Dann hat er mich weit gepusht und ich wollte zurückziehen. Als wir Kontakt hatten, war die Kurve noch weit weg. Also von meiner Seite aus konnte ich nirgendwo anders hin. Aber wir werden sehen, was die Stewards sagen." Er meint auch, dass er sich die Szene noch einmal genauer anschauen möchte.
Alpine muss bei Stewards vortanzen
Auch Franco Colapinto und Pierre Gasly müssen sich für ihr Verhalten erklären. Ihnen wird vorgeworfen, unter der gelben Flagge nicht genug Speed reduziert zu haben. Zwischenzeitlich waren wegen Trümmerteilen auf der Strecke einige Sektoren um Kurve drei herum gelb. Das könnte auch Zeitstrafen nach sich ziehen.
Piastri für Lindblad-Kollision vorgeladen
So, eine kleine Verschnaufpause von diesen ganzen Emotionen, bevor wir wirklich noch anfangen, zu heulen. Nicht während der Arbeitszeit. Es ist nämlich noch mehr in diesem Rennen passiert als die WM-Entscheidung - und die Konsequenzen davon sind noch nicht entschieden. Oscar Piastri wurde um 17:15 Uhr Ortszeit, also 00:15 Uhr hier in Mitteleuropa, zu den Stewards zitiert, um sich für seinen Vorfall mit Arvid Lindblad zu verantworten. Er kam auf P7 über die Ziellinie, könnte diese Position mit einer nachträglichen Strafe aber noch verlieren. Wenn er schuldig gesprochen werden würde, könnten das zehn Strafsekunden sein. Die würden dann in eine Strafversetzung von plus drei Plätzen für den nächsten Grand Prix umgewandelt werden.
Maxiko? Verstappen will sein Königsreich umbenennen
Aber nicht nur Kimi Antonelli setzt sich in Mexiko die Krone auf. Max Verstappen verdeutlicht mit seinem sechsten Sieg auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez, dass er hier beinahe unschlagbar ist. "Sie sollten es 'Maxiko' nennen", scherzt er auf die Frage, wie er sich als König von Mexiko fühlt. "Das wäre großartig. Ich liebe es hier, die Atmosphäre, die Fans. Aber ich habe keine Ahnung, wie man hier sechsmal gewinnt. Das ist einfach passiert. Manchmal erwacht das Auto einfach zum Leben und du hast gute Rennen. Ich hatte nicht viel Pech, alles hat sich gut zusammengefügt." Verstappen gewann in Mexiko in den folgenden Jahren: 2017, 2018, 2021, 2022, 2023 und 2026.
Antonelli: An diesen Tag werde ich mich immer erinnern
Langsam setzt bei Antonelli die Realisation ein: Ja, er ist Weltmeister. Er hat seinen Kindheitstraum erfüllt und darf noch nicht einmal in den USA trinken. "Danke an alle. Es ist ein Tag, an den ich mich immer erinnern werde. Ich bin so dankbar. Es wird langsam wirklich zur Realität." Dass er den Titel holen konnte, wurde ihm schon früh klar: "Wir hatten so ein starkes Auto und waren so konstant, haben immer abgeliefert. Ich wusste, wir hatten eine gute Chance. Ich bin so glücklich, dass ich es geholt habe."
Emotionales Podium mit italienischer Siegeshymne
Die Bilder vom Podium werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. Wie in Mexiko üblich, wird das Siegerauto mit einem Lift aufs Podium gehoben. Dieses Mal war der Sieger Verstappen, aber für den Weltmeister wurde ein extra Podium abgehalten, bei dem er durch in die Höhe fuhr. Wieder, sehr poetisch. Zuerst noch eine wunderschöne Szene, die zeigt, wie gut sich die Formel-1-Fahrer verstehen, wenn sie wollen: Als Feier wurde Antonelli von insgesamt elf WM-Titeln in die Luft gehoben. Dann wurde die Musik gewechselt, eine italienische Siegeshymne wurde gespielt und die Emotionen kochen wieder über. Was für ein Tag. Ganz ehrlich, wir haben ein bisschen Pipi in den Augen.
Italien feiert: Erster Weltmeister seit 73 Jahren
Ferrari hatte kein gutes Rennen, aber das dürfte Italien heute egal sein. Denn sie haben einen ganz großen Grund, zu feiern: Kimi Antonelli ist der erste Weltmeister aus ihrer Heimat seit 73 Jahren. Alberto Ascari hat 1953 den Pokal geholt, seitdem war Italien sieglos. Jetzt sind sie mit Antonelli wieder an der Spitze. Das Einzige, was diesen Tag noch besser machen könnte, wäre, wenn er Rot tragen würde.
Hamilton macht Leclerc für Siegesverlust verantwortlich und kündigt ernsthafte Gespräche an
Bei all der Freude für sein altes Team bleibt bei Hamilton aber ein bitterer Beigeschmack im Mund, wenn er an das Rennen denkt. Der Vorfall in Runde eins, Kurve eins ist noch immer nicht verdaut. "Es war ein harter Tag. Wir hatten die Pace für den Sieg. Es sollte nicht sein. Wir werden das offline besprechen, um herauszufinden, was wir besser machen können", kündigt er Teamgespräche an. Dass Leclerc nur eine Fünf-Sekunden-Strafe bekam, findet Hamilton nicht fair: "Wir haben im Fahrerbriefing besprochen, dass wenn du in Kurve eins abkürzt, du den Platz zurückgeben musst. Ich habe für die gleiche Aktion letztes Jahr eine 10-Sekunden-Strafe bekommen. Das hat uns am Ende den Sieg gekostet. Wir müssen uns ernsthaft unterhalten."
Hamilton über Antonelli: Es ist phänomenal, dass ich das miterleben darf
Antonelli ist Hamiltons Nachfolger, sein Erbe bei Mercedes, und hat heute den ersten Schritt gemacht, um diesem Titel gerecht zu werden. Daher kommt auch ganz viel Lob vom Altmeister: "Ich gratuliere Kimi und dem Mercedes. Wow, der jüngste Weltmeister jemals... Ich bin so dankbar, dass ich in dem Rennen dabei war und das miterleben durfte. Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr den Motor haben, um sie wirklich herauszufordern. Dieses Jahr sind sie auf der Geraden einfach an uns vorbeigeflogen."
Verstappen zu eigenem Rennen: Ich bin richtig ins Schwitzen geraten
Jetzt ist heute aber nicht nur ein Weltmeister gekrönt worden, es wurde auch ein Rennen gefahren. Das hat Verstappen von Startplatz fünf aus gewonnen. "Es war hektisch", ist sein erstes Fazit. "Der erste Start hat das Rennen für mich gemacht. Ich hatte eine sehr gute erste Runde, danach sind wir eine andere Strategie gefahren. Wir haben alle richtigen Entscheidungen zu den richtigen Zeitpunkten getroffen. Natürlich hat mir die Strafe von Charles die Führung geschenkt." Dass Hamilton ihn am Schluss so jagte, war schon ein Stressfaktor für Verstappen: "Ich denke, uns hat heute ein bisschen Pace gefehlt. Das hat man gesehen, als sie sich nicht abschütteln ließen. Es war hart zum Schluss. Ich habe ganz schön geschwitzt, als ich versucht habe, Lewis hinter mit zu halten."
Verstappen gratuliert Antonelli zum WM-Sieg: Bin sehr stolz auf ihn!
Natürlich gibt es Lob von allen Ecken des Formel-1-Felds. Russell hat seine Niederlage bereits sehr sportlich hingenommen, ist gleich zu Antonelli hin und hat ihn umarmt. Verstappen, der seit letztem Jahr ein sehr guter Freund vom jungen Italiener geworden ist, hat natürlich auch nur Lob für ihn: Es ist unglaublich. Die Saison, die er gehabt hat... Und das in so einem Alter. Das ist wirklich beeindruckend. Es ist so schön, das ganze Team und seine Familie mit ihm feiern zu sehen. Ich bin mir sicher, dass das ein sehr emotionaler Tag für ihn ist. Ich bin sehr stolz auf ihn."
Hat Antonelli je Nerven gespürt? Frischgebackener Weltmeister verrät's
Antonelli war die gesamte Saison am Boden geblieben, hat sich seine WM-Führung, egal wie hoch, nicht zu Kopf steigen lassen. Er machte dafür viel seine Familie verantwortlich, die ihm Halt gaben. Aber hat er die Nerven wirklich nie gespürt? "Dieses Wochenende war ich etwas angespannter", gibt er zu. Jetzt überwiegt aber die Freude: "Ich bin einfach so happy. Ich bin froh, dass ich es geschafft habe. Jetzt können wir die restliche Saison genießen."
Antonelli teilt Podium mit GOATs: Unglaublich
Lewis Hamilton, siebenfacher Weltmeister. Max Verstappen, vierfacher Weltmeister. Beide als die GOATs (Greatest of all time) der Formel 1 angesehen - und Kimi Antonelli dazwischen, derjenige, der sie in dieser Saison hinter sich gelassen hat. "Es ist unglaublich, dass ihr das Podium mit Max und Lewis teilen kann", freut sich Antonelli über den Ausgang des Rennens - und über die Zukunft: "Ich freue mich schon auf viele weitere Kämpfe mit ihnen."
Antonellis erste Reaktion auf WM-Titel: Dieser Moment ist ewig!
Wer hätte Antonelli in dieser Situation besser interviewen können als Nico Rosberg, einer der nur drei Mercedes-Weltmeister. Wie fühlt man sich als frischgebackener Champion der Königsklasse des Motorsports? "Wir haben es geschafft", ist Antonellis erste Reaktion. Dann bedankt er sich bei all denen, die ihm auf diesem Weg geholfen haben: Mercedes, sein Team, seine Familie natürlich, die ihn vor allem in dieser Saison immer am Boden gehalten hat, wenn die WM-Träume ganz groß waren. "Ich bin so dankbar für diesen Moment", so Antonelli. "Dieser Moment wird für immer leben. Ich bin sprachlos. Ich versuche, noch zu verstehen, was gerade passiert ist."
Kimi Antonelli ist der jüngste Formel-1-Weltmeister aller Zeiten
Tut uns leid, Sebastian Vettel, aber du musst jetzt deinen Platz räumen. Kimi Antonelli ist der jüngste Formel-1-Weltmeister aller Zeiten. 20 Jahre, 2 Monate, 7 Tage. So alt ist Kimi Antonelli heute. Damit ist er drei Jahre jünger, als Vettel es 2010 bei seinem ersten Sieg war.
Bono liefert Championglückwunsch
"Get in there, Kimi! Champion of the WOLRD!", schreit Renningenieur Peter Bonnington seinem Fahrer ins Mikrofon. Die Emotionen bei Mercedes laufen über. Antonelli kann gar nichts sagen. Bono hat Hamilton durch all seine Mercedes-Weltmeisterschaften geführt. Und kein besseres Podium, um es zu feiern, als mit den beiden Weltmeistern Hamilton und Verstappen. Mit seinem Vorgänger und dem Fahrer, dessen Ersatz bei Mercedes er war. Toto Wolff nahm Antonelli unter Vertrag, weil er sich nicht wieder ein Jugendstar wie Verstappen durch die Finger gleiten lassen wollte. Es ist schon sehr poetisch.
KIMI ANTONELLI IST WELTMEISTER!
Max Verstappen gewinnt den Mexiko-GP. Aber das ist Nebensache: KIMI ANTONELLI IST DER FORMEL-1-WELTMEISTER! Was für eine Saison er hatte. Unglaublich. Am Funk melden sich seine Familie, Peter Bonnington, Toto Wolff, alle, aber er kann nur weinen. Sehr verständlich. Wir gratulieren wirklich von ganzem Herzen.
Mexiko-Stadt GP
Max VerstappenRed Bull1
Lewis HamiltonFerrari +0.802
Kimi AntonelliMercedes-AMG +4.013
Charles LeclercFerrari +10.714
Lando NorrisMcLaren +11.785
George RussellMercedes-AMG +12.266
Oscar PiastriMcLaren +19.487
Franco ColapintoAlpine +20.208
Liam LawsonRacing Bulls +20.909
Pierre GaslyAlpine +21.4810
Gabriel BortoletoAudi F1 Team +22.0411
Isack HadjarRed Bull +22.5012
Ryo HirakawaTGR Haas F1 Team +25.3513
Alexander AlbonWilliams +27.4114
Carlos Sainz jr.Williams +28.6415
Nico HülkenbergAudi F1 Team +29.9816
Sergio PérezCadillac F1 Team +30.5617
Arvid LindbladRacing Bulls 18
Oliver BearmanTGR Haas F1 Team19
Valtteri BottasCadillac F1 Team20
Lance StrollAston Martin F1 Team21
Fernando AlonsoAston Martin F1 Team22
| 1 | Max Verstappen Red Bull | 2 Stopps |
| 2 | Lewis Hamilton Ferrari | +0.80 3 Stopps |
| 3 | Kimi Antonelli Mercedes-AMG | +4.01 2 Stopps |
| 4 | Charles Leclerc Ferrari | +10.71 2 Stopps |
| 5 | Lando Norris McLaren | +11.78 2 Stopps |
| 6 | George Russell Mercedes-AMG | +12.26 3 Stopps |
| 7 | Oscar Piastri McLaren | +19.48 3 Stopps |
| 8 | Franco Colapinto Alpine | +20.20 2 Stopps |
| 9 | Liam Lawson Racing Bulls | +20.90 3 Stopps |
| 10 | Pierre Gasly Alpine | +21.48 2 Stopps |
| 11 | Gabriel Bortoleto Audi F1 Team | +22.04 2 Stopps |
| 12 | Isack Hadjar Red Bull | +22.50 3 Stopps |
| 13 | Ryo Hirakawa TGR Haas F1 Team | +25.35 4 Stopps |
| 14 | Alexander Albon Williams | +27.41 3 Stopps |
| 15 | Carlos Sainz jr. Williams | +28.64 2 Stopps |
| 16 | Nico Hülkenberg Audi F1 Team | +29.98 3 Stopps |
| 17 | Sergio Pérez Cadillac F1 Team | +30.56 4 Stopps |
| 18 | Arvid Lindblad Racing Bulls | 2 Stopps |
| 19 | Oliver Bearman TGR Haas F1 Team | 2 Stopps |
| 20 | Valtteri Bottas Cadillac F1 Team | 1 Stopp |
| 21 | Lance Stroll Aston Martin F1 Team | 1 Stopp |
| 22 | Fernando Alonso Aston Martin F1 Team | 1 Stopp |
R 71 / 71: Norris bleibt an Leclerc dran
Was für ein Rennen. Chaotisch auf jeden Fall. Kimi Antonelli ist auf dem besten Weg zum WM-Sieg. Leclerc und Norris geben sich ein Top-Rennen um Platz vier. Verstappen und Hamilton sind nah beieinander, aber es sieht nicht danach aus, als wäre das Ergebnis fix.
Stewards haben viel zu tun
Die Stewards haben in den letzten Runden wirklich viel zu tun: Ein Vorfall zwischen Gasly und Lawson wird untersucht. Beim Restart haben die beiden gekämpft. Gasly wurde auch wegen eines Gelb-Vergehens notiert, Colapinto auch. In Kurve drei war kurz Gelb, weil wohl Mashals ein Trümmerteil wegräumten. Deshalb wird Piastri vs. Lindblad auch nicht jetzt entschieden. Die Stewards wollen wohl erst mit Piastri reden.
R 67 / 71: Hamilton vs. Verstappen um den Sieg
Verstappen und Hamilton haben noch fünf Runden, um sich auszumachen, wer den Mexiko-GP gewinnt. Der Ferrari kann mit dem Red Bull mithalten, aber ist nicht schnell genug, um ihn zu überholen. Die Antonelli wirkt wie der fixe Dritte und damit Weltmeister. Leclerc und Norris kämpfen weiter, dahinter lauert Russell. Aber Leclerc fährt defensiv mit seinem kaputten Reifen, der noch amtierende Weltmeister kommt einfach nicht vorbei.
R 65 / 71: Piastri wird untersucht
Jetzt ist Piastri auf der Liste der Stewards. Seine Aktion gegen Lindblad wird untersucht. Die Stewards werden jetzt genau hinschauen und darüber entscheiden, ob Piastri weit genug neben Lindblad war, um ihm Recht für die Kurve einzuräumen. Es war sehr knapp.
R 63 / 71: Safety-Car-Ende: Verstappen behält Führung
Restart nach dem Safety Car: Alle sind brav, keine weiteren Unfälle. Verstappen bleibt vorne, der Ferrari-Motor kommt mit der Red-Bull-PU auf der Anfahrt zu Kurve eins einfach nicht mit. Colapinto, Lawson und Gasly streiten sich um Platz 8, bleiben aber fair und ohne Trümmerteile.
Leclerc sieht das Reifeninnere
Nach seinem Patzer beim Restart hat Leclerc jetzt Probleme mit dem Reifen. "Ich glaube, ich sehe das Innere", funkt er an die Box. Links vorne hat sich ein großer Fleck gebildet, der besorgniserregend aussieht. Das löst auch die Vibrationen aus.
Piastri schießt Lindblad in die Luft
Piastri versucht, in Kurve eins außen herum zu überholen. Beide geben sich keinen Platz, aber weil es so eng ist, kommt Lindblads Hinterreifen über Piastris Vorderreifen, was den Racing Bull aufhebt und dreht. Jetzt muss das Auto entfernt werden. Piastri funkt direkt, dass Lindblad sich in der Bremszone bewegt haben soll. Aber da einer aus dem Rennen draußen ist und der andere mit einem abgerissenen Floor Board weiterfährt, sieht es nicht gut aus für Piastri. Er war nicht ganz auf Augenhöhe mit Lindblad beim Scheitelpunkt.
R 59 / 71: SAFETY CAR! Lindblad steht
Schon wieder ein Unfall in Kurve 2. Diesmal steht Arvid Lindblad, der in die Wand eingeschlagen hat. Er befand sich gerade noch im Kampf mit Oscar Piastri um Platz 7. Der Rookie funkt, dass es ihm gut geht. Ein Safety Car ist draußen. Das heißt, dass wir einen erneuten Restart zwischen Hamilton und Verstappen freuen dürfen.
R 56 / 71: Probleme beim Führungsduo
Das Führungsduo Verstappen und Hamilton hat Probleme. Verstappen funkt soeben, dass sich seine Motorbremse komplett ändert und herumspringt. Dieses Problem hatten sie schon in Austin. Hamilton fürchtet inzwischen, dass sein Auto nach dem Zusammenstoß mit Verstappen einen Schaden hat. Er funkte, dass sein rechter Spiegel nicht funktioniere. Jetzt fragt er, ob ihm ein Teil fehlt. Laut Rückmeldung von der Box ist aber alles gut. Der Abstand zwischen ihnen bewegt sich zwischen einer und zwei Sekunden.
R 53 / 71: Leclerc unter Bedrängnis von Norris
Die Lage an der Spitze entspannt sich etwas. Hamilton muss sein Auto ein bisschen abkühlen, nachdem er mehrere Runden im Heck des Red Bulls verbrachte. Seinem Teamkollegen sitzt der amtierende Weltmeister im Heck. Der Ferrari mit der Nummer 16 kämpft nach dem Verbremser beim Restart mit den Reifen und funkte über Vibrationen. Norris hängt nicht einmal eine halbe Sekunde hinter Leclerc und jagt ihn über das Autodromo.
R 51 / 71: Hülkenberg bestraft! Verstappen darf aufatmen
Die Stewards lassen Verstappen aufatmen, sein Start wird nicht weiter untersucht. Er hat sich also richtig verhalten. Aber Hülkenberg muss büßen: Für das Verursachen einer Kollision wird er mit zehn Sekunden bestraft. Der Audi ist nach der Kollision auf P16 zurückgefallen und wird damit weit weg von den Punkterängen bleiben. Er schoss in Kurve eins Oliver Bearman ab, weswegen der Haas beenden musste.
R 49 / 71: Antonelli auf Podiumskurs - Untersuchung gegen Verstappen!
Jetzt verliert Leclerc, der vorher komfortabel auf P2 war, auch das Podium. In Kurve eins geht Kimi Antonelli an ihm vorbei und drückt sich auf P3. Wenn schon kein Sieg, dann wenigstens ein Podium, um seine WM zu feiern. Der Vorfall zwischen Hamilton und Verstappen wurde untersucht, wird aber nicht weiter untersucht. Wir haben Oliver Bearman verloren, der musste seinen Haas abstellen. Nico Hülkenberg wird untersucht, weil er eine Kollision verursacht haben sollte. Auch Verstappen wird untersucht, weil er einen falschen Start gehabt haben soll. Er soll nicht richtig in der Startbox gestanden haben.
RESTART: Hamilton vorbei an Leclerc!
Genugtuung für Lewis Hamilton! Er geht auf der langen Gerade zu Kurve eins an Leclerc vorbei. Was ein Raketenstart von Hamilton! Leclerc verbremst sich massiv. In Kurve eins bleibt Hamilton neben Verstappen und es kommt zu einer kleinen Berührung zwischen den beiden ehemaligen Rivalen. Hamilton berührt Verstappens linke Seite mit seinem Vorderrad, es sieht aber alles gut aus. Verstappen bleibt vorne, Hamilton bleibt aber dran.
Stehender Start: Formationsrunde hinter Safety Car
Wir bekommen einen stehenden Start, was zu erwarten war. Jetzt geht es nicht mehr um Strategie, sondern nur um Racing. Alle sind auf den Soft-Reifen draußen, die meisten auf gebrauchten. Es ist ein 26 Runden Sprint zum Ende. Die Fahrer machen eine Runde hinter dem Safety Car, um sich am Grid aufzustellen. Dann dürfen wir uns auf einen spannenden Restart freuen.
Überrundete Autos dürfen wieder aufholen
So, endlich wieder Autos auf der Strecke. Die überrundeten Autos haben Erlaubnis bekommen, ihren Rückstand wieder aufzuholen. Liam Lawson führt die Hinterbänkler an und reiht sich in der Boxengasse wieder hinten ein.
Restart verspricht Spannung - Strafe für Perez
In wenigen Minuten starten wir in die letzten 26 Runden des Mexiko-GP. Das könnte chaotisch werden. Der Red Bull ist bekanntlich schlecht beim Start, die Ferraris bekanntlich sehr gut. Doch die beiden Roten haben Beef, ob da die Gemüter ruhig bleiben? Wohl eher nicht. Wir sind gespannt. Kleiner Nebeneintrag: Perez bekommt eine Fünf-Sekunden-Strafe, da er bei seinem Stopp in der Boxengasse zu schnell war. Es ist schade für den Heimheld, der eigentlich kein schlechtes Rennen fuhr, aber ans Ende des Felds zurückgeworfen wurde.
Bottas nach Highspeed-Crash im Medical Center
Valtteri Bottas wurde nach seinem Highspeed-Crash ins Medical Center gebracht. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme und soll sicherstellen, dass er keine Verletzungen davongetragen hat.
Neue Startzeit bekannt: Dann geht der Mexiko-GP weiter
Wir haben eine neue Startzeit: Um 15:45 Uhr Ortszeit, also 22:45 Uhr MEZ, wird der Mexiko-GP weitergehen. Dazu haben wir auch gerade Bescheid bekommen, dass der Fall Gasly nicht weiter untersucht wird. Die Erklärung der Stewards: Gasly hatte 0,7 Sekunden Zeit, um zu reagieren, was selbst für einen F1-Fahrer nicht möglich ist. Er hatte zu diesem Zeitpunkt schon 80 km/h.
Unstimmigkeiten bei Start-Order
Eigentlich hatte Hamilton unter dem Safety Car mit seinem Stopp eine Position an Antonelli verloren. An der Exitlinie war es knapp zwischen den beiden, aber nicht so knapp. Hamilton war hinter Antonelli. Auch Lindblad war eigentlich vor Piastri und Hülkenberg vor Gasly. Doch jetzt wird die überarbeitete Startorder für den Restart bekanntgegeben und Hamilton wird auf P3 vorgeschoben. Auch Lindblad und Hülkenberg verlieren ihre Plätze. Das hat wohl damit zu tun, dass der Zeitpunkt für die Startreihenfolge vor den Boxenstopps genommen wurde. Damit waren die Reifenwechsel für nichts, aber die Fahrer haben jetzt sowieso die Möglichkeit, ihre Reifen zu wechseln. Das ist schlecht für Ferrari, da beide Fahrer jetzt wieder hintereinander sind und ihren Kampf in Kurve eins weiterführen können.
Gasly untersucht: Unter Rot aus der Box gefahren
Die rote Flagge könnte Konsequenzen für Pierre Gasly haben. Gerade, als die Unterbrechung ausgerufen wurde, war er an der Box für einen Reifenwechsel. Die Alpine-Box, die sich am Ende der Boxengasse befindet, ist nur einen sehr kurzen Weg entfernt vom Ausgang. Im Moment, als Gasly über die Linie fuhr, schaltete sie auf Rot. Da darf eigentlich nicht mehr drübergefahren werden. Vielleicht lassen die Stewards mildernde Umstände gelten.
Weltuntergangsstimmung bei Ferrari
Es ist ein Wunder, dass die Ferrari-Garage noch steht. Denn Lewis Hamilton ist fuchsteufelswild. "Wir haben Probleme. Wir haben große, große Probleme", funkt er unter Rot. Als er in die Garage zurückkommt, schmeißt er seinen Roller wütend auf den Boden und stapft nach hinten. Er ist noch wohl noch immer sehr frustriert wegen der ersten Kurve. Oder auch, weil Ferrari ihn unter dem Safety Car reinholte und damit den dritten Platz hergab. Vielleicht auch beides. Wahrscheinlich beides.
Rote Flagge: Wie geht es jetzt weiter?
Zuerst einmal muss die TecPro-Barriere in Kurve eins repariert werden. Dazu müssen die Streckenposten den tief in der Barriere vergrabenen Cadillac herausbekommen. Sobald das erledigt ist, bekommen wir eine Nachricht, wann das Rennen weitergeführt wird. Diese Nachricht muss mindestens 10 Minuten vor dem Restart kommen. Die Teams dürfen unter Rot einige Reparaturarbeiten unternehmen und Reifen wechseln. Die Überrundeten Autos werden nun in der Boxengasse nach vorne geschoben, da sie sich unter Rot entrunden dürfen. Dann bekommen wir auch Bescheid, ob es ein stehender oder ein fliegender Start wird. Es spricht eigentlich nichts gegen einen stehenden Start. Dann bekommen wir eine weitere Hetzjagd zu Kurve eins.
Bottas-Crash: Das ist passiert
Jetzt bekommen wir gezeigt, was Bottas passiert ist. Bei der Anfahrt auf Kurve eins, wo die Fahrer Höchstgeschwindigkeiten erreichen, brach plötzlich und ohne Grund die Vorderradaufhängung auf seiner linken Seite. Ohne eine Möglichkeit, seinen Cadillac abzubremsen, rast er über den langen, asphaltierten Auslaufbereich und die TecPro-Barriere zu und schlägt ein. Zum Glück nimmt er noch vorher die Hände vom Lenkrad, denn sonst hätte das eine Verletzung sein können.
R 46 / 71: ROT! Rennen unterbrochen
ROTE FLAGGE! Der Einschlag von Bottas muss wohl so heftig gewesen sein, dass die Barriere in Kurve eins zu viel beschädigt ist. Wir haben noch kein Replay gesehen, aber er steckt mit dem Heck in der TecPro-Barriere. Das ist gut für Verstappen, Leclerc und Antonelli, die während des Safety Cars nicht an die Box kamen. Das Führungsduo war bereits an der Boxengasse vorbei. Hamilton und einige andere waren währenddessen an der Box und haben dadurch Track-Positons verloren. Gerade bekommen wir die wichtigste Info des Tages: Bottas ist in Ordnung. Er steigt von selbst aus dem Auto aus und kann weggehen.
R 45 / 71: Safety Car! Bottas crasht
SAFETY CAR! Ist das bitter für Antonelli. Valtteri Bottas ist in Kurve eins abgeflogen, kurz nachdem der WM-Leader an der Box war. Es muss ein heftiger Einschlag gewesen sein, denn das Medical Car ist draußen.
R 44 / 71: Antonelli kommt endlich zum Reifenwechsel
Endlich wird Antonelli erlöst. Nach 44 Runden kommt Antonelli rein und tauscht seine uralten Softs gegen neue Mediums. Auch hier steckt es, über vier Sekunden steht der Mercedes.
R 42 / 71: Zweiter schlechter Boxenstopp bei McLaren
Was ist nur mit dieser Boxencrew los? Norris kommt endlich zum Reifenwechsel, muss dann aber sechs Sekunden stehen, weil es an allen Ecken und Enden klemmt. Sein McLaren will nicht in die Höhe kommen, dann stecken auch noch die Räder leicht. Es will einfach nicht. Zwei Boxenstopps länger als fünf Sekunden - das ist einem Top-Team nicht würdig.
R 41 / 71: WM-Sieg für Antonelli rückt immer näher
Kimi Antonelli wird den Mexiko-GP wahrscheinlich nicht gewinnen, obwohl er ihn gerade anführt. Er muss noch einmal stoppen, wartet aber lieber auf ein Safety Car. Für seinen WM-Titel sieht es aber sehr gut aus. Weder Russell noch Hamilton sehen derzeit danach aus, als würden sie das Rennen gewinnen. Und selbst nach einem Boxenstopp würde Antonelli derzeit auf den Punkterängen wieder auf die Strecke kommen und das ist wirklich alles, was er braucht.
R 35 / 71: Russell sitzt Strafe ab
Russell kommt jetzt auch endlich zum Boxenstopp auf seinen fast 40 Runden alten Softs. Er sitzt dabei seine 10 Strafsekunden ab und kommt auf Platz sieben raus, gewinnt aber gleich einen Platz, weil Arvid Lindblad an die Box kommt. Norris und Antonelli führen das Rennen derzeit gerade an, müssen aber beide noch zum Reifenwechsel kommen. Sie machen aber Max Verstappen Mut, dass man einen 40-Runden-Stint auf dem Soft-Reifen absolvieren kann.
Wieder langsamer Boxenstopp bei McLaren
Norris fragt schon nach einem Boxenstopp, doch Will Joseph muss seinen Fahrer noch vertrösten. Sie warten lieber auf ein Safety Car. Piastri kam schon vor sechs Runden rein und wechselte auf Medium. Da bekleckerte sich McLaren wieder nicht mit Ruhm. Dafür, dass wir hier vom noch amtierenden Konstrukteursweltmeister sprechen, ist es wirklich erschreckend, wie schlecht die Boxenstopps sind. 5,2 Sekunden stand Piastri. Er hat sich inzwischen wieder auf P9 vorgearbeitet, musste aber vorher noch durch den Kampf von Gabriel Bortoleto und Oliver Bearman.
R 31 / 71: Russell und Norris machen Verstappen Hoffnung
Können die Soft-Reifen über 40 Runden halten? Norris ist derzeit auf einem 30-Runden-Stint, hängt in Russells Heck, dessen Reifen schon 34 Runden draufhaben, da sie nicht mehr neu waren. Das könnte also funktionieren, vor allem weil Verstappen mit jeder Runde leichter wird und jetzt auch frische Luft hat. Seine Reifen überhitzen also nicht so leicht. Es ist ein Risiko, aber in diesen Bedingungen brillieren Verstappen und Red Bull.
R 28 / 71: Verstappen holt Führung in der Box!
Jetzt wird es heiß, Leclerc und Verstappen kommen in Tandem an die Box. Leclerc hatte fast fünf Sekunden Abstand rausgefahren, also dürfte das sehr eng werden. Aber dann war es gar nicht so eng: Ferrari hat einen schlechten Stopp, Red Bull einen guten. Verstappen kommt eine Sekunde vor Leclerc aus der Box und übernimmt damit die Boxenstopp-bereinigte Führung. Aber Verstappen hat auf Soft gewechselt. Entweder will er damit 42 Runden oder ein zweiter Stopp ist nötig. Dem Funkspruch nach sollen die Reifen überleben: "Wir brauchen jetzt einen deiner magischen Mexiko-Stints, Max. Tu nur so viel, um ihn hinten zu halten." Das wird ein Eiertanz bis zum Ende.
R 24 / 71: Hamilton unzufrieden mit Strafe seines Teamkollegen
Man würde glauben, Hamilton und Leclerc sind keine Teamkollegen. Nicht nur wie sie gegeneinander fahren, auch wie sie übereinander sprechen. Hamilton beschwert sich am Funk über die milde Strafe für Leclerc: "Die Stewards schenken ihm praktisch den Sieg. Wir waren uns im Fahrer-Briefing einig." Damit meint er das Freitagsmeeting, bei dem wohl besprochen wurde, dass Abkürzen in den ersten Kurven härter bestraft werden würde. Ferrari hört solche Aussagen wohl nicht gern, aber Hamilton weiß, dass diese Aussagen mit Sicherheit übertragen werden und wollte der Welt wohl seinen Unmut mitteilen.
Deshalb musste Aston Martin stoppen
Es ist ein trauriges Bild, diese beiden Aston Martins. In derselben Runde ausfallen, das ist schon eine Ironie des Schicksals. Jetzt haben sie bekanntgegeben, was der Grund war: Bei beiden Autos wurden abnormale Drucklevel in der Power Unit gemessen. Das war wohl schon in der Startaufstellung ein Problem, wie unser Spion Christian hörte.
R 16 / 71: Piastri mit erfolgreicher Aufholjagd
Nachdem das jetzt erledigt ist, ob man dem zustimmt oder nicht, machen wir einen kleinen Check-in mit den McLarens. Norris konnte seinen sechsten Platz wieder zurückbekommen, nachdem er beim Start einige Plätze verlor. Er hängt jetzt Antonelli im Heck. Direkt dahinter hat sich Oscar Piastri mit einer guten Aufholjagd rehabilitiert. Er war im Qualifying das erste Mal seit zwei Jahren in Q2 steckengeblieben und startete auf P12. Jetzt hat er schon auf Platz sieben aufgeholt.
R 13 / 71: Leclerc und Russell für Runde 1 bestraft
Jetzt ist die Strafe da. Leclerc muss beim nächsten Boxenstopp fünf Sekunden extra absitzen. Das wirkt sehr nett. Fünf Sekunden sind die kleinste Strafe, die die Stewards in diesem Fall vergeben könnten. Da hat er es nicht blöd gemacht, die Streckenposition zu behalten. Er ist bereits 3,4 Sekunden vor Verstappen. Der macht sich darüber auch am Funk lustig: "Ha! Ich dachte, die neue Strafen dafür sind 10!" Noch gestern Abend machte die Rennleitung klar, dass sich die Fahrer in den ersten Kurven benehmen sollten. Dafür greifen die Stewards bei Russell hart durch: Er bekommt eine 10-Sekunden-Strafe für die kleine Berührung mit Hadjar.
R 11 / 71: Muss Leclerc den Platz zurückgeben?
Leclerc führt das Rennen mit fast drei Sekunden Vorsprung auf Verstappen an. Doch das könnte nicht lange so bleiben. Er hätte Kurve fünf nie bekommen und hätte gegen Hamilton zurückstecken müssen. Dass er übers Gras abkürzte, war eindeutig gegen die Regeln. Alles andere als eine Strafe wäre eine Überraschung. Verstappen teilt sich dahinter seine Reifen ein und wartet ab, bis ihm die Rennführung übergeben wird.
R 8 / 71: Russell notiert
Russell wurde ebenfalls bei den Stewards notiert. Er soll eine Kollision verursacht haben. In Kurve sechs, als alle Augen auf den Ferraris waren, touchiert er Hadjars Hinterrad und dreht den Red Bull, der jetzt auf den Medium gewechselt hat und ganz hinten fährt. Russell hatte tatsächlich keinen schlechten Start, aber ihm fehlte auf der langen Anfahrt zu Kurve eins plötzlich die Power, dadurch wurde er nach hinten durchgereicht und kam erst in die Nähe von Hadjar.
R 7 / 71 - VSC: Aston-Martin-Debakel komplett
Die Aston Martins haben es nicht einmal zu Runde 10 geschafft. Fernando Alonso wurde angewiesen, an die Box zu kommen und das Auto abzustellen. Gleichzeitig bleibt Lance Stroll in Kurve sechs stehen. Er wurde angewiesen, das Auto sofort abzustellen. Ein virtuelles Safety Car ist draußen und neutralisiert das Rennen.
R 3 / 71: Leclerc führt, aber wird untersucht
"Charles muss diesen Platz zurückgeben!", fordert Verstappen direkt. Währenddessen regt sich Hamilton am Funk auf: "Ich wurde von meinem eigenen Teamkollegen rausgepusht!" Uh, das Ferrari-Drama ist wieder zurück. Leclerc wird von den Stewards untersucht, hat aber wohl kein Interesse daran, den Platz zurückzugeben. Er ist bereits fast zwei Sekunden vor Verstappen.
START: Ferrari-Drama in Mexiko
Lichter aus und los geht's! Guter Start von Hamilton, aber noch besser Start von Charles Leclerc! Russell kommt nicht gut weg und verliert den Platz gleich an Leclerc und Antonelli. Verstappen kommt auch vor. Die Ferraris kämpfen durch die ersten Kurven und Leclerc attackiert in Kurve vier, muss aber in Kurve fünf übers Gras räubern! Hamilton verliert daraufhin auch die Position an Verstappen. Währenddessen fliegt der Red Bull von Isack Hadjar durchs Bild, er kann aber weiterfahren.
Formationsrunde startet
Los geht's, die Fahrer starten in die Formationsrunde. Hamilton führt das Feld über die 4,304 km. Danach erwarten uns 71 Runden Rennaction. Wir wünschen euch und uns viel Spaß und eine hoffentlich spannende Kurve eins. Wieder zu viert? Oder dieses Jahr vielleicht zu fünft? Wir sind für alles offen.
Die Reifenwahl in Mexiko
Weiche Mischungen bestimmen den Start. In den Top 10 haben nur Max Verstappen (P5) und Nico Hülkenberg (P10) den gelben Reifen aufgezogen. Auch Colapinto, Bortoleto und Lawson sind auf dem gelb markierten Reifen unterwegs. Der Rest setzt auf Soft. Hamilton, Russell und Hadjar haben gebrauchte oben, auch Hirakawa ist auf angefahrenen Reifen. Die restlichen Pneus sind frisch.
Mögliche Strategien in Mexiko
Pirelli hat wie vor jedem Rennen mögliche Strategien berechnet: In Mexiko müssen sich die Teams zwischen einem Ein-Stopp und einem Zwei-Stopp-Rennen entscheiden. Wer mit Medium startet, könnte bis Runde 35 bis 41 durchhalten und dann auf Soft gehen. Wer auf Soft setzt, kann ab Runde 24 bis 30 auf Hard wechseln. Wer riskiert, könnte aber auch schon in Runde 19 bis 25 reinkommen und dann auf Medium und später wieder auf Soft gehen. Der Medium könnte dabei auch gegen einen Hard getauscht werden. Aber wie wir wissen, halten sich die Teams nicht gerne an die Vorschläge von Pirelli. Wir werden uns in den nächsten 71 Runden überraschen lassen müssen.
Das Rennen im Live-Kommentar
So, nur noch 10 Minuten bis zum Rennstart. Alle wach? Alle bereit? Selbst wenn ihr es nicht seid, wir sind es. Damit ihr wirklich nichts verpasst, haben wir das Rennen natürlich wieder im Live-Kommentar für euch, zusätzlich zu den Zeiten und Positionen der Fahrer.
Formel 1 in Mexiko: Hymne startet
Wir kommen dem Rennstart näher. Die mexikanische Hymne wird gerade eben von einem Chor vorgetragen, Sergio Perez sist natürlich ganz vorne platziert. Formel-1-Fans dürfen sich auch gleich auf ein beliebtes Highlight freuen: Das Intro wird wieder mit mexikanischen Instrumenten vorgetragen. Wir können es schon kaum erwarten.
Euer Tipp: Dieser Fahrer könnte in Mexiko gewinnen
Wie vor jedem Rennen fragen wir in unserem WhatsApp-Channel, wen ihr Leser und unsere MSM-Community als Sieger auserwählt. Die Umfrage hat eine klare Antwort gefunden: Max Verstappen bekam 151 Stimmen und ist damit mit Abstand in Führung. Zweitbeliebtester Tipp für den Sieg ist Polesetter Lewis Hamilton. Auch beliebt ist die Option "Das Rennergebnis ist egal, Kimi wird heute Weltmeister!". Wenn ihr auch eure Stimme abgeben wollt, könnt ihr das hier:
Ryo Hirakawa vor Formel-1-Debüt: Ein Traum geht in Erfüllung
Es ist nicht nur ein großer Tag für Kimi Antonelli und Sergio Perez, sondern auch für Ryo Hirakawa. Der WEC-Pilot, der nächste Woche in Imola den Fahrertitel eintüten wird, fährt heute sein erstes Formel-1-Rennen absolvieren. Nach seinem ersten F1-Qualifying spricht der 32-Jährige über seinen spontanen Einsatz: "Ich war immer bereit. Habe immer davon geträumt, jetzt ist mein Traum wahr geworden. Die letzten 12 Stunden sind so schnell vergangen, ich muss so viel vorbereiten mit dem Team. Danke ans Team." Wir sind schon gespannt, was ein WEC-Routinier und 24h-Le-Mans-Sieger ausrichten kann.
Sergio Perez: Heimheld feiert 300. GP-Start
Während die mexikanischen Fans die Fahrer auf ihren Sichtungsrunden anfeuern, möchten wir einen Moment nehmen, um einen Fahrer zu ehren. Sergio Perez feiert heute, ausgerechnet bei seinem Heimatrennen, seinen 300. GP-Start. Der Mexikaner, der sich seit 2011 den Respekt der Formel 1 erarbeitet hat, blickt auf eine gute Statistik zurück: 6 Siege, 3 Poles, 12 schnellste Runden, 39 Podien. Der "Mexikanische Verteidigungsminister" überholt damit Sebastian Vettel, der 299 Starts absolvierte. Er wird damit der sieben erfahrenste Pilot der Formel-1-Geschichte und hat sich mit einer guten Saison in einem schwierigen Team die Verlängerung bis 2029 verdient.
Boxengasse offen: Fahrer begeben sich auf Sichtungsrunden
Die finalen Vorbereitungen kommen in Gang. Die Boxengasse ist ab jetzt geöffnet und die Fahrer starten in die Sichtungsrunden. Sie haben zehn Minuten, um sich auf die Strecke einzustellen, um die letzten Reifenentscheidungen zu treffen und um ihre Starts vorzubereiten. Falls ihr neben dem Liveticker auch eine visuelle Komponente braucht, haben wir hier alle Live-Übertragungen für euch herausgesucht.
Wer gewinnt den Mexiko-GP?
Die Frage aller Fragen. Naja, eigentlich nicht wirklich. Lewis Hamilton hat die beste Ausgangsposition mit der Pole Position. Überholen ist in Mexiko eine Herausforderung. Mit der Höhenlage (2.240 m) haben die Autos ein Problem mit Überhitzung, das nur noch schwieriger wird, wenn man hintereinander fährt. Außerdem ist die Motorleistung auf dieser Seehöhe nicht so entscheidend wie anderswo, weshalb wir uns auch darauf nicht für Überholmanöver verlassen können. Die Statistik bestätigt: 52 Prozent der Mexiko-GPs wurden von der Pole gewonnen. Aber Mexiko gilt auch als eine der ungünstigsten Strecken, auf der man die Pole haben kann. Denn die Anfahrt zu Kurve eins ist sehr lang und als Erster gibt man allen dahinter einen ordentlichen Windschatten. Letztes Jahr gingen vier Autos auf Augenhöhe in Kurve eins. Also der Start wird entscheidend. Wir haben uns die Situation in unserem Favoritencheck angesehen:
Drama, baby: Auch Hadjar sorgt für Aufregung in Mexiko
Die Startaufstellung in Mexiko zeigt, wie viel Drama es an diesem einen Wochenende schon gegeben hat. Und nicht einmal das ist genug: Auch Isack Hadjar war in eine Kontroverse verwickelt: Vor dem FP1 schupfte er einen äußerst aufdringlichen Fan etwas, der ihm im Weg herumstand. Dafür bekam er eine Verwarung.
Die Startaufstellung für den Mexiko-GP
Ganz kurz die Highlights aus der Startaufstellung: Lewis Hamilton holte gestern seine 105. Pole Position, die erste mit Ferrari. Max Verstappen muss wegen der Aktion aus FP2 mit Liam Lawson einen Startplatz zurück und geht damit von P5 ins Rennen. Lawson selbst hätte ebenfalls +1 bekommen, wurde aber wegen eines Verstoßes gegen das technische Reglement im Qualifying disqualifiziert und startet deshalb von ganz hinten. Oscar Piastri schaffte wegen Grip-Problemen den Einzug in Q3 nicht und ist nur Zwölfter am Grid. Und Esteban Ocon wurde für den Mexiko-GP (und vielleicht mehr?) bei Haas rausgeschmissen und wird durch WEC-Topfahrer Ryo Hirakawa ersetzt, der mit 32 Jahren sein F1-Debüt gibt. Gebt eure Träume nicht auf, Kinder.
Das Formel-1-Rennen in Mexiko steht an!
Hallo und Herzlich Willkommen zum Liveticker für das Formel-1-Rennen in Mexiko-Stadt! Wer neu dabei ist: Buenas noches, schön, dass ihr hier seid. Wer von unserem Ticker vor dem Rennen gekommen ist: Wie geht's? Schon lange nicht mehr gelesen (was ein Schenkelklopfer). In einer Stunde starten wir in den Grand Prix, der in die Geschichtsbücher der Königsklasse eingehen könnte. Seid ihr bereit? Wir auch! Auf geht's!



23:30 UhrCiao, adios und auf Wiedersehen.
23:30 UhrAber jetzt verabschieden wir uns wirklich. Eine schöne Nacht und an alle die Feiern: einen schönen Dia de los Muertos.
23:29 UhrAuch George Russell kommt und gratuliert. Und natürlich lässt es sich auch Toto Wolff nicht nehmen.
23:29 UhrNächste Woche geht es weiter mit der Formel 1 in Brasilien. Da kann Antonelli ganz relaxed den Grand Prix bestreiten.
23:29 UhrUnd während sich Antonelli für die Siegerehrung fertig macht und die ersten Interviews als Weltmeister gibt, verabschieden wir uns für heute.
23:28 UhrEr darf sich noch gebührend feiern lassen. Zuerst muss er aber auf die Waage.
23:28 UhrDie Mercedes-Mannschaft ist ganz aus dem Häuschen.
23:27 UhrNatürlich gibt's gleich eine fette Umarmung von Papa Marco.
23:27 UhrEr steigt im Foro Sol aus und lässt sich vom Zweitplatzierten Lewis Hamilton umarmen. Auch Verstappen gratuliert ihm und seiner Familie.
23:27 UhrEr bekommt von der gesamten Mercedes-Crew Glückwünsche.
23:24 UhrDer 20-Jährige ist am Funk komplett in Tränen aufgelöst.
23:24 UhrDer Mercedes-Pilot holt sich den Weltmeistertitel der Formel 1 und wir damit zum jüngsten Champion aller Zeiten.
23:24 UhrVerstappen gewinnt den Großen Preis von Mexiko, aber der eigentliche Sieger hier in Mexiko City ist Kimi Antonelli!
23:23 UhrNorris versucht es außen an Leclerc vorbei aber das wird nichts.
23:22 UhrNorris müht sich weiterhin hinter Leclerc ab. Ebenso ergeht es Hamilton hinter Verstappen.