+++ Formel 1 in Australien - Russell-Sieg im Bericht +++
Das war das erste Wochenende der Formel 1 2026
Wir packen hier für heute dann zusammen. Ist ja schließlich nicht lang hin bis zum nächsten Rennen, schon in einer Woche geht es in China weiter. Sogar mit Sprint! Bis dahin kurz durchatmen. Und am Freitagmorgen hier wieder reinschauen. Bis dann!
Red Bull erklärt: Warum leere Batterie am Start?
"Wir dachten, es wäre lustiger!", scherzt Teamchef Laurent Mekies darüber, dass beide Red Bulls mit leerer Batterie in der Startaufstellung standen. Im Ernst: "Uns haben ein paar Einschränkungen bezüglich des Aufladends und Entladens der Batterie in der Formationsrunde erwischt. Wenn wir die einzigen waren, die das hatten, dann haben wir keinen guten Job gemacht. Mit dem ungewöhnlichen Verhalten, das Fahrer in der Formationsrunde machen müssen, mit Beschleunigen, Bremsen, Beschleunigen, um Bremsen und Reifen aufzuwärmen, kamen wir an einen Punkt, an dem wir nicht mehr in der Lage waren, den richtigen Ladestatus für den Start zu erreichen."
Williams heute im Niemandsland
Wir haben heute noch kein Wort über Williams verloren. Warum auch? "Momentan sind wir im Niemandsland und kämpfen nicht wirklich gegen das Mittelfeld", bilanziert Alex Albon nach P12, 26 Sekunden hinter Ocons Haas. "Es ist klar, dass uns Pace fehlt. Die Rundenzeiten zeigen ganz klar, dass wir übergewichtig sind, nicht genug Abtrieb produzieren, und Graining war besonders auf dem Hard für uns heute auch ein Problem." Carlos Sainz konnte aus einem P12 in der Frühphase auch nichts machen: "Wir hatten ein Problem mit dem Frontflügel, das kostete uns Aero-Balance, und mit dem Untersteuern haben die Reifen massiv abgebaut. Das Flügel-Problem ist nicht neu, und wir müssen uns darauf fokussieren, diese Probleme zügig zu lösen."
Üblich vergiftete Stimmung zwischen Gasly & Ocon
Auf dem Weg zum Punkt boxte sich Pierre Gasly mit spätem Ausbremsen und Kontakt an Esteban Ocons Haas vorbei, der seinerseits vor der Bremszone sehr spät noch einmal zuckte und dann am Scheitelpunkt kaum Platz ließ. Meinungen dazu? "Ich spreche seit 20 Jahren darüber, da werde ich nicht noch einmal damit anfangen", mault Gasly. Die beiden Franzosen sind sich bekanntlich seit gemeinsamen Kart-Tagen nicht grün. Strafe gab es letztendlich keine, für die Stewards war keiner eindeutig schuld.
Pierre Gasly holt Trost-Punkt für Alpine
Viele Fahrer hatten heute Meinungen zu Zweikämpfen, aber keiner dürfte so qualifiziert sein, die neuen Regeln in diesen Situationen einzuschätzen, wie Pierre Gasly: "Vom Start weg habe ich gekämpft, immer mit einem Auto eine Sekunde vor oder hinter mir. Da musste ich vieles koordinieren. Das Racing war völlig anders verglichen mit davor. So viel mehr zu erfassen, und das war wohl die Extrem-Situation, 58 Runden zu kämpfen! Pace war mehr drin, leider gingen beim Kontakt mit Esteban Frontflügel und Unterboden kaputt. Sonst hätte ich Bearman angreifen können."
Liam Lawson & Franco Colapinto erleben Schock am Start
Wir sahen heute viele schlechte Starts, aber nichts war davon so dramatisch wie Liam Lawson, der überhaupt nicht vom Fleck kam, und dem dann fast Franco Colapinto ins Heck krachte. "Die ganze Leistung war weg, und für fünf Sekunden bekam ich sie nicht wieder", erklärt Lawson. Colapinto quetschte sich haarscharf zwischen Racing Bull und Wand: "Das wäre fast ein massiver Unfall mit Liam gewesen. Zum Glück bin ich durchgekommen, habe nur mit dem rechten Hinterreifen leicht die Wand berührt. Diese Dinge können mit diesen neuen Autos passieren.
Hass-Duell Sergio Perez vs. Liam Lawson wiederbelebt
2024 hatten sich die beiden - mit Perez damals noch im Red Bull - in Mexiko mit einer Kollision anständig in die Haare gekriegt. Heute in Australien gleich im ersten Perez-Comeback-Rennen wieder Kontakt, als sich Perez rabiat verteidigte. "Zwei Jahre später ist er immer noch nicht drüber hinweg, kämpft als ob wir um die WM fahren würden, und es geht um P16", stichelt Lawson. "Nicht illegal, aber aggressiv. Aber ganz ehrlich - ist mir egal." Perez sieht keinen Grund zur Aufregung: "War für mich Racing. Lustiges Racing. Mit mir in einem viel langsameren Auto."
Valtteri Bottas zu seinem Ausfall beim Cadillac-Debüt
"Zuerst war es etwas Mechanisches, wohl mit dem Lenkrad, das haben wir dann getauscht und das hat geholfen", erklärt Valtteri Bottas einen turbulenten ersten Cadillac-Sonntag auf seiner Seite. Doch mit dem neuen Lenkrad tauchte plötzlich ein neues, noch nicht näher definiertes Problem auf, wegen dem er das Auto auf Team-Anweisung dann wenige Meter vor der Boxeneinfahrt stoppte: "Ich fragte das Team, da ich schon fast drin war aber sie sagten sofort stoppen." Insgesamt alles nicht so schlimm: "Wir konnten die Astons hinter uns halten, sind nicht meilenweit zurückgefallen. Das stimmt zuversichtlich."
Sergio Perez gratuliert Cadillac zum ersten Schritt
"Ich denke, der erste Schritt ist getan, als Team ein Rennen zu komplettieren", so Sergio Perez, auch wenn er auf P16 letzter Fahrer im Ziel mit drei Runden Rückstand war. "Schade, dass Valtteri es nicht schaffte, aber für uns war es eine gute Recovery in einem Wochenende, das mit vielen Problemen begann. Jetzt ist der Honeymoon vorbei, jetzt brauchen wir große Schritte vorwärts und einen Plan. Wir sind alle hungrig im Team, das brauchen wir um die Lücke zu schließen."

Isack Hadjars turbulente 10 Australien-Runden
Wie Verstappen und die Mercedes hatte auch Isack Hadjar am Start eine leere Batterie: "Der Launch war super, ich dachte ich würde locker in Führung gehen, und dann war keine Power mehr da." Danach wurde ihm schnell klar, dass darüber hinaus aber was Größeres technisch im Argen lag: "Der Motor klang grauenvoll. Ich wusste schon, dass ich nicht ins Ziel kommen würde. Bitter, sonst wäre ich im Bereich von Lewis gewesen." Was genau schließlich kaputtging, weiß er noch nicht.
Bestandsaufnahme von Fernando Alonso nach Australien
"Mit diesem Level an Vibrationen zu fahren ist nicht das beste Gefühl", meint Fernando Alonso nach dem Rennen. "Honda denkt, dass die Vibrationen der Batterie seit Bahrain dank der Modifikationen reduziert sind, aber mit dem Chassis ist das noch nicht passiert, weil sie die Batterie auf eine andere Art isolieren müssen. Das wird denke ich mehr Zeit brauchen." Einziges Highlight im Rennen: Plötzlich P10 nach dem Start. "Das war unerwartet, aber der Start ist nicht unser Problem. Dann waren wir viel zu weit vorne, also bin ich bis P17 oder was auch immer zurückgefallen. Dann ein kleines Problem, wir stellen ab, reparieren es, fahren raus, noch ein Problem taucht auf, wir stoppen."
Wie schlimm war das erste Rennen für Aston Martin?
Zumindest scheinen die Honda-Fixes vom Freitag es ermöglicht zu haben, mehr als 25 Runden zu fahren. Gut, vielleicht nicht am Stück, aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Fernando Alonso und Lance Stroll streuten mitten im Rennen mal 16- beziehungsweise 18-minütige Boxenstopps ein, schafften insgesamt 21 respektive 43 Runden. "Heute war primär eine Chance, um mehr über den AMR26 zu lernen", sagt Teamchef Adrian Newey. "Beide Autos sind gestartet, und als klar wurde, dass Punkte außer Reichweite waren, entschlossen wir uns zu stoppen und sie zu checken."
Warum konnte Nico Hülkenberg das Rennen heute nicht starten?
"Während der Sichtungsrunden wurde klar, dass wir die Telemetrie von Nicos Auto verloren hatten", beginnt Audi-Teamchef Jonathan Wheatley die Erklärung. Dann ging offenbar noch etwas kaputt, als Hülkenberg in die Startaufstellung rollte. "Wir begannen, das Auto zum Startplatz zu rollen und zu tun, was wir konnten, aber ohne Telemetrie ratest du nur. Wir werden das wohl erst in einer halben Stunde wissen."
Gabriel Bortoleto holt erste Formel-1-Punkte für Audi
Ein starker neunter Platz nach einem turbulenten Rennen - ultimativ weit über die Erwartungen hinaus, wenn man noch ein paar Monate zurückdenkt, meint Gabriel Bortoleto: "Wenn mir da jemand gesagt hätte, wir würden punkten und in Q3 kommen, hätte ich geglaubt, dass sie getrunken hätten! Der Anfang war etwas hart, viel ist passiert, aber jetzt hat das Team ein Kunstwerk gebaut, und wir können punkten." Hochzufriendene Stimmung also: "Es ist der Start einer langen Reise, aber ich bin extrem happy."
Arvid Lindblad mit Glanzleistung beim F1-Debüt
"Punkte beim Debüt fasst dieses Rennen eigentlich nicht zusammen!", feiert Arvid Lindblad nach einem achten Platz in seinem ersten Formel-1-Rennen. "An einem Punkt war ich in der ersten Runde Dritter! Ziemlich verrückt, im Rennen mit Lewis, Max, Lando, mit diesen ganzen Jungs zu kämpfen." Das ganze Wochenende hätte er sich so kaum erträumt: "Ich bin stolz auf mich, habe keine Fehler gemacht, habe das Auto in fast jeder Session maximiert."

Oliver Bearman startet auf gut Glück
"Am Start hatte ich ein paar gute Moves, da weiß ich nicht was los war, aber cih dachte mir einfach: 'Mal schauen, was passiert, wenn ich den Boost-Button drücke'", beschreibt Oliver Bearman die turbulente Startphase. Dann brauchte er aber fast 30 Runden, um Arvid Lindblad P7 abzunehmen, und der Spaß-Faktor nahm rapide ab: "Was du mit dem Overtake hier gewinnst ist nichts. Eine Zehntel. Da verlierst du viel mehr in Dirty Air. Sehr frustrierend, da hatte ich gute Pace, aber Arvid hat sich sehr gut verteidigt, und ich steckte bei dieser einen Sekunde. Mit DRS konntest du wenigstens aufschließen. Das DRS-Delta war hier 6 Zehntel, Überhol-Delta 9. Jetzt ist es 1 Zehntel mit dem Overtake, aber das gleiche Überhol-Delta. Letztes Jahr wäre ich nach drei Runden an ihm vorbei."
McLaren geht bei Piastri-Abflug ins Detail
Es war kein reiner Leistungs-Schub, sondern vor allem ein Drehmoment-Schub, erklärt Teamchef Andrea Stella und versucht die Hintergründe zu umreißen: "Drei Faktoren. Kalte Reifen, verschlimmert durch den Kerb, den er jede Runde verwendet, aber der das nicht leichter macht, wenn die Reifen kalt sind. Weiter verschlimmert dadurch, dass durch die Oszillationen nach dem Schalten zusätzliches Drehmoment kommt. Wenn wir uns die Power Unit anschauen, dann ist das beabsichtigt, aber du würdest das nicht machen, wenn du nicht - was soweit ich weiß der Fall ist - bestimmte Drehzahl-Vorgaben erreichen musst. Bei den Testfahrten sahen wir ähnliche Umstände, aber nicht auf Kerbs mit kalten Reifen."
Oscar Piastris bitterer Crash nicht nur Fahrfehler?
"Ein paar Dinge sind da passiert", fasst Oscar Piastri zusammen. "Zuerst einmal will ich unterstreichen, dass ich selbst eine große Rolle hatte. Kalte Reifen, den Kerb habe ich da immer verwendet, musste aber nicht. Aber zugleich hatte ich 100 kW unerwartete Zusatz-Leistung. Das ist nicht insignifikant. Das ist der schwierige Teil. Alles funktionierte normal, nur müssen diese neuen Motoren so arbeiten. Das ist das, was schwierig zu akzeptieren ist. Es wäre fast einfacher, wenn du sagen könntest, kalte Reifen, optimistisch."
Lando Norris zur enttäuschenden McLaren-Pace
Auf Performance-Seite ist ein fünfter Platz mit 51 Sekunden Rückstand für Lando Norris auch nicht gerade stimmungsfördernd: "Wir sind eindeutig weit weg. War ein guter Fight mit Max, zur Halbzeit dachte ich nicht, dass ich ihn halten könnte. Im Laufe des Rennens haben wir dazugelernt, es wurde besser, aber es war schwierig. Natürlich macht das Hinterherfahren einen großen Unterschied - rein nach Pace sind wir keine 50 Sekunden weg. Aber wir haben die Reifen nach 3 Runden gekillt, mit Graining vorne, wie immer, das ist auch bei dem neuen Auto bei uns noch da."
Lando Norris schlägt nach dem Rennen Alarm
Charles Leclerc und Max Verstappen haben es schon angedeutet: Die Zweikämpfe mit dem teils beliebigen Energie-Management arteten heute zum Chaos aus. Lando Norris wird jetzt deutlich: "Das wird einen großen Unfall geben. Mies, du fährst quasi rum und wartest, dass etwas passiert, etwas katastrophal schiefläuft. Das ist keine gute Position. Tun können wir deswegen nichts. Schade, es ist alles sehr künstlich, je nachdem was die Power Unit macht oder auch zufällig macht. Dann wirst du einfach von fünf Autos überholt und kannst nichts tun. Aber wir können nichts mehr dran ändern. Hat keinen Zweck, noch mehr zu sagen."
Finales Regel-Fazit von Max Verstappen zum ersten Rennen
Schließen wir dieses Thema mit einer noch ausführlicheren und weniger sarkastischen Antwort von Max Verstappen ab: "Es war einfach Chaos. Ich habe ehrlich gesagt nicht die richtigen Worte dafür. Ich habe natürlich jedes Auto da hinten überholt, weil ich gut zwei Sekunden schneller war." Und als er dann auf Lando Norris auflief, war der Spaß vorbei. "Keine Ahnung, was für ein Wort ich benutzen würde."
Mehr zum Fazit von Max Verstappen nach Rennen 1
Wie Mercedes hatte auch Red Bull desaströse Starts, verrät Verstappen erst einmal, weil man aus irgendeinem noch nicht ganz eindeutigen Grund die Batterie auf dem Weg ins Grid entleert hat. "Graunevoll", so Verstappen. Sonst schätzt er, dass das Defizit zur Hälfte auf Chassis- und zur Hälfte auf Motorseite zu suchen ist. "Das sind Dinge, die kannst du aufholen. Keine Schocks. Ich bin bei den Regeln negativ, aber ich bin stolz auf das Team, auch motorenseitig, und arbeite gerne mit ihnen. Ich wünschte, ich hätte mehr Spaß am Fahren. Aber wenn wir uns ein bisschen verbessern können wir weiter vorne kämpfen. Dann würde die Welt auch etwas besser aussehen."
Lewis Hamilton nach Australien bester Laune
Nicht nur die Strategie will Hamilton nicht schlecht machen, auch sonst will er nichts von schlechter Laune wissen. "Ich fühle mich toll! Es war ein richtig tolles Rennen! Von P7 auf P4. Das Team hat insgesamt tolle Arbeit geleistet. Wir sind relativ zu Mercedes natürlich nicht dort, wo wir sein wollen, aber insgesamt gibt es viel Positives mitzunehmen."

Lewis Hamilton zur Ferrari-Strategie
Am Funk hatte Lewis Hamilton im Rennen Zweifel geäußert, doch nach einem sonst guten Rennen will er hier keine schlechte Laune verbreiten: "Keine gemischten Emotionen! Wir haben P3 und P4 geholt. Letztendlich war Mercedes denke ich schneller. Das hier ist das maximale Ergebnis, das wir holen konnten. Wir werden natürlich schauen, ob es richtig war, draußen zu bleiben. Ich dachte, als beide Mercedes reinkamen hätte zumindest einer von uns abdecken sollen. Aber werden wir uns anschauen, was wir hätten besser machen können."
Großer Enthusiasmus bei Max Verstappen über Comeback-Fahrt
Nach dem Qualifying-Crash hat er sich zurück auf den sechsten Platz gekämpft, hat die schnellste Rennrunde, und wurde vom internationalen Publikum zum Fahrer des Tages gewählt. Fand Max Verstappen das Racing also toll? "Es war super. Hat Spaß gemacht. Eigentlich ein Top-Rennen." So viel Sarkasmus, wie er da reinlegt, können wir hier akkurat leider nicht schriftlich wiedergeben.
Wie schwierig war das Überholen heute im Rennen?
Charles Leclerc klingt über die neuen Racing-Prinzipien jetzt erst einmal nicht allzu enthusiastisch: "Am Start wusste niemand, was zu erwarten war, mit den Fights, der Energie, und beim Überholen war das noch schwieriger. Du weißt nicht, wann die Batterie auf den Geraden aussetzt. Dann hast du massive Tempo-Unterschiede beim Kämpfen. Das war eine ziemliche Herausforderung. Ich freue mich, dass ich als Erster aus dem Kampf kam, aber leider hat uns das dann nicht viel geholfen."
Charles Leclerc und der Überraschungs-Start
Die Start-Probleme mögen davor schon diskutiert worden sein, aber wie extrem schnell die Ampel ausging, das hat es dann noch einmal härter gemacht. "Ich denke, wer auch immer die Lichter ausgemacht hat, war ein bisschen frech, so schnell beim ersten Start mit diesen neuen Regeln", meint Leclerc. "Das hat alle überrascht, und uns in die Hände gespielt. Aber das ist Teil des Spiels."
Charles Leclerc glaubt nicht an Sieg-Chance
"Vielleicht liege ich falsch, aber ich glaube, Mercedes hatte einiges mehr Pace als wir", meint Charles Leclerc auf die Frage, ob er mit einem Stopp unter dem ersten VSC die Führung danach weiter verteidigen hätte können. "P3 ist das Maximum, was wir tun konnten." Aber die befürchtete Sekunde Rückstand pro Runde war es dann nicht: "Das ist gut, aber ich denke nicht, dass wir hätten gewinnen können."
Kimi Antonelli rettet sich nach miesem Start
George Russell konnte am Start wenigstens noch P2 halten. Kimi Antonelli wurde bis auf P7 durchgereicht. "Aber insgesamt war es ein gutes Rennen, sehr stark, besonders egen Ende", urteilt Antonelli. Die Qualität des Racings scheint er etwas überzubewerten, nachdem er in den ersten Runden haufenweise langsamere Autos überholte: "Der Overtake ist so mächtig, dass du viel Action hast." Max Verstappen, der die ganze Schlussphase hinter Lando Norris steckte, wird das wohl kaum so unterschreiben.
+++ Fahrer-Voting Australien - Jetzt benoten! +++
Kein einfacher Sieg für George Russell?
Russell und Mercedes schafften nicht nur den Start nicht, auch danach lief es anfangs für Ferrari richtig gut. "Wir hatten diesen Verdacht, dass es ein bisschen so ein Jo-Jo-Effekt wird", meint Russell. "Sobald du die Führung übernimmst, fühlt es sich an, als könne man den Platz unmöglich halten. Und mit dem Straight Mode verlierst du viel Grip, also untersteuerst du in diesen Kurven. Das muss sich die FIA noch einmal anschauen, das war ein bisschen fragwürdig."
George Russells Prognosen werden bestätigt
"Fühlt sich unglaublich an, aber das war ein höllischer Fight zu Beginn!", kommentiert Sieger George Russell die turbulente Startphase. "Ich wusste, das würde schwierig werden. Ich kam in der Startaufstellung an und sah schon, dass die Batterie fast leer war. Dann war der Start schlecht, und wir haben mit Charles hart gekämpft. Aber ich freue mich, jetzt als erster über die Linie zu sein, darauf haben wir lange gewartet."
GEORGE RUSSELL GEWINNT DEN F1-AUFTAKT IN AUSTRALIEN
Da lässt er jetzt nichts mehr anbrennen. Souverän fährt George Russell diesen 46-Runden-Stint runter und gewinnt den Australien-GP 2026! Kimi Antonelli sorgt für das Mercedes-Doppel. Für Leclerc reicht es knapp, obwohl Hamilton bis auf eine Sekunde rangefahren ist. Lando Norris sichert sich auf P5 gegen Max Verstappen ab. Oliver Bearman holt einen starken siebten Platz, während sich Arvid Lindblad gerade noch vor einem nach seinem zweiten Stopp rapide herangeschossenen Gabriel Bortoleto rettet. Pierre Gasly holt den letzten Punkt.
+++ Das ganze Rennen in Australien im Liveticker +++
Australien GP
George RussellMercedes-AMG1
Kimi AntonelliMercedes-AMG +2.972
Charles LeclercFerrari +15.513
Lewis HamiltonFerrari +16.144
Lando NorrisMcLaren +51.745
Max VerstappenRed Bull +54.616
Oliver BearmanTGR Haas F1 Team +15.517
Arvid LindbladRacing Bulls +1L8
Gabriel BortoletoAudi F1 Team +1L9
Pierre GaslyAlpine +1L10
Esteban OconTGR Haas F1 Team +1L11
Alexander AlbonWilliams +1L12
Liam LawsonRacing Bulls +1L13
Franco ColapintoAlpine +2L14
Carlos Sainz jr.Williams +2L15
Sergio PérezCadillac F1 Team +2L16
Lance StrollAston Martin F1 Team +15L17
Fernando AlonsoAston Martin F1 Team18
Valtteri BottasCadillac F1 Team19
Isack HadjarRed Bull20
Oscar PiastriMcLaren21
Nico HülkenbergAudi F1 Team22
| 1 | George Russell Mercedes-AMG | 1 Stopp |
| 2 | Kimi Antonelli Mercedes-AMG | +2.97 1 Stopp |
| 3 | Charles Leclerc Ferrari | +15.51 1 Stopp |
| 4 | Lewis Hamilton Ferrari | +16.14 1 Stopp |
| 5 | Lando Norris McLaren | +51.74 2 Stopps |
| 6 | Max Verstappen Red Bull | +54.61 2 Stopps |
| 7 | Oliver Bearman TGR Haas F1 Team | +15.51 1 Stopp |
| 8 | Arvid Lindblad Racing Bulls | +1L 1 Stopp |
| 9 | Gabriel Bortoleto Audi F1 Team | +1L 2 Stopps |
| 10 | Pierre Gasly Alpine | +1L 1 Stopp |
| 11 | Esteban Ocon TGR Haas F1 Team | +1L 1 Stopp |
| 12 | Alexander Albon Williams | +1L 2 Stopps |
| 13 | Liam Lawson Racing Bulls | +1L 2 Stopps |
| 14 | Franco Colapinto Alpine | +2L 1 Stopp |
| 15 | Carlos Sainz jr. Williams | +2L 3 Stopps |
| 16 | Sergio Pérez Cadillac F1 Team | +2L 2 Stopps |
| 17 | Lance Stroll Aston Martin F1 Team | +15L 4 Stopps |
| 18 | Fernando Alonso Aston Martin F1 Team | 3 Stopps |
| 19 | Valtteri Bottas Cadillac F1 Team | 1 Stopp |
| 20 | Isack Hadjar Red Bull | 0 Stopps |
| 21 | Oscar Piastri McLaren | 0 Stopps |
| 22 | Nico Hülkenberg Audi F1 Team | 0 Stopps |
R 56/58: Auch Lando Norris hat Max Verstappen unter Kontrolle
Norris scheint sich seine Reifen sehr gut eingeteilt zu haben. Verstappen mag aufgeschlossen haben, aber an der 1-Sekunden-Marke ist er jetzt steckengeblieben. Während Norris im letzten Umlauf seine persönlich schnellste Rennrunde schafft.
R 52/58: Hamilton macht noch Druck auf Leclerc
Die Mercedes kontrollieren das Rennen nun in den letzten 10 Runden an der Spitze, fahren konstant gleich schnell wie die Ferrari. Aber Hamilton will jetzt noch einmal wissen, ob er nicht vielleicht Leclerc das Podium streitig machen kann, hat seinen Rückstand auf den Teamkollegen langsam auf unter 3 Sekunden gedrückt.
R 48/58: Mercedes vs. Ferrari stabil
Die Spitzengruppe hat sich jetzt stabilisiert. Wie von Russell prognostiziert hat sich das Graining auf seinen Vorderreifen aufgelöst. Jetzt fahren sie alle vier ähnliche Zeiten. Spannend ist es aktuell dahinter zwischen Norris und Verstappen. Der Red Bull ist jetzt im Overtake-Bereich des McLaren.
R 42/58: Max Verstappen stoppt erneut
Nachdem Verstappen unter dem zweiten VSC auf Medium gewechselt hat, muss er noch einmal rein, mit den Medium wäre er wohl nicht durchgekommen. Verstappen bekommt Hard und kommt hinter Norris auf P6 wieder raus. Aber mit 7 Runden neueren Reifen.
R 41/58: Ferrari plötzlich wieder schneller
Nachdem sie sehr gemächlich aus den Boxen gekommen sind, ziehen Leclerc und Hamilton jetzt plötzlich das Tempo an. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten sind sie beide ein paar Zehntel schneller als die Mercedes. Russell hadert mit sichtbarem Graining auf der Vorderachse, glaubt aber, dass sich das beginnt aufzulösen.
Fernando Alonso gibt wieder auf
Zum zweiten Mal in diesem Rennen stellt Fernando Alonso seinen Aston Martin in der Box ab. Diesmal endgültig. "Um Komponenten zu sparen", lässt Aston Martin knapp wissen. Eine Runde später scheint auch Lance Stroll zu folgen.
R 35/58: Lando Norris stoppt wieder
In den letzten Runden hat Max Verstappen immer schneller zu Lando Norris aufgeschlossen. McLaren überlegt schon, was man tun kann. Norris zweifelt, dass er von jetzt bis zum Ende mit Medium durchfahren kann, aber jetzt ist Verstappen direkt dran, also zieht die Box die Reißleine und holt Norris für den zweiten Stopp rein. Das wirft ihn auch hinter Lindblad und Bearman zurück.
R 34/58: Kurzes VSC, Cadillac löst sich auf
Ganz kurz muss die Rennleitung ein VSC ausrufen, denn hin zu Kurve 9 hat Sergio Perez eines seiner Floorboards verloren. Perez fährt weiter, und auch das Rennen wird sehr schnell wieder freigegeben.
R 33/58: Mercedes bei Ein-Stopp-Strategie unsicher
George Russell ist aktuell der Meinung, dass sich trotz seines frühen Stopps die Ein-Stopp-Strategie ausgeht. Kimi Antonelli hingegen nennt das auf Nachfrage jetzt "mutig". Aktuell haben beide Mercedes die Pace verschärft und fahren trotz älterer Reifen eine knappe halbe Sekunde schneller als Ferrari.
Freispruch für Perez, Ocon/Gasly verschoben
Die Stewards sprechen Perez im Fall Lawson frei, leiten aber zugleich eine Ermittlung wegen dem Missachten blauer Flaggen ein. Ocon/Gasly wird hingegen auf nach dem Rennen verschoben, obwohl beide aktuell draußen weiter um P10 kämpfen.
R 28/58: George Russell übernimmt die Führung
Endlich hat George Russell die Führung wieder - hin zu Kurve 9 drängt er sich an Lewis Hamilton vorbei. Sofort reagiert Ferrari und holt Hamilton jetzt auch zu seinem einzigen Stopp für Hard-Reifen.
R 25/58: Charles Leclerc kommt zum Stopp
Kurz vor Rennhalbzeit stoppt Ferrari jetzt den Führenden Charles Leclerc unter Grün. Leclerc bekommt neue Hard, und fällt dadurch hinter Russell und Antonelli zurück. Die Frage ist nun, ob Mercedes noch einmal stoppen muss. Mit ihm raus fährt - kaum zu glauben - Fernando Alonso! nach einer Pause von mehreren Runden.
Ärger zwischen alten F1-Streithähnen
Während sich die Situation an der Spitze entspannt, blicken wir mal nach hinten, da gab es vorhin Radau. Zwischen Fahrern, die sich in der Vergangenheit schon bekriegt haben. Perez versucht mit einer Rambo-Aktion mehrmals Lawson vom Überholen abzuhalten. Und Gasly schubst sich mit Vorbande an seinem alten Intimfeind Ocon vorbei auf P10. Beides liegt bei den Stewards.
R 20/58: VSC endet
Das Rennen wird wieder freigegeben. Russell liegt aktuell noch 7,6 Sekunden hinter den Ferrari, vor dem VSC war er bereits über eine halbe Sekunde pro Runde schneller als Leclerc und Hamilton. Verstappen überholt direkt nach dem Restart jetzt Lindblad und ist nun auf P6, und nur 5 Sekunden hinter Norris.
R 18/58: Valtteri Bottas rollt aus
Wir haben das nächste defekte Auto im Gras. Valtteri Bottas steht nur wenige Meter vor der Boxeneinfahrt. Wieder VSC. Das bringt jetzt Lindblad, Verstappen, Bearman und Bortoleto an die Box. Ferrari bleibt wieder draußen.
R 14/58: VSC endet, Alonso muss aufgeben
Die Rennleitung gibt das Rennen wieder frei, aber für Fernando Alonso heißt es Game Over. Er wird an die Box gerufen, mit einem nicht näher spezifizierten Problem. Aber Lance Stroll fährt noch, immerhin.
R 12/58: Mercedes stoppt, Ferrari nicht
Noch steht der rauchende Red Bull, das ermöglicht es Russell und Antonelli jetzt zu stoppen. Ferrari entscheidet sich dagegen, Leclerc und Hamilton bleiben draußen. "Wenigstens einer von uns hätte reinkommen sollen!", kritisiert Hamilton sofort. Leclerc jetzt vor Hamilton, Russell, Lindblad, Antonelli, Verstappen.
R 11/58: Isack Hadjars Red Bull geht hoch
Und wir haben den ersten Motorschaden. Isack Hadjar rollt am See entlang mit viel Rauch in den Grasstreifen. Virtuelles Safety Car, die Top-4 sind schon an der Boxeneinfahrt vorbei. Lindblad und Verstappen bleiben draußen und übernehmen die Plätze 5 und 6, dann Bearman, Bortoleto, Albon. Norris, Ocon, Gasly, Sainz kommen dahinter zum Stopp
R 8/58: Russell kann Leclerc nicht halten
Jetzt versucht es Russell hin zu Kurve 3. Leclerc außen ultra spät auf der Bremse, aber Russell steckt nicht zurück. Doch hin zu Kurve 9 holt sich Leclerc die Führung außen wieder zurück. Russell versucht es in Kurve 1 gleich noch einmal, und verbremst sich! Und jetzt ist Hamilton dran. Und Antonelli kommt langsam näher.
R 6/58: Leclerc lässt Russell nachdenken
Russell versucht hin zu Kurve 11 den nächsten Angriff, aber diesmal verteidigt Leclerc. Das lässt Russell doch noch einmal zurückziehen, der verweist sofort am Funk auf Diskussionen im Fahrer-Briefing: "Das war sehr gefährlich von Leclerc!" Die beiden haben sich wieder von Hamilton abgesetzt. Antonelli kassiert P4 von Hadjar.
R 5/58: Leclerc behauptet sich weiter
Jetzt hat sich Leclerc tatsächlich nach dem Konter vorne einmal eingefunden. Russell hält sich aber knapp unter einer Sekunde im Overtake-Bereich. Hamilton liegt noch 1,3 Sekunden hinter dem Mercedes. Hadjar hat 4 Sekunden auf das Spitzen-Trio eingebüßt, während Antonelli jetzt endlich Lindblad von P5 verdrängt.
R 3/58: Russell übernimmt die Führung, Leclerc kontert
So, zweite Runde, wir sortieren mal. Leclerc wird hin zu Kurve 11 in Runde 2 jetzt einmal von Russell einkassiert. Die zwei haben sich abgesetzt. Hamilton hat sich P3 von Lindblad geholt, Hadjar P4. Aber der Racing Bull behauptet sich noch vor Antonelli und Norris. Runde 3, und jetzt kontert Leclerc hin zu Kurve 9 außen und geht wieder vorbei. Und Hamilton schließt auf.
START IN AUSTRALIEN
Da sind sie, die Raketen-Ferrari! Charles Leclerc fliegt mit massivem Überschuss aus der zweiten Reihe gleich einmal in Führung. Russell kommt miserabel weg, blockt aber Hadjar und den aus den Untiefen der Top-10 kommenden Hamilton und rettet sich in P2 aus der ersten Schikane. Dahinter Chaos. Lindblad, Hadjar, Norris, Antonelli, Ocon, alle auf allen möglichen Plätzen.
Autos zurück in der Startaufstellung
Alle 20 sind auch wieder zurückgekommen. Start-Reifen: Fast alle auf Medium. Colapinto, Bottas und Verstappen auf Hard, Alonso und Sainz auf Soft.
Start in die Einführungsrunde von Australien
20 Autos haben wir noch. Wir hätten vorher das gar nicht kommentieren sollen. Wie viele schaffen es durch die komplette Einführungsrunde. Alle setzen sich einmal in Bewegung, aber Wetten werden noch angenommen.
Nico Hülkenberg aus der Startaufstellung geschoben
Weiteres Drama - Nico Hülkenberg wird gerade nur wenige Momente vor dem Start durch das Tor raus aus der Startaufstellung und zurück in die Boxengasse geschoben. Davor hatte man in der Startaufstellung schon den rechten Seitenkasten abgebaut und lange gearbeitet.
Das ganze Rennen im Liveticker
Wir liefern wie immer im unten eingebetteten Sessionticker auch alle Zeiten, Positionen und Kommentar im Minutentakt. Hier gibt es auch die ersten Bilder und Videos.
+++ Formel 1 Australien: Die Startaufstellung +++
Strategie-Tipps von Pirelli für das Rennen
Bei normalem Rennverlauf rechnet Pirelli heute mit einer Einstopp-Strategie. Start auf Medium und Wechsel auf Hard ab Runde 20 ist das Optimum. Ab Runde 15 aber sollte man schon durchfahren können, das ermöglicht auch Soft-Hard. Medium-Hard-Medium oder Soft-Medium-Soft sind nicht schlecht, wenn man früher stoppen will, aber dann muss man eben zweimal stoppen und droht in Verkehr zurückzufallen.
Boxengasse schließt, Ermittlung gegen Nico Hülkenberg
So, 21 Autos haben wir noch. Schaffen es alle gleich in die Einführungsrunde? Gegen Nico Hülkenberg wird jedenfalls jetzt eine Ermittlung wegen eines Vergehens gegen die Probestart-Vorgaben ermittelt.
Oscar Piastri crasht auf der ersten Sichtungsrunde!
Der Australier-Fluch. Das gibt es jetzt nicht. Oscar Piastri crasht raus aus Kurve 4 auf seiner ersten Sichtungsrunde! Au dem Kerb biegt der McLaren plötzlich nach rechts ab und schlägt heftig in die Betonmauer ein. Die Aufhängung ist ab. Schluss, aus, vorbei. Piastri steigt aus.
40 Minuten zum Start: Boxengasse öffnet
Wir beginnen mit dem üblichen Prozedere, hier ist 2026 nichts neu. 40 Minuten vor dem Start öffnet die Boxengasse, und alle haben die nächsten 10 Minuten Zeit für Sichtungsrunden. 30 Minuten vor dem Start müssen sie dann in der Startaufstellung stehen.
Vor dem Start getauschte Teile - nun doch mit Frontflügel bei Lando Norris
Die FIA meldet eine Stunde vor dem Start wie immer die legal unter Parc ferme getauschten Teile. Lange Liste bei Max Verstappen nach dem Crash natürlich. Endlich aber hat McLaren auch bei Lando Norris den Frontflügel getauscht. Nachdem er sich den in Q3 beschädigt hatte, hatte man ihn aus irgendeinem Grund für die zwei Q3-Versuche am Auto gelassen und einfach nur behelfsmäßig geklebt. Prompt schien er auf der letzten Runde auch zu brechen. Wir spekulierten erst über Ersatzteil-Mangel, aber offenbar haben sie noch was in der gleichen Spezifikation, das sie ohne Strafe montieren dürfen. Warum sie das nicht schon in Q3 getan haben? Gute Frage.
Oscar Piastri kann nur auf schlechte Starts hoffen - oder?
Das Start-Thema beschäftigt trotzdem heute alle Fahrer vorab. "Ich hoffe, die Top-4 erwischen schlechte Starts, was gar nicht so unwahrscheinlich ist!", hätte der fünftplatzierte Oscar Piastri gerne. Aber auch sonst hat sich McLaren in seinen Augen nach gestern bereits verbessert: "Wir haben gestern ein paar Dinge noch gelernt, und ein bisschen davon können wir heute schon anwenden."
Charles Leclerc spielt Start-Vorteil runter
"Ganz ehrlich: Wenn Mercedes am Start im optimalen Fenster ist, erwarte ich keinen großen Unterschied", wiegelt der von P4 losfahrende Charles Leclerc ab. "Sicher, wir sind da etwas robuster, aber ich will da nicht zu früh sprechen." Bei diesen Start-Problemen geht es vor allem darum, den Turbo ins richtige Fenster zu bekommen, aber wer auf Pole steht, hat dafür ewig Zeit. In der Praxis sollte das realistisch gesehen eigentlich nach mehreren Wochen Übung kein Problem für Mercedes mehr sein.
George Russell verbreitet weiter Ferrari-Start-Alarm
"Ferrari kann von überall in den Top-10 starten und wahrscheinlich in der ersten Kurve führen", redet George Russell bei der Fahrerparade gerade einmal mehr seine Konkurrenten stark. Nicht, dass er aber jetzt groß Stress hätte: "Ich habe gestern gut geschlafen. Es war ein guter Tag, das Auto läuft gut, jetzt freue ich mich auf das Rennen."
Einziges Mercedes-Problem heute - Defekte?
Sportlich mögen einige heute keine großen Hoffnungen mehr haben. Nachdem George Russell und Kimi Antonelli dem Rest der Formel 1 im Qualifying um die Ohren gefahren sind. Aber eine Frage schwebt sicherlich heute im Raum - halten die neuen Autos? Aston Martin, Cadillac, McLaren, Alpine, Williams, die Racing Bulls, Audi und Red Bull hatten alle schon Technik-Gebrechen in unterschiedlichem Ausmaß verbucht. Dass im Rennen alle 22 durchhalten kann wohl als ausgeschlossen gelten.
Willkommen zum ersten Rennen der Formel 1 2026!
Bald ist es so weit. Um 05:00 Uhr europäischer Zeit geht es los mit dem ersten Rennen der Formel-1-Saison 2026. Gespannt blicken wir in Australien dem ersten Grand Prix dieser viel diskutierten neuen Regeln entgegen. Egal, wie es wird - das wird heute viel diskutiert werden, da sind wir uns sicher. Alle Infos zu Übertragungen und dergleichen gibt es oben verlinkt.



06:39 UhrWir hoffen, ihr seid nächste Woche wieder dabei, wenn wir nach Shanghai reisen. Guten Morgen / Schlaft gut und bis dann!
06:38 UhrIm großen Ticker geht es jetzt weiter mit allen wichtigen Stimmen und News des Tages. Wir verabschieden uns für heute und bedanken uns bei allen, die bis jetzt durchgehalten haben.
06:37 UhrDas war es mit dem Australien Grand Prix. Schon nächste Woche reisen wir nach China für das zweite Rennen der Saison. Wir sind gespannt, wie oder ob sich die Hackordnung verändern wird.
06:36 UhrDas ist also die neue Formel 1. Ein neuer WM-Führer, ein neuer (alter) F1-Dominator und eine neue Art zu überholen.
06:33 UhrDie Silberpfeile übernehmen mit P1 und P2 auch die Führung in der Konstrukteurswertung, Ferrari folgt auf Platz 2. Dahinter folgt McLaren, Red Bull, Haas, Racing Bulls, Audi und dann Alpine. Williams, Cadillac und Aston Martin bilden den Schluss.
06:32 UhrEs ist George Russells sechster Karriere-Sieg und Antonellis viertes Podium. Nach dem Australien GP haben sich die Annahmen wohl bestätigt: Mercedes ist die stärkste Kraft im Feld, zumindest beim Saisonstart.
06:30 UhrFünf Fahrer haben es nicht über die Ziellinie geschafft: Alonso, Bottas, Hadjar, Piastri und Hülkenberg.
06:30 UhrAuf 11 folgt Ocon, dann Albon, Lawson, Colapinto, Sainz und Perez. Sogar Stroll überquert die Ziellinie, mit 15 Runden Rückstand.
06:29 UhrBearman, Lindblad, Bortoleto und Gasly vervollständigen die Top-10. Punkte beim Debüt für Lindblad und Audi. Gute Saisonstarts für Haas und Alpine.
06:28 UhrCharles Leclerc wird von Lewis Hamilton ins Ziel gejagt, kann sich aber P3 sichern. Eine halbe Sekunde dahinter kommen Lando Norris und Max Verstappen über die Ziellinie. Sie waren die letzten, die nicht überrundet waren.
06:27 UhrSein Teamkollege Kimi Antonelli auf P2 macht das Silberpfeil-Märchen komplett. Es ist das vierte Podium für den 19-Jährigen.
06:26 UhrDamit ist der Mercedes-Pilot der neue WM-Leader.
06:26 UhrGEORGE RUSSELL GEWINNT DEN AUSTRALIEN GP!
06:25 UhrAuch Gabriel Bortoleto könnte noch an Arvid Lindblad vorbeigehen, er ist unter einer Sekunde hinter dem Rookie.
06:25 UhrGreift Lewis Hamilton noch in der letzten Runde seinen Teamkollegen an? Er ist eine Sekunde auf Charles Leclerc dran.