Nach seinem ersten Test mit Chevrolet in Valencia zeigte sich Yvan Muller äußerst zufrieden und optimistisch, was die kommende Saison der WTCC angeht. Der Weltmeister von 2008 war im Winter von Seat zu Chevrolet gewechselt und hatte seine ersten beiden Testtage bei Chevrolet absolviert, die er durchaus nützlich nannte, um sich mit dem Cruze vertraut zu machen und die Arbeit mit den Ingenieuren aufzunehmen. "Ich muss sagen, ich fühle mich sehr wohl mit den Ingenieuren und den Mechanikern und ich freue mich sehr, wieder in einer angelsächsischen Umgebung zu arbeiten", meinte er.
Die Mannschaft hatte er als sehr professionell erlebt, fand aber auch eine Gruppe von sehr netten Leuten vor, deren ruhigen und methodischen Zugang er sehr zu schätzen wusste. "Der Cruze scheint eine ausgezeichnete Basis zu sein, auch wenn ich erst seine Limits finde. Ich freue mich darauf, meinen Teil zu den Bemühungen des Teams beizutragen", sagte Muller.
Ebenfalls beim Test unterwegs war Rob Huff, der sich nach dem Winter wieder einarbeitete. "Das Auto fühlt sich gut an und es war sogar schneller als beim Valencia-Rennwochenende voriges Jahr, auch wenn das nicht unbedingt viel bedeutet, da der Motor bei den kühlen Bedingungen viel besser läuft, die wir zu dieser Jahreszeit haben. Wir arbeiten gut mit Yvan und ich freue mich, dass wir ähnliches Feedback und ähnliche Kommentare zum Auto abgegeben haben." Ebenfalls seinen ersten Auftritt in Valencia gab der Formel 1 erfahrene Graham Watson, der die Rolle des Team Managers von Mark Busfield übernommen hat. Chevrolet wird kommende Woche am 20. und 21. Januar auf dem Autodromo Internacional do Algarve mit Alain Menu und Muller den nächsten Test fahren.

diese WTCC Nachricht