Einige Monate nach seinem Wechsel in das Werksteam von BMW hat Sergio Hernandez seinen ersten Sieg in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft eingefahren. Auf dem tschechischen Kurs von Brünn gewann der Spanier den zweiten WTCC-Lauf des Wochenendes 2,316 Sekunden vor dem amtierenden Weltmeister Yvan Muller und zwei weiteren Sekunden Vorsprung auf Tiago Monteiro.

In der Anfangsphase kämpfte Hernandez seinen Markenkollegen Felix Porteiro nieder, der sich danach gegen die Seat-Armada zur Wehr setzen musste. Gegen Muller und Monteiro hatte Porteiro am Ende keine Chance und kam als Vierter abseits des Podiums ins Ziel.

Hinter dem Spitzenquartett entbrannte ein kaum weniger spannender Kampf um die fünfte Position. Das ganze Rennen hingen Jörg Müller und Andy Priaulx hinter den Diesel-Leons von Gabriele Tarquini und Rickard Rydell fest und fanden keinen Weg vorbei. Am Ende reichte es immerhin für einige Punkte.

Alex Zanardi, der im ersten Rennen noch einen souveränen Sieg einfahren konnte, war ebenfalls in diesen Mehrkampf involviert. Der Italiener wurde jedoch nach vier Runden von seinem Landsmann Tarquini ins Aus gedrängt und musste vorzeitig aufgeben.

In der Privatfahrerwertung siegte Felix Porteiro mit dem vierten Gesamtrang deutlich. Auf dem zweiten Platz landete Tom Coronel, direkt hinter ihm kam Vito Postiglione ins Ziel.