Marcus Grönholm kann sich eigentlich nur noch selbst schlagen: Der Ford-Pilot bestimmte in Abwesenheit vom verletzten Sébastien Loeb auch den zweiten Tag der Wales Rallye GB und baute seinen Vorsprung auf seine Verfolger weiter aus. Dabei profitierte Grönholm von einem schwachen Tag Petter Solbergs. Der Norweger verlor nicht nur an Boden, sondern beschädigte nach einem Zusammenprall mit einem Brückenpfeiler seine Lenkung. Solberg rutschte dadurch auf Platz drei ab und hat nun über zwei Minuten Rückstand.
"Ich habe den gleichen Pfeiler berührt wie Marcus vor zwei Jahren", ärgerte sich Solberg. "Das war eindeutig mein Fehler."
Dadurch rückte Manfred Stohl auf den zweiten Platz vor! Mit einem Rückstand von einer Minute und 18 Sekunden auf Grönholm sowie einem Vorsprung von 50 Sekunden auf Solberg ist Stohl auf dem besten Weg sein bestes Resultat in diesem Jahr herauszufahren.
Im Kampf um Platz vier hatte Xavier Pons einen sehr guten Tag und erzielte eine Tagesbestzeit. Dabei verdrängte er Jari-Matti Latvala im 2006er Stobart-Ford auf Platz fünf. "Er war sehr schnell unterwegs", sagte Latvala, der heute nicht so gut zurecht kam. "Wenn ich härter angreifen würde, dann würde ich Fehler begehen. Das ist mir zu riskant."
Ebenfalls sehr stark unterwegs: Chris Atkinson. Der Subaru-Pilot wurde den ganzen Tag über von Francois Duval gejagt, behielt jedoch die Nerven und vergrößerte seinen Vorsprung auf 8,8 Sekunden. Das letzte Wort ist hier nicht gesprochen. Duval zeigte unter anderem mit einer drittbesten Zeit, was in ihm und im Skoda steckt.
Den letzten Platz in den Punkterängen belegt Daniel Sordo, der nach Getriebeproblemen viel Zeit verloren hat. Sein Vorsprung auf Harri Rovanperä beträgt jedoch beruhigende anderthalb Minuten. Die Top-10 schließt Jan Kopecky ab.

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