Sein Ruhm kannte keine Gnade: Nur sieben Tage nach seinem souveränen Triumph auf der Mittelmeerinsel Korsika setzte Citroën-Werkspilot Sébastien Loeb seinen Siegeszug unbeirrt fort. Auch bei der Rallye Catalunya, dem spanischen WM-Lauf, ließ der Franzose am Steuer des Xsara WRC seiner Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Der bereits als neuer und alter Fahrer-Weltmeister feststehende Profi stanzte auf neun der 14 gewerteten Sonderprüfungen die Bestzeit in den Asphalt und verteidigte seine Führung vom Start bis ins Ziel.

Hinter Loeb auf den zweiten Rang fuhr sein junger Teamkollege François Duval, der mit diesem Doppelsieg die Titelverteidigung seines Arbeitgebers Citroën in der Konstrukteurs-Wertung endgültig absicherte. Platz drei erkämpfte sich in einem spannenden Finale Ford-Privatier Mikko Hirvonen, der sich auf den letzten Metern gegen den Lokalmatadoren Xavier Pons in einem werksunterstützten, ebenfalls auf Rallye-Reifen von Michelin rollenden Xsara WRC durchsetzen konnte.

Der Reifenspezialist aus Clermont-Ferrand durfte sich mit diesem Ergebnis über den 38. WM-Titel in der seit 1973 (Fahrer-Wertung: seit 1979) ausgeschriebenen Rallye-Weltmeisterschaft freuen.