Nächstes Wochenende bestreitet Francois Duval seine zweite Rallye im Skoda Fabia WRC des Team First Motorsport. Im Vorfeld testete das belgische Team zwei Tage in der Nähe von Salou. Dabei kamen vor allem neue mechanische Differentiale zum Einsatz.

"Ich bin zufrieden mit den Tests", sagte Duval der Dernière Heure. "Wir haben 200 Kilometer abgespult und mit den neuen mechanischen Differentialen haben wir das Fahrverhalten des Autos verbessern können. Bei der Rallye Monte Carlo waren die Differentiale stets konstant eingestellt mit dem gleichen Druck. Wenn ich nun ein wenig Schotter auf der Straße spüre, brauche ich nur vom Gas zu gehen, um dann wieder Gas zu geben, damit die Differentiale progressiv arbeiten. Das erinnert an die Zeit im Toyota Celica in Belgien. Nun ist der Skoda viel effizienter und sein Fahrverhalten gefällt mir."

Letztes Jahr im Oktober wurde Francois Duval bei der Spanien Rallye Zweiter - allerdings im Citroen Xsara WRC. "Ich bin dennoch optimistisch, denn wir haben den Fabia seit der Rallye Monte Carlo verbessert", machte Duval klar. "Das betrifft logischerweise die Differentiale, aber auch die Aufhängungen. Während der zwei Tage haben wir mit einem Ingenieur von Reiger zusammengearbeitet und das Resultat ist positiv. Das einzige, was mich noch stört, sind die Bremsen. Am Freitagnachmittag haben wir einen Ausdauertest bestritten, um eine Lösung für die Rallye nächste Woche zu finden. Und nach zwei Durchfahrten hin und zurück war ich bereits am pumpen. Wenn sich die Fortschritte in der Rallye bestätigen, dürfte ich weniger als eine Sekunde pro Kilometer verlieren."