Bei der Rallye Dakar erlebten Sie gemeinsam mit Ihrem Fahrer Mark Miller viele Höhen und Tiefen. Wie beurteilen Sie Ihren bisherigen Einsatz?

Dirk von Zitzewitz: "Die Rallye ist erst im Ziel vorbei. Wir haben auf der Marathon-Etappe am Beispiel von Stéphane Peterhansel gesehen, wie schnell man die Führung verlieren kann. Auch Mark und ich haben gewaltige Höhen und Tiefen erlebt. Anfangs lief es nach Plan. Doch nach den zwei Rollen am zweiten Tag in Mauretanien waren wir frustriert und merkten, dass damit alle Chancen auf einen Platz unter den drei Besten weg sind. Auch am Tag nach dem Ruhetag waren wir enttäuscht. Wir waren einfach nicht gut genug und haben den Anschluss nach vorne verpasst. Danach lief es wieder ganz gut, wir arbeiten uns vor."

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Mark Miller - Sie sind ja bereits 2002 und 2004 zusammen die Rallye Dakar gefahren?

Dirk von Zitzewirtz: "Die Zusammenarbeit funktioniert perfekt. Sie hat bereits bei den ersten beiden gemeinsamen Einsätzen gut geklappt, doch wir haben beide in vielen Bereichen seitdem noch dazu gelernt. Ich bin beispielsweise viel ruhiger geworden. Auch bei dieser Dakar habe ich wieder viel gelernt."

Seit 2005 als Sie an der Seite von Robby Gordon im Team von Volkswagen starteten, hat sich das Team deutlich verändert. Wie sehen Sie die Entwicklung?

Dirk von Zitzewitz: "Ich bin vom Team stark beeindruckt. Es ist toll, wie reibungslos alles funktioniert. Teile und Service sind immer dort, wo wir sie brauchen, eine sehr große logistische Leistung. Außerdem ist die Stimmung sehr gut, obwohl alle total konzentriert arbeiten."