Was erwarten Sie vom letzten Drittel der Rallye Dakar?

Giniel de Villiers: "Die Strecke wird deutlich schwieriger, denn es lauern jetzt jede Menge Fallen auf den unübersichtlichen Wegen - Steine, Baumstümpfe, Äste und vieles mehr. Jetzt müssen wir besonders aufmerksam sein. Es liegen noch 2.888 Kilometer vor uns - das ist mehr als die Länge einer einzelnen Marathon-Rallye aus dem Weltcup-Kalender."

Sie sind Dritter - würden Sie im Rückblick die ersten zehn Etappen anders fahren?

Giniel de Villiers: "Ich glaube, wir haben uns nichts vorzuwerfen, denn wir haben einen guten Rhythmus gefunden und sind ohne große Probleme durch die zum Teil sehr schwierigen Prüfungen gekommen. Lediglich kleine Details wie der gestrige Wagenheberdefekt oder das minimale Elektrik-Problem heute haben uns Zeit gekostet, aber all das hat nichts mit dem grundsätzlich sehr großen Potenzial des Race Touareg zu tun."

Was nehmen Sie sich für die fünf verbleibenden Etappen vor?

Giniel de Villiers: "Ich habe bei der Rallye Dakar noch nie auf dem Podium gestanden. Wir gehen jetzt Prüfung für Prüfung an und werden unser Bestes geben. Die nächsten Prüfungen sollten Volkswagen liegen. Wir wollen ein Tempo fahren, bei dem wir ohne Risiko zeigen, was wir können, aber das oberste Ziel ist es natürlich, am Sonntag die Rampe am Lac Rose zu überqueren."