WRC

WRC Rallye Monte-Carlo 2019: Ogier Führender vor dem Finaltag

Bei der Rallye Monte-Carlo 2019 liefern sich Ogier und Neuville ein spannendes Duell um den Sieg. Ein enger Kampf tobt auch zwischen Loeb und Latvala.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Der Finaltag der Rallye Monte-Carlo 2019 verspricht viel Spannung. Der Abstand zwischen dem Führenden, Sebastien Ogier, und seinem Verfolger, Thierry Neuville, beträgt gerade einmal 4,3 Sekunden. 63,98 Kilometer gegen die Uhr liegen am Sonntag noch vor den Piloten.

Während Ogier und Neuville den Sieg unter sich ausmachen werden - sofern sie nicht fast zwei Minuten verlieren - tobt ein ebenfalls spannender Kampf um Rang drei. Nach elf Prüfungen hat Loeb den letzten Podestplatz inne. Jari-Matti Latvala ist jedoch nur 2,3 Sekunden zurück.

Mit einer starken Aufholjagd - er war auf allen Prüfungen am Samstag der Schnellste - hat sich Ott Tänak an Loeb und Latvala herangepirscht. Ihm fehlen nur 15 Sekunden auf Latvala, die durchaus aufzuholen sind. Tänak ging bei der Reifenwahl auf der zweiten Schleife der Prüfungen am Samstagnachmittag ein Risiko ein, das sich ausgezahlt hat.

Aus dem Kampf ums Podest ausgeschieden ist Andreas Mikkelsen. Auf der ersten Prüfung am Samstagmorgen gab er bei der Anfahrt zur Zeitnahme zu viel Gas und wurde zu weit nach außen getragen. Ein abgerissenes Rad war die Folge.

Ausgeschieden ist auch Esapekka Lappi, den Motorprobleme ereilten. Elfyn Evans rutschte auf WP10 von der Straße und einen Hang hinunter in die Bäume. Da es für den Finaltag der Rallye Monte-Carlo keine Möglichkeit gibt, unter Rally2-Reglement erneut zu starten, ist das Event für Mikkelsen, Lappi und Evans bereits beendet.

Eine einsame Rallye Monte-Carlo fährt Kris Meeke auf Rang sechs. Nach vorne hat er mehr als drei Minuten, nach hinten fast fünf Minuten Abstand. Unzufrieden ist der Toyota-Neuzugang jedoch nicht, denn er betont immer wieder, dass ihm der Yaris WRC viel Fahrspaß bereitet.

Auf den Positionen sieben bis zehn finden sich WRC2-Piloten wider: Gus Greensmith, Yoann Bonato, Stephane Sarrazin und Guillaume de Mevius.


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