WRC

Wertvolle Erfahrungen auf Asphalt gesammelt - Mikkelsen: Lehrreicher Start im Audi Sport TT Cup

Ampeln, Autos im Rückspiegel und weitere Herausforderungen hatte Andreas Mikkelsen bei seinem Gaststart im Audi Sport TT Cup in Hockenheim zu meistern.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Bis zur ersten Asphaltrallye des Jahres in Deutschland sind es noch einige Wochen, doch Andreas Mikkelsen hat sich bereits am vergangenen Wochenende auf das Event vorbereitet. Der Volkswagen-Pilot absolvierte einen Gaststart im Audi Sport TT Cup in Hockenheim. Mit Position neun im ersten Rennen konnte er dabei ein Ausrufezeichen setzen.

"Es war ein großartiges Wochenende im Audi TT!", schwärmte Mikkelsen auf seiner Facebook-Seite. "Es macht so viel Spaß, auf Asphalt zu fahren, vor allem, wenn man nicht erwartet, auf höchstem Niveau zu fahren. Ich habe viel gelernt. Es ist eine wertvolle Erfahrung für einen Rallye-Fahrer, auf Asphalt zu üben."

Mikkelsen konnte nicht nur am Steuer des Audi TT Erfahrungen sammeln, sondern sich auch mit einem Asphaltspezialisten und ehemaligen Formel-1-Piloten austauschen: Scott Speed trat neben Mikkelsen als weiterer Gaststarter im Audi Sport TT Cup an.

Ich habe jede Minute genossen!
Andreas Mikkelsen

Im Qualifying musste sich der Norweger sowohl an das Auto als auch die Strecke in Hockenheim gewöhnen. Seine Pace konnte er steigern, stellte jedoch fest, dass damit auch der Reifenverschleiß zunahm. "Ich hatte daher das Gefühl, dass ich nie in der richtigen Position war, meine schnellste Zeit zu erzielen", berichtete Mikkelsen.

In den Rennen lauerte dann die wohl größte Herausforderung für einen Rallyefahrer, der es gewohnt ist, allein auf weiter Flur zu rasen. "Zu Beginn war ich etwas abgelenkt, da ich die Autos im Rückspiegel gesehen habe. Im letzten Rennen habe ich mich daran gewöhnt und habe nicht mehr so darauf geachtet", erklärte Mikkelsen.

Ebenso selten wie Konkurrenten im Rückspiegel sieht ein Rallyefahrer für gewöhnlich Ampeln. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich der VW-Pilot auch an sie noch nicht ganz gewöhnt hat. "Ich bin im letzten Rennen von Platz 10 losgefahren und hatte einen guten Start - etwas zu gut! Mein Frühstart führte zu einer Durchfahrtsstrafe und so bin ich auf Platz 17 ins Ziel gekommen."

Immerhin habe er während des Rennens das Gefühl gehabt, mit den 'großen Jungs', sprich den permanenten Startern, mithalten zu können. "Ich habe jede Minute genossen!", schwärmte Mikkelsen.


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