WRC

Meeke und Lefebvre ohne Druck - Monte Carlo: Erster Start des Citroen-Privatteams

Im Gegensatz zu den meisten ihrer Konkurrenten können Kris Meeke und Stephane Lefebvre ohne Erfolgsdruck in Monte Carlo an den Start gehen.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Das Abu Dhabi Total World Rally Team nimmt mit zwei Citroen DS3 WRC sein erstes Event in Angriff. Nachdem Citroen eine werksseitige Pause in der WRC bekannt gegeben hat, übernahm das von Sheikh Khalid bin Faisal Al Qassimi finanzierte Team gemeinsam mit PH Sport die Starts in der höchsten Rallyekategorie. Kris Meeke und Stephane Lefebvre werden zwei Citroen DS3 WRC pilotieren, die sich technisch auf dem Stand von Ende 2015 befinden.

Ich habe nicht das Gefühl, viel Druck zu haben.
Kris Meeke

Meeke nimmt bereits seine achte 'Monte' in Angriff und kann mit einem Podestplatz im Jahr 2014 einen Erfolg vorweisen. Doch auch Lefebvre ist kein unbeschriebenes Blatt. Der 23-jährige Franzose hat zwar nur zwei Starts in Monte Carlo in seiner Vita, konnte jedoch beide Male seine Kategorie gewinnen. Allerdings bestreitet er gerade einmal seine sechste WRC-Rallye. Zur Vorbereitung werden beide Piloten an diesem Wochenende Testfahrten in der Nähe von Gap absolvieren, wo sich während der Rallye Monte Carlo der Service Park befinden wird.

Nicht allzu weit entfernt vom Podium

"2016 ist nicht nur eine neue Saison, sondern auch der Beginn eines neuen Kapitels in meiner Karriere", stellte Meeke fest. "Natürlich befinden wir uns nicht in der gleichen Situation wie die anderen WRC-Piloten. Ich habe nicht das Gefühl, viel Druck zu haben, vor allem weil wir uns kein bestimmtes Ergebnis als Ziel für das Ende der Saison gesteckt haben." Bei der Rallye Monte Carlo und bei den anderen Rallyes werde er versuchen, sein Bestes zu geben und so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln. "Wenn wir fehlerfrei bleiben und die richtigen Strategieentscheidungen treffen, sollten wir nicht allzu weit vom Podest entfernt sein."

Lefebvre bezeichnet Meeke als seine Messlatte und hat sich vorgenommen, mit ihm auf Tuchfühlung zu bleiben. "Ich habe kein bestimmtes Ziel, was das Ergebnis angeht, weil wir nicht wissen, in welchem Ausmaß sich die Werksteams über die Winterpause verbessert haben", sagte er. "Ich wäre zufrieden, wenn es mir gelingen würde, mich so zu verbessern wie Ende des vergangenen Jahres auf Asphalt."


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